BMW Team RLL in Sebring wieder im GTLM-Einsatz.

By   /  March 16, 2017  /  Comments Off on BMW Team RLL in Sebring wieder im GTLM-Einsatz.

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MIL OSI – Source: BMW Group –

Headline: BMW Team RLL in Sebring wieder im GTLM-Einsatz.

München. Bei der 65. Auflage der 12 Stunden von Sebring (USA)
will sich das BMW Team RLL stärker präsentieren als noch beim Start
in die IMSA WeatherTech SportsCar Championship (IWSC) in Daytona
(USA). In der Frühphase der zweiten Saison mit dem BMW M6 GTLM in
Nordamerika hat das Team hart gearbeitet, um wieder die
Voraussetzungen für gute Ergebnisse zu schaffen – so wie etwa im
vergangenen Jahr in Sebring. Damals hatte das BMW Team RLL die
Plätze eins und zwei im Qualifying sowie Rang zwei im Rennen belegt.

 
Das BMW Team RLL ist Ende Januar bei den 24 Stunden von Daytona mit
dem achten Platz des von John Baldessari gestalteten 19. BMW M6 GTLM
Art Car in die Saison gestartet. Das Fahrzeug wurde von Bill Auberlen
(USA), Alexander Sims (GBR), Augusto Farfus (BRA) und Bruno Spengler
(CAN) gefahren. Nachdem der BMW M6 GTLM mit der Startnummer 19 jetzt
in den vorzeitigen Ruhestand gegangen ist und seine neue Rolle als
permanenter Teil der BMW Art Car Collection eingenommen hat, wird er
in Sebring durch einen neuen BMW M6 GTLM mit der Startnummer 25
ersetzt. Auberlen, Sims und Kuno Wittmer (CAN) kommen im Cockpit zum
Einsatz. Am Steuer des BMW M6 GTLM mit der Startnummer 24 wechseln
sich John Edwards (USA), Martin Tomczyk (GER) und Nick Catsburg (NED) ab.
Der traditionsreiche „Sebring International Raceway“ und das
12-Stunden-Rennen hatten 1975 die Bühne für den ersten BMW GT-Sieg
überhaupt in den USA sowie für vier weitere GT-Klassenerfolge 1997,
1998, 2011 und 2012 geboten. Einen Gesamtsieg feierte 1999 der
Prototyp BMW V12 LMR.

Bobby Rahal (Teamchef, BMW Team RLL): „Seit Beginn
unserer Partnerschaft mit BMW haben wir dieses Rennen einige Male
gewonnen. Im vergangenen Jahr waren wir mit dem BMW M6 GTLM in seiner
ersten Saison auf dem Podium, was großartig war. Mit Blick auf unsere
Geschichte hier und das letzte Jahr habe ich das Gefühl, dass wir
ziemlich positiv in dieses Rennen gehen können. Sebring ist mit
Abstand das härteste Rennen der Saison. Es geht vor allem ums
sportliche Überleben. Es gab im Feld einige Anpassungen der Balance of
Performance, vor diesem Hintergrund haben wir grundsätzlich ein gutes
Gefühl – und die Hoffnung auf ein problemloses Rennen. Wir lieben es
immer, nach Sebring zu gehen. Es ist das historischste
Langstreckenrennen, das wir in unserem Kalender haben. Dort zu
gewinnen war für mich persönlich immer etwas sehr Spezielles. Wir
freuen uns auf das Wochenende und werden schauen, was wir erreichen können.“

