BMW Team RLL startet in Daytona in die Saison 2017 – Das 19. BMW Art Car tritt bei den 55. „Rolex 24“ an.

By   /  January 24, 2017  /  Comments Off on BMW Team RLL startet in Daytona in die Saison 2017 – Das 19. BMW Art Car tritt bei den 55. „Rolex 24“ an.

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MIL OSI – Source: BMW Group –

Headline: BMW Team RLL startet in Daytona in die Saison 2017 – Das 19. BMW Art Car tritt bei den 55. „Rolex 24“ an.

München. Die Motorsport-Saison 2017 nimmt Fahrt auf: BMW
Motorsport, das BMW Team RLL und BMW of North America starten am
28./29. Januar auf dem traditionsreichen Daytona International
Speedway in die Saison 2017 der IMSA WeatherTech SportsCar
Championship (IWSC). Beim größten 24-Stunden-Rennen in Nordamerika
wird das BMW Team RLL die seltene Gelegenheit haben, mit einem BMW
Art Car zu starten. Es ist erst das neunte der inzwischen 19
Fahrzeuge umfassenden BMW Art Car Collection seit Beginn des
Programms 1975, das in einem Rennen antritt. John Baldessari (USA),
einer der renommiertesten Konzept-Künstler der Welt, fügt sich als
Art Car Designer in eine Reihe von Berühmtheiten wie Alexander
Calder (1975), Andy Warhol (1979) und Jeff Koons (2010) ein.
Der BMW M6 ist auch 2017 das Basismodell für die BMW Einsätze im
internationalen GT-Rennsport, und das BMW Team RLL wird erneut zwei
BMW M6 in der GTLM-Version in der IWSC einsetzen. Die Besetzung des
#19 BMW M6 GTLM Art Car bilden Routinier Bill Auberlen (USA) und BMW
Werksfahrer Alexander Sims (GBR). Sims gehörte zum siegreichen ROWE
Racing Team, das mit einem BMW M6 GT3 im vergangenen Jahr das
24-Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps (BEL) gewann. Die Stammpiloten
werden von den beiden BMW DTM-Stars Augusto Farfus (BRA) und Bruno
Spengler (CAN) unterstützt. Farfus und Spengler fuhren schon im
Vorjahr in Daytona gemeinsam mit Auberlen und Dirk Werner (GER) den
BMW M6 GTLM und beendeten das Premieren-Rennen des neuen Autos auf
Platz fünf. Für den 48 Jahre alten Kalifornier Auberlen fällt die Ehre
eines Rennens in einem BMW Art Car zusammen mit dem 20-jährigen
Jubiläum seines ersten Sieges für BMW bei den „Rolex 24 At Daytona“ 1997.
John Edwards (USA) und Martin Tomczyk (GER) fahren in dieser Saison
den BMW M6 GTLM mit der Startnummer 24. Edwards, der in seine fünfte
Rennsaison für BMW geht, wird von BMW Werksfahrer Tomczyk unterstützt,
der sich nach 16 erfolgreichen Jahren in der DTM jetzt auf den
GT-Sport konzentriert. Wie schon in der vergangenen Saison wird Kuno
Wittmer (CAN) bei den vier Langstrecken-Rennen (Daytona, Sebring,
Watkins Glen und „Petit Le Mans“) ebenfalls im BMW M6 GTLM mit der
Startnummer 24 sitzen. In Daytona ist Nick Catsburg (NLD) der vierte
Fahrer. Catsburg war 2016 bei den „Rolex 24“ Zweiter in der GTD-Klasse.
In seinen acht Jahren in den nordamerikanischen Sportwagen-Rennserien
hat das BMW Team RLL 13 Siege und 60 Podiumsplätze geholt, gewann 2010
die Hersteller- und die Team-Meisterschaft in der American Le Mans
Series und fügte 2011 der erfolgreichen Verteidigung dieser beiden
Titel auch noch die Fahrer-Meisterschaft hinzu. Nach dem Start mit dem
BMW M3 GT2 2009 führte das Team erfolgreich 2013 den BMW Z4 GTLM und
2016 den BMW M6 GTLM ein.

Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor): „Das
24-Stunden-Rennen von Daytona wird aus mehreren Gründen speziell für
uns. Natürlich ist es immer etwas Besonderes, mit einem BMW Art Car
anzutreten. Das Interesse am von John Baldessari gestalteten BMW M6
GTLM mit der Nummer 19 wird groß sein. Deshalb bin ich gespannt, wo
wir das Auto am Ende platzieren können. Außerdem haben wir 2017 neue
Fahrer mit an Bord. Ich bin sicher, dass Alexander Sims und Martin
Tomczyk diese neue Herausforderung bestens meistern werden. Die große
Erfahrung des BMW Team RLL um Teamchef Bobby Rahal und von den beiden
Fahrern Bill Auberlen und John Edwards wird den beiden europäischen
Piloten zusätzlich dabei helfen, sich schnell mit
dem Sportwagen-Racing in Nordamerika vertraut zu machen. Nach der
Premieren-Saison des BMW M6 GTLM im vergangenen Jahr lautet unser
klares Ziel für 2017, unseren ersten Sieg mit dem BMW M6 GTLM in der
IMSA-Serie zu feiern. Dies in einem so harten Rennen zu schaffen wie
den 24 Stunden von Daytona, wird extrem schwierig. Aber wir werden
alles geben, um direkt im ersten Rennen der Saison ein großartiges
Ergebnis zu holen. Die Zuverlässigkeit wird eine sehr große Rolle
spielen – und auch in dieser Hinsicht bin ich zuversichtlich.“

John Baldessari (Künstler, BMW Art Car #19)
: „Wenn ich mir die BMW Art Car Collection und all
die Künstler, die vor mir kamen, ansehe, dann betrachte ich das als
Wettbewerb. Genauso wie es im Rennsport ist – und deshalb werde ich
die Fahrer meines Art Cars natürlich anfeuern. Ich will, dass sie
gewinnen. Mit Bill Auberlen habe ich mich lange unterhalten. Er
meinte, dass es für ihn eine Ehre und ein Highlight seiner großartigen
Laufbahn sei, ein BMW Art Car zu fahren. Ich weiß, dass das Team und
er alles geben werden, um ganz vorne zu stehen.“

Bobby Rahal (Teamchef, BMW Team RLL): „Es gibt nichts
Vergleichbares, als eine Saison gleich mit dem schwierigsten Rennen zu
beginnen. In den vergangenen Jahren hatten wir einige ansprechende
Ergebnisse. Wir waren 2014 und 2015 jeweils Zweiter, doch das
vergangene Jahr war für uns nicht so gut. Ein Jahr später hat sich das
Auto weiterentwickelt und ist standfester geworden. Wir glauben, dass
unser Speed gut sein wird, auch wenn trotz aller absolvierten
Testfahrten niemand sicher sein kann, wie stark die anderen sein
werden. Aber wir gehen mit dem Wissen in diese Veranstaltung, dass wir
eine gute Chance haben. Es geht vor allem darum, keine Probleme zu
bekommen. Es klingt simpel, aber je weniger Zeit man in der Box
verbringt, desto besser ist man unterwegs. Und es geht nicht nur um
den reinen Speed. Die erste Aufgabe ist es, für die nötige
Zuverlässigkeit zu sorgen, und erst die zweite, schnell genug zu sein.
Unser Ziel ist, mit so wenigen Schwierigkeiten wie möglich durch die
24 Stunden zu kommen. Mit unseren Fahrerpaarungen bin ich sehr
zufrieden. Seit dem ersten Tag unserer Zusammenarbeit mit BMW hatten
wir immer gute Fahrerbesetzungen. Das ist ein großes Plus und offen
gesagt der Bereich, um den ich mir am wenigsten Sorgen mache.“

