BMW i und MS Amlin Andretti machen in Südamerika Station.

By   /  February 15, 2017  /  Comments Off on BMW i und MS Amlin Andretti machen in Südamerika Station.

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MIL OSI – Source: BMW Group –

Headline: BMW i und MS Amlin Andretti machen in Südamerika Station.

München. Die dritte Runde der FIA Formula E Championship
2016/17 führt Fahrer, Teams und Fans am 18. Februar nach Buenos
Aires (ARG). Wie schon in den ersten beiden Läufen werden BMW
Werksfahrer António Félix da Costa (PRT) und Robin Frijns (NLD) den
Buenos Aires ePrix in den beiden ATEC-002 des MS Amlin Andretti
Teams bestreiten. Die argentinische Hauptstadt ist bereits zum
dritten Mal Austragungsort eines Formel E Events und die einzige
südamerikanische Destination im Rennkalender.

Die Herausforderung
Nach einem starken Saisonauftakt mit zwei Top-10-Platzierungen – Rang
fünf und sechs für Félix da Costa und Frijns – in Hongkong verließen
die beiden MS Amlin Andretti Piloten Marokko mit leeren Händen. Frijns
kam außerhalb der Punkte auf Rang elf ins Ziel, Félix da Costa schied
vorzeitig aus. Beide Fahrer werden in Argentinien alles daran setzen,
wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren. Vor allem für den
Portugiesen ist Buenos Aires ein besonderer Ort. Dort gelang ihm in
der Saison 2014/15 sein erster Triumph in der Formel E. Die
Anforderungen an Mensch und Maschine sind in Argentinien enorm.
Insbesondere die hohen Temperaturen sind eine Herausforderung.

 

Das Team
MS Amlin Andretti schickt in Saison 3 den ATEC-002 ins Rennen und
tritt mit Félix da Costa und Frijns in seinen beiden Fahrzeugen an –
Frijns mit der Startnummer 27 und Félix da Costa mit der Startnummer
28. BMW bringt seine Kompetenz unterstützend in das US-amerikanische
Team ein, das zum ersten Mal einen eigenen Antriebsstrang verwendet.
In den ersten beiden Saisons war die Mannschaft von Andretti mit der
Standard-Technologie der Formel E gefahren. Für die neue Partnerschaft
zwischen BMW und dem Team wird es der dritte Renneinsatz nach der
Bekanntgabe der Kooperation sein.
Fans können ihrem Lieblingsfahrer online mit ihrer Stimme einen
‚FanBoost‘ geben – einen zusätzlichen Energieschub, der in der zweiten
Hälfte des Rennens abgerufen werden kann. Die drei Fahrer mit den
meisten Stimmen erhalten zusätzliche 100 kJ Energie, mit denen sie die
Motorleistung um bis zu 30 kW steigern können. Es gibt zwei
Möglichkeiten für die Fans: abstimmen auf fanboost.fiaformulae.com
oder auf Twitter oder Instagram den Hashtag #FanBoost mit
#AntonioFelixdaCosta oder #RobinFrijns verwenden.

 

Die Erwartungen

António Félix da Costa, MS Amlin Andretti: „Buenos
Aires war für mich bisher immer ein erfolgreiches Pflaster. Dort habe
ich mein erstes Formel E Rennen gewonnen. Im vergangenen Jahr war ich
in der Super-Pole dabei und lag im Rennen auf Platz zwei, als mich das
Pech erwischte. Wegen der Hitze wird es wohl eines der härtesten
Rennen des Jahres – körperlich und mental. Man muss mit der Energie
gut haushalten, unter diesen Bedingungen ist das ein entscheidender
Faktor. Ich stehe im ständigen Kontakt mit dem Team, um immer zu
wissen, ob wir im grünen Bereich unterwegs sind. Der Streckenverlauf
dürfte gut zu unserem Antriebsstrang passen, ganz im Gegensatz zur
Strecke in Marrakesch. Wenn wir unser Potenzial voll ausschöpfen,
haben wir die Chance, mit beiden Autos zu punkten. Es ist eine tolle
Formel E Location. Bisher war es immer ein spannendes Rennen, mit
vollen Tribünen, in einer großartigen Stadt. Ich freue mich auf die
Rückkehr. Hinter uns liegt eine kleine Winterpause. Mit einem guten
Rennen in Buenos Aires könnten wir gleichzeitig die Weichen für die
weitere Saison stellen.“

