Preisverleihung in Berlin: Denkt@g-Gewinner ausgezeichnet

By   /  January 27, 2017  /  Comments Off on Preisverleihung in Berlin: Denkt@g-Gewinner ausgezeichnet

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MIL OSI – Source: Konrad Adenauer Stiftung –

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In einer Festveranstaltung in Berlin wurden die Preisträger des Wettbewerbs heute in Anwesenheit von Bundestagspräsident Professor Dr. Norbert Lammert, der auch Schirmherr des „DenkT@g“ ist, ausgezeichnet. Er gratulierte allen Preisträgern und sagte: “Der Denkt@g zeigt, dass es gelungen ist, die Erinnerungskultur bei jungen Menschen fest zu verankern.” Er bezeichnete es als ermutigend, dass es im Laufe des Wettbewerbs so viele Jugendliche gegeben habe, die sich mit den Themen Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit auseinandergesetzt haben. Für sie hätten diese Themen eine Bedeutung.

Der mit 3.000,- € dotierte erste Platz ging an die Einzelteilnehmer Paul Hartmann und Felix Wolf aus Hessen mit ihrem Projekt „Karls Eschwege“.

Interview mit Paul Hartmann und Felix Wolf, Gewinner des Wettbewerbs
Was bedeutet Euch der Preis?Konstantin: Heute Morgen, nachdem ich auf der Webseite die ganzen Projekte gesehen habe, dachte ich mir erst mal, „wow, die sind alle extrem leistungsstark und toll“. Dass es jetzt für uns doch der erste Preis geworden ist, konnte ich mir eigentlich gar nicht mehr ausmalen.

Was macht ihr mit dem Preisgeld?Konstantin: Einiges wird wieder in das Projekt zurückfließen, ein Teil wird auch „just for fun“ ausgegeben. Es ging jetzt für uns aber nicht ums Geld, man freut sich einfach sehr über den 1. Preis. Wenn man hochrechnet, wie viele Stunden man dafür gearbeitet hat, ist das dann einfach nur ein Danke.

Hat sich Eure Einstellung zum Thema Fremdenfeindlichkeit durch den Wettbewerb geändert?Felix: Bei mir hat sich die Einstellung zur Aufarbeitung zur Geschichte geändert. Es hat sich gezeigt, wie wichtig es ist aufzuarbeiten und wie wenig man eigentlich gerade vor Ort, lokal, über den Nationalsozialismus weiß.

Würdet Ihr den Wettbewerb weiterempfehlen?Felix: Die Erstellung der Webseite mit dem CMS war schwierig. Aber trotzdem ist es vor allem inhaltlich eine super Sache, dass Jugendliche dazu bewegt werden, sich mit der Geschichte auseinanderzusetzten.Konstantin: Auf jeden Fall kann man sagen, dass der Ansatz, die Idee des Wettbewerbs eine rundum gelungene Sache ist.

Den zweiten Platz mit 2.000,- € errangen die Schüler des Friedrich-Gymnasium Freiburg mit ihrem Beitrag „Der Freiburger Kreis“ und den dritten Platz, prämiert mit 1.000,- €, erhielt das Städtische Gymnasium in Herten mit ihrem Projekt „Geschichte provoziert“.

Der vierte, fünfte und sechste Platz gingen an die Einzelteilnehmer Timothy Bryan Heinle aus Hessen, Dmitry Erokhin aus Bonn und die Schüler des Innerstädtischen Gymnasiums in Rostock.

Anerkennungspreise erhielten Schüler der Realschule Maschstraße in Braunschweig, des Freiherr-von-Stein-Gymnasiums in Nordrhein- Westfalen, der Gemeinschaftsschule Nohfelden-Türkismünde im Saarland, der Alex- Deutsch- Schule im Saarland, des Gymnasiums Feuchtwangen in Bayern, des Gymnasiums Bad Zwischenahn-Edewecht in Niedersachsen sowie des Humboldt Gymnasiums in Brandenburg.

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