Bill Auberlen (#19 BMW M6 GTLM): „Ich bin froh, dass
BMW mir die Ehre zukommen lässt, ein Art Car zu fahren. Ich fahre
schon viele Jahre für BMW und kann ohne Zweifel sagen, dass dies ein
Highlight in meiner Karriere ist. Wir sind 2014 und 2015 in Daytona
Zweiter geworden und Fünfter im vergangenen Jahr. Ich denke, es könnte
nichts Schöneres geben als einen Sieg zum 20-jährigen Jubiläum meines
ersten Erfolges für BMW bei den ‚Rolex 24’ 1997.“

Alexander Sims (#19 BMW M6 GTLM): „Ich freue mich
sehr auf die ‚Rolex 24’, denn es wird mein erstes Rennen in den
Vereinigten Staaten sein. Das GTLM-Auto unterscheidet sich nicht so
sehr vom GT3, mit dem ich gefahren bin, aber ohne ABS
(Anti-Blockier-System) nehme ich die Dinge Schritt für Schritt.“

Augusto Farfus (#19 BMW M6 GTLM): „Es ist immer
speziell, bei den ‚Rolex 24’ zu fahren, und in diesem Jahr ganz
besonders, wenn ich ein Kunstwerk fahren darf. Es ist eine Ehre für
mich, und ich bin BMW sehr dankbar, dass sie mir diese Gelegenheit
geben. Wir waren hier in der Vergangenheit mit dem BMW Z4 GTLM ein
paar Mal dicht dran, und im vergangenen Jahr haben wir den neuen BMW
M6 GTLM auf Platz fünf ins Ziel gebracht. In diesem Jahr könnte der
Moment gekommen sein, es zu schaffen.“

Bruno Spengler (#19 BMW M6 GTLM): „Die ‚Rolex 24’
sind eines meiner Highlights, seit ich 2015 mit dem BMW Team RLL zum
ersten Mal hier gefahren bin. Viele Kanadier kommen zu diesem Rennen,
und ich kann bei dieser Veranstaltung Freunde und meine Familie
treffen. Ich habe 2012 in der DTM bei BMW angefangen und habe von den
Art Cars gehört. Ich fühle mich geehrt, jetzt eines fahren zu dürfen
und Teil eines für das Unternehmen so wichtigen Programms zu sein.“

John Edwards (#24 BMW M6 GTLM): „Wir hatten einen
produktiven Test mit dem Fokus, unsere beiden neuen Fahrer zu
integrieren. Es ist sehr gut gelaufen, und ich denke, dass wir bereit
sind für die ‚Rolex 24’.“

Martin Tomczyk (#24 BMW M6 GTLM): „Die ‚Rolex 24’
werden mein erstes Rennen in den USA sein, deshalb bin ich sehr
gespannt. Ich bin schon bei den 24-Stunden-Rennen in Spa und auf dem
Nürburgring gefahren, aber dieses Rennen hier in Amerika ist sicher
etwas Spezielles. Ich freue mich sehr darauf.“

Nick Catsburg (#24 BMW M6 GTLM): „Das werden meine
zweiten ‚Rolex 24’. Die ersten waren im Vorjahr. Der BMW M6 GTLM
unterscheidet sich ein bisschen von dem BMW M6 GT3, mit dem ich in
Europa gefahren bin, aber ich freue mich über die Fortschritte beim
Roar-Test. Unser Team arbeitet gut zusammen, und ich hoffe auf ein
gutes Ergebnis.“

Kuno Wittmer (#24 BMW M6 GTLM): „Wir haben für die
zweite Saison des BMW M6 GTLM gute Fortschritte gemacht. Es werden die
siebten ‚Rolex 24’ meiner Karriere sein, und ich würde gerne eine
zweite Rolex an meinem Handgelenk tragen.“

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