Bill Auberlen (#25 BMW M6 GTLM): „Meine Erinnerungen
an Sebring gehen zurück bis in meine Jugend, als ich mit 17 Jahren zur
Crew des Porsche meines Vaters gehörte. Ich hatte die Motoren für
dieses Auto aufgebaut und so ziemlich alles gemacht, was als
Teammitglied zu erledigen war. Mein Vater gewann die 12 Stunden 1985,
und ich hatte in jeder Runde seine Boxentafel gehalten. Zehn Jahre
später kam ich zurück nach Sebring, inzwischen als Fahrer, und habe in
einem Alex Job Porsche gewonnen. Dieser Sieg, bei dem mein Vater und
meine Mutter dabei waren, noch dazu zum zehnjährigen Jubiläum des
Sieges meines Vaters, ist meine schönste Erinnerung an Sebring und
einer der Lieblingsmomente in meiner langen Karriere. Ich habe mit BMW
bei den 12 Stunden 1997 und 1998 zwei weitere Klassensiege gefeiert
und bin dieses Rennen jetzt schon mehr als 20 Mal gefahren. In der
vergangenen Saison habe ich die Poleposition in der GTLM-Klasse mit
dem brandneuen BMW M6 GTLM geholt. Während sich die GT-Fahrzeuge in
den letzten zwei Jahrzehnten deutlich verändert haben, ist die Strecke
in Sebring in fast jeder Hinsicht die gleiche geblieben. Ein
erfahrener Pilot mit einem guten Gespür dafür, was ein Rennauto
braucht und dort leisten kann, ist in Sebring ein großer Bestandteil
für den Erfolg.“

Alexander Sims (#25 BMW M6 GTLM): „Nach meinem ersten
US-Rennen fühle ich mich jetzt vertrauter mit der Rennsport-Atmosphäre
in den Staaten. Aber mir wurde gesagt, dass Sebring ein bisschen eine
Wildcard sein kann – ein Platz wie sonst kein anderer. Die Strecke ist
auf jeden Fall wellig, in etwa vergleichbar mit der Nordschleife. Aber
ich freue mich auf alles, was diese 12 Stunden zu bieten haben.“

Kuno Wittmer (#25 BMW M6 GTLM): „Ich wechsele für
Sebring ins Auto von Bill und Alexander. Die Sitzposition im #24 BMW
M6 GTLM ist mehr auf John und Martin abgestimmt, deshalb saß ich dort
für meinen Geschmack etwas zu tief. In Sebring ist alles größer. Die
Bodenwellen erscheinen höher, die Strecke rauer, und angesichts des
engen Wettbewerbs in der GTLM-Klasse musst du von der Einführungsrunde
an konzentriert sein und dich zwingen, jede Runde so zu fahren, als ob
es ein Sprintrennen wäre.“

John Edwards (#24 BMW M6 GTLM): „Wir hatten zwei gute
Testtage im Februar, aber Sebring ist immer ein hartes Rennen,
besonders weil es in der Nacht zu Ende geht. In diesen letzten paar
Stunden zählt es wirklich. Im Vergleich zu Daytona ist es auf der
Strecke wirklich dunkel. Es ist ein schweres Rennen, aber ich freue
mich darauf.“

Martin Tomczyk (#24 BMW M6 GTLM): „Das werden meine
ersten 12 Stunden von Sebring. Nach der Enttäuschung von Daytona hoffe
ich, dass der BMW M6 GTLM nach all unseren Analysen nach dem Rennen
und den letzten Tests jetzt seine wahren Fähigkeiten zeigt. Dies ist
ein großartiger Ort, um Rennen zu fahren. Es ist ganz anders als die
glatten Strecken in Europa.“

Nick Catsburg (#24 BMW M6 GTLM): „Es wird mein
zweites 12-Stunden-Rennen in Sebring, das erste mit BMW. Hoffentlich
erwischen wir ein besseres Wochenende als in Daytona. Wir haben auf
jeden Fall intensiv getestet, deshalb bin ich optimistisch für das
Rennen. Sebring liegt dem BMW M6 GTLM sicher besser als Daytona. Ich
hoffe, dass wir mit den vorgenommenen Verbesserungen um ein
Podiumsergebnis kämpfen können.“
Die 65. Auflage der 12 Stunden von Sebring wird am Samstag, 18. März,
um 10.40 Uhr Ortszeit (15.40 Uhr MEZ) gestartet.

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