Robin Frijns, MS Amlin Andretti: „Buenos Aires ist
eine meiner absoluten Lieblingsstädte. Es ist immer wieder toll,
hierher zu kommen. Die Strecke bietet eine der längsten, wenn nicht
sogar die längste Gerade im Kalender. Dort erreichen wir hohe
Geschwindigkeiten. Gleichzeitig ist es aber auch sehr wichtig, die
Batterieladung gut einzuteilen, damit wir auf der Gerade genügend
Leistung haben. Zudem gibt es auf dem Kurs einige recht technische
Abschnitte, die eine große Rolle für die Rundenzeit im Qualifying
spielen. Ein Faktor sind auch die Temperaturen. Deshalb müssen wir
abwarten, wie sich das Rennen entwickeln wird. Ich denke, dass wir als
Team an diesem Wochenende sehr stark sein werden. Wir freuen uns
darauf, weitere Punkte zu sammeln.“

Die Stadt
Buenos Aires ist malerisch und lebendig zugleich, ein Zentrum
südamerikanischer Sportkultur – und daher ein perfekter Platz für die
Formel E. Es ist die Heimat der Boca Juniors und von River Plate, zwei
der berühmtesten Fußball-Klubs der Welt, und war Austragungsort eines
WM-Finales. Buenos Aires hat auch eine motorsportliche Vergangenheit:
Nur ein paar Schritte entfernt von der Strecke steht das Denkmal des
großen Argentiniers Juan Manuel Fangio.
In das Viertel „Puerto Madero“, in dem das Rennen stattfindet, wurde
in den vergangenen Jahren viel investiert. Es bietet die neuesten
Trends der Architektur. Viele Häuser sind auf alten Industriegebäuden
entstanden. Es ist ein junges, zukunftsbezogenes und lebhaftes
Viertel, das perfekt zur Kultur des „Electric Racing“ passt. In Buenos
Aires gibt es zugleich an jedem Wochenende mehr geöffnete Theater –
rund 300 – als an jedem anderen Ort der Welt.

Die Strecke
Der Kurs gilt gemeinhin als der Beste im Kalender, mit vielen
schnellen Abschnitten und harten Bremszonen. Er ist breit genug, um
genügend gute Überholmöglichkeiten zu bieten, ohne das
charakteristische Gefühl eines Stadtkurses zu verlieren. Rund um die
Strecke sorgen im Hintergrund Parkflächen und die wachsende Skyline
der City dafür, dass der Schauplatz die Zuschauer auch optisch begeistert.

Die BMW i Fahrzeugflotte
Auch in Saison 3 der FIA Formula E Championship ist BMW i der
„Official Vehicle Partner“. Weiterhin geht der BMW i8
(Kraftstoffverbrauch kombiniert: 2,1 l/100 km; CO2-Emissionen
kombiniert: 49 g/km) als leistungsstarkes und effizientes Safety Car
auf die Strecke. Dasselbe gilt für den BMW i3 (Energieverbrauch
kombiniert: 12,9 kWh; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km) als „Medical
Car“ und „Race Director Car“ sowie für den BMW X5 xDrive40e
(Kraftstoffverbrauch kombiniert: 3,4 – 3,3 l/100 km; CO2-Emissionen
kombiniert: 78 – 77 g/km; Werte im EU-Testzyklus, abhängig vom
gewählten Reifenformat) in seiner Funktion als „Rescue Car“ bzw.
„Extrication Car“.

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