Tag des Artenschutzes: Projekt F.R.A.N.Z. fördert Artenvielfalt in der Agrarlandschaft

By   /  March 3, 2017  /  Comments Off on Tag des Artenschutzes: Projekt F.R.A.N.Z. fördert Artenvielfalt in der Agrarlandschaft

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MIL OSI – Source: Deutscher Bauernverband –

Headline: Tag des Artenschutzes: Projekt F.R.A.N.Z. fördert Artenvielfalt in der Agrarlandschaft

Gemeinsame Pressemitteilung von MOSt und DBV

Die Landwirtschaft spielt für den Erhalt
der Artenvielfalt in der Agrarlandschaft eine wichtige Rolle. Zum „Tag des
Artenschutzes“ am 3. März liegt somit die Frage nahe: Was kann die Landwirtschaft
tun, um den Artenreichtum auf Feldern, Wiesen und Weiden zu erhalten und zu
fördern? Antworten darauf gibt das gemeinsam von der Michael Otto Stiftung für
Umweltschutz (MOSt) und dem Deutschen Bauernverband (DBV) durchgeführte Verbundvorhaben
F.R.A.N.Z. (Für Ressourcen, Agrarwirtschaft & Naturschutz mit Zukunft).
Dieses Demonstrations- und Dialogprojekt entwickelt und erprobt auf zehn
landwirtschaftlichen Demonstrationsbetrieben im gesamten Bundesgebiet praxistaugliche
und wirtschaftlich tragfähige Naturschutzmaßnahmen, wie die beiden
Projektnehmer angesichts des Tages des Artenschutzes betonten. Landwirtschaft
und Naturschutz stehen dabei in einem engen Dialog. Stephan Zirpel,
Geschäftsführer der Michael Otto Stiftung für Umweltschutz wörtlich: „Unsere
Stiftung hat F.R.A.N.Z. initiiert, um über den Dialog und die enge
Zusammenarbeit von Landwirtschaft und Naturschutz tragfähige und nachhaltige
Lösungen für den Erhalt der biologischen Vielfalt in der Agrarlandschaft zu
verwirklichen. Diese Lösungen sollen in die Gemeinsame Europäische Agrarpolitik
und die länderspezifischen Agrarumweltprogramme einfließen.“ DBV-Generalsekretär
Bernhard Krüsken fügte hinzu: „Mit dem Projekt F.R.A.N.Z. werden die Landwirte
eng in die Maßnahmenumsetzung eingebunden. Dies ist eine wichtige Voraussetzung,
um Natur- und Artenschutz erfolgreich umzusetzen und die Wirtschaftlichkeit der
Nutzung nicht zu beeinträchtigen. Dabei geht es vor allem auch darum, Hemmnisse
für bereits bestehende Naturschutzmaßnahmen in Förderprogrammen zu
identifizieren und auszuräumen sowie die Maßnahmen stärker in die Breite zu
bringen.“
 
Im ersten Anbaujahr werden auf bis zu 5 Prozent der
Betriebsflächen sowohl
effektive Basismaßnahmen, wie z. B. Blühstreifen und Bracheflächen, als auch
innovative Naturschutzmaßnahmen wie Feldlerchenfenster mit Erbsen umgesetzt.
Für die bereits in den Landesprogrammen verankerten Maßnahmen sollen
Verbesserungen in der Förderung und der Ausgestaltung umgesetzt werden, um eine
stärkere Akzeptanz und breitere Anwendung der Maßnahmen zu fördern. Hierfür
wird untersucht, welche Faktoren Landwirte bisher von der Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen
abhalten und wie der ordnungs- und förderrechtliche Rahmen weiterentwickelt
werden sollte. In den Folgejahren
wird die Maßnahmenfläche auf
bis zu 10 Prozent der Betriebsfläche erweitert. Dabei werden sukzessive weitere
innovative Maßnahmen umgesetzt, mit dem Ziel, diese in den Landesprogrammen zu
verankern.
 
Die Förderung des Projekts erfolgt mit Mitteln der
Landwirtschaftlichen Rentenbank, mit besonderer Unterstützung des
Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft und der Bundesanstalt für
Landwirtschaft und Ernährung sowie durch das Bundesamt
für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau
und Reaktorsicherheit. Als bundesweites Leuchtturmprojekt fördert F.R.A.N.Z. den befruchtenden
Austausch zwischen Landwirtschaft und Naturschutz und leistet somit einen
Beitrag zum Erhalt und zur Förderung der Artenvielfalt.
 
 
Weitere Information unter www.franz-projekt.de.
 
Für Rückfragen:         Stephan Zirpel, Geschäftsführer Michael Otto Stiftung für
Umweltschutz,
Tel. 040/6461-6452,
E-Mail: stephan.zirpel@michaelottostiftung.org
 
Dr.
Michael Lohse, Pressesprecher
Deutscher
Bauernverband
E-Mail: m.lohse@bauernverband.net

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