Zu schade für die Tonne

By   /  February 17, 2017  /  Comments Off on Zu schade für die Tonne

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MIL OSI – Source: NABU – Naturschutzbund Deutschland –

Headline: Zu schade für die Tonne

Ein zweites Leben für leere Milchkartons und löchrige Socken

Nicht alles, was auf den ersten Blick aussieht wie Müll, muss auch in die Tonne. Beim NAJU-Workshop gibt es tolle Upcycling-Ideen für Milchkartons und alte Socken.

In wenigen Schritten erstellt: Eulen aus alten Socken – Foto: Frank Dehlis

Eine alte Socke? Nein – ein kuschliges Eulenbaby

Benötigt wird:eine Socke zwei Knöpfe oder Perlen eine Schere Nadel und Faden etwas Watte (oder anderes Füllmaterial, z. B. weitere kaputte Socken)Arbeitsschritte Schritt für Schritt

Oder hier als Textanleitung

Und so geht’s: ‒ Gebraucht wird ein gerader Stoffschlauch. Dazu das Fußteil der Socke verwenden oder den Teil, der über dem Knöchel sitzt. ‒ Socke so zuschneiden, dass ein Ende gerade ist und das andere spitz zuläuft. ‒ Nun die Socke auf links ziehen und die Spitzen vorne zusammen nähen. ‒ Die Socke wieder auf rechts ziehen, die Spitze umklappen und sie ungefähr auf der Hälfte der Socke festnähen. ‒ Daneben zwei Knöpfe oder Perlen als Augen annähen. ‒ Darauf achten, dass die Stoffspitze und die Augen nur an der oberen Schicht des Stoffschlauches festgenäht werden. ‒ Jetzt etwas Watte in die Socke und diese unten zusammen nähen. Dazu mit Nadel und Faden immer über und unter der Stoffkante entlang nähen, einmal rundherum. Danach die Socke mit dem Faden wie ein kleines Säckchen zusammenziehen und verknoten.

Ein neues Portemonnaie – kostenlos und in zehn Minuten einsatzbereit

Gebraucht wird: ein leeres und sauberes Tetra Pak eine Schere einen Tacker einen aufklebbaren KlettverschlussArbeitsschritte Schritt für Schritt

Oder hier als Textanleitung

Und so geht’s: ‒ Den Karton flach drücken und das obere und untere Ende abschneiden. ‒ Die geknickten Seitenflächen nach innen falten. ‒ Jetzt den Karton in ungefähr drei gleich große Teile unterteilen. Als Hilfe Linien auf den Karton zeichnen. Entlang der Linien den Karton zusammenfalten. ‒ Das oberste Drittel wird der Deckel des Portemonnaies. Dafür wird nur die Pappe der Rückseite benötigt. Den Karton an den Seiten auf ein Drittel der Höhe einschneiden und die Seitenflächen und die Vorderseite vom oberen Drittel des Kartons entfernen. ‒ Das verbliebene Stück Pappe jetzt in Form schneiden: rund, eckig, wie es gefällt. ‒ Die beiden unteren Drittel des Kartons wieder aufeinander falten und zusammen tackern. ‒ Nun den Klettverschluss auf die Vorderseite kleben und auf die Innenseite des Deckels – und fertig ist das Upcycling-Portemonnaie. Die Bilder entstanden beim Upcycling-Workshop der NAJU Dresden in der Naturschutzstation Dachsenberg. Weitere Informationen unter: www.NAJU-Sachsen.de, Menüpunkt Termine.

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