BMW S 1000 RR Racer starten in Australien in ihre weltweite Rennsaison.

By   /  February 28, 2017  /  Comments Off on BMW S 1000 RR Racer starten in Australien in ihre weltweite Rennsaison.

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MIL OSI – Source: BMW Group –

Headline: BMW S 1000 RR Racer starten in Australien in ihre weltweite Rennsaison.

München. Die Winterpause ist vorbei: Am vergangenen Wochenende
sind die BMW S 1000 RR Racer und die Experten von BMW Motorrad
Motorsport in ihre weltweite Rennsaison 2017 gestartet. Die ersten
Rennen des Jahres fanden im australischen Phillip Island statt, wo
die MOTUL FIM Superbike World Championship (WorldSBK) und die
Australian Superbike Championship (ASBK) ihren Saisonauftakt
austrugen. In der WorldSBK repräsentierte das Althea BMW Racing Team
mit den Fahrern Jordi Torres (ESP) und Markus Reiterberger (GER) die
Farben von BMW Motorrad Motorsport, in der ASBK gingen Troy Guenther
(AUS) und Samuel Lambert (AUS) mit der BMW S 1000 RR auf die
Strecke. Alle vier sind bereits in die BMW Motorrad Race Trophy 2017
eingeschrieben und haben in Australien ihre ersten Punkte für die
Race Trophy Wertung gesammelt.

MOTUL FIM Superbike World Championship in Phillip Island, Australien.

Zur ersten von insgesamt 13 Runden der MOTUL FIM Superbike World
Championship 2017 (WorldSBK) reisten das Althea BMW Racing Team und
die Experten von BMW Motorrad Motorsport nach Phillip Island im Süden
Australiens. Die Woche auf dem berühmten Kurs begann mit einem
Zwei-Tages-Test am Montag und Dienstag, bevor es am Freitag in das
eigentliche Rennwochenende ging.

Mit starken Ergebnisse in den Trainingssessions qualifizierten sich
beide Althea BMW Racing Team Piloten mit ihren BMW S 1000 RR direkt
für die entscheidende Superpole 2. Jordi Torres (ESP) sicherte sich
Startplatz sieben, sein Teamkollege Markus Reiterberger (GER) ging als
Zwölfter auf die Startaufstellung.

Im Samstagsrennen fiel Torres am Start um ein paar Positionen zurück,
doch danach kämpfte er sich wieder nach vorn. Er erreichte mit seiner
BMW S 1000 RR einen Topspeed von 319,5 km/h und war damit der
schnellste Mann auf der Strecke. Der Spanier kam als Siebter ins Ziel
und sammelte damit seine ersten neun Punkte der Saison. Dem neuen
WorldSBK-Reglement entsprechend wurde die Startaufstellung für den
zweiten Lauf am Sonntag teilweise umgekehrt. Die besten drei Piloten
des ersten Rennens teilen sich die dritte Startreihe, während die von
Rang vier bis neun platzierten Fahrer in den ersten beiden Reihen
Aufstellung nehmen. Für Torres bedeutete dies Startplatz vier am
Sonntag. Unglücklicherweise hatte er in der Aufwärmrunde ein
technisches Problem und musste vor dem Start aufgeben.

„Es war ein Wochenende mit Höhen und Tiefen für uns“, sagte Torres.
„Rennen eins war klasse, wir waren gut unterwegs und hatten eine
schnelle Pace. Das einzige Problem war, dass wir am Start
Schwierigkeiten hatten. Im zweiten Rennen konnte ich in der
Aufwärmrunde nicht beschleunigen, deshalb musste ich an die Box
zurückkehren. Das war schade, aber insgesamt ist das Wochenende gut
gelaufen, und wir wissen, dass wir die Pace haben, um immer in der
Führungsgruppe mitzumischen.“

Sein deutscher Teamkollege Reiterberger beendete das erste Rennen auf
Rang zwölf. Im zweiten Lauf behauptete er sich nach einem
hervorragenden Start lange auf dem neunten Platz, bevor er auf
Position elf zurückfiel. Danach führte er bis in die letzte Runde
hinein eine eng umkämpfte Fünfergruppe an. In der letzten Kurve
rutschte er leicht, was zwei Konkurrenten nutzten und noch
vorbeigingen. So erreichte er das Ziel auf Rang 13.

„Mit dem Test Anfang der Woche war ich sehr zufrieden. Wir haben eine
gute Abstimmung für meine 2017er BMW S 1000 RR gefunden“, berichtet
Reiterberger. „Entsprechend war auch der Freitag super, und wir waren
in beiden Trainings auf Anhieb schnell. Leider gelang es uns nicht,
uns über das Wochenende weiter zu steigern. Im ersten Rennen hatte ich
leichte Schwierigkeiten, aber ich habe mich in meinen Duellen
durchgesetzt, und Platz zwölf war zum Start in die Saison ein solides
Ergebnis. In Lauf zwei habe ich bis in die letzte Kurve eine starke
Fünfergruppe angeführt. Es war natürlich ärgerlich, dass ich am Ende
durch den Rutscher noch zwei Positionen verloren habe, aber insgesamt
hat das Rennen Spaß gemacht. Wir hatten eine gute Abstimmung, und wir
haben eine positive Richtung gefunden. Darauf können wir nun aufbauen.
Jetzt freue ich mich auf die nächsten Rennen in Thailand. Ich mag die
Strecke dort wirklich, denn sie hat einen Stop-and-Go-Charakter, und
das ist genau mein Stil. Ich hoffe also, dass wir ein Setting finden,
mit dem ich richtig attackieren kann.“

Runde zwei der WorldSBK 2017 wird vom 10. bis 12. März auf dem Chang
International Circuit in Thailand ausgetragen.

Australian Superbike Championship in Phillip Island, Australien.

Der Phillip Island Grand Prix Circuit war auch Gastgeber für den
Saisonauftakt der Australian Superbike Championship 2017 (ASBK). In
den drei Rennen, die an diesem Wochenende ausgetragen wurden, gingen
zwei BMW S 1000 RR Piloten an den Start: Troy Guenther (AUS) vom
NextGen Motorsports Team und Samuel Lambert (AUS / Cyclone
Motorcycles). Beide sammelten im stark besetzten Feld von nicht
weniger als 35 Piloten Punkte. Guenther beendete die ersten beiden
Rennen auf den Positionen elf und 13. Im kombinierten Ergebnis des
dritten Laufs, der nach drei Runden wegen eines Sturzes abgebrochen
und neu gestartet werden musste, belegte er den 17. Rang.

„An diesem Wochenende haben ich und das NextGen Motorsports Team sehr
viel gelernt“, sagte Guenther. „Wir haben einige
Abstimmungsmöglichkeiten für die BMW S 1000 RR ausprobiert und eine
gute Ahnung davon bekommen, was funktioniert und was nicht. Noch dazu
haben wir gleich zum Start ins Jahr einige Punkte gesammelt. Mit so
einem motivierten Team und diesen Leuten, die hinter mir stehen, freue
ich mich schon auf die nächste Runde. Ein großes Dankeschön an sie alle.“

Lambert kam auf den Plätzen 16, 20 und 14 ins Ziel.

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