Umweltbundesamt unterstützt EU-Nachbarstaaten beim Wasserressourcen-Management

By   /  February 9, 2017  /  Comments Off on Umweltbundesamt unterstützt EU-Nachbarstaaten beim Wasserressourcen-Management

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MIL OSI – Source: Umweltbundesamt – Environment Agency of Austria –

Headline: Umweltbundesamt unterstützt EU-Nachbarstaaten beim Wasserressourcen-Management

European Water Initiative Plus: Wasserressourcen-Management in sechs Ländern

Umweltbundesamt-ExpertInnen Cristina Trimbacher und Robert Konecny mit dem Hydrobiologieteam im Hydromet in Kiev/Ukraine.
Bis zum Jahr 2020 werden unter der Leitung eines europäischen Projektkonsortiums, an dessen Spitze das Umweltbundesamt steht, Managementpläne für Flussgebiete und grenzüberschreitende Flüsse in den östlichen Staaten der Europäischen Nachbarschaftspolitik entwickelt und umgesetzt. Grundlage dafür sind die Vorgaben der EU-Wasserrahmenrichtlinie. Darüber hinaus bauen die europäischen ExpertInnen gemeinsam mit ihren Partnern vor Ort Wassermonitoring-Systeme auf, die in Modellregionen erprobt werden. Damit die entwickelten Systeme und Pläne bestmöglich umgesetzt werden, sind Trainings für die verantwortlichen Personen und der Aufbau von Verwaltungsstrukturen in Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Moldawien, Weißrussland und der Ukraine geplant. Für das Projektkonsortium sind französische, kroatische und österreichische ExpertInnen, vorwiegend aus dem Umweltbundesamt, dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft und der Austrian Development Agency, vor Ort im Einsatz.
 
Weitere Projektpartner sind die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (Organisation for Economic Cooperation and Development, OECD) und die UN-Wirtschaftskommission für Europa (United Nations Economic Commission for Europe, UNECE). Ihre Aufgabe besteht darin, die Nachbarschaftsländer bei der Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie in nationales Recht zu unterstützen.
 
Das Projekt EUWI + ist ein Beitrag zur Europäischen Nachbarschaftspolitik, die auf eine wirtschaftliche und politische Zusammenarbeit der EU mit ihren Nachbarländern abzielt. Die finanziellen Mittel für das Projekt kommen aus der Generaldirektion für Nachbarschafts- und Erweiterungsverhandlungen der Europäischen Kommission (Directorate-General for Neighbourhood and Enlargement Negotiations, DG NEAR), dem EU-Förderprogramm zur verbesserten Zusammenarbeit in der östlichen EU-Nachbarschaftsregion und der EU Wasserinitiative Plus (EU Water Initiative Plus, EUWI+). Auf nationaler Ebene beteiligen sich die Austrian Development Agency, das BMLFUW und das französische Office International de l’Eau.

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