Platz sechs für das BMW Team RLL bei den 12 Stunden von Sebring.

By   /  March 19, 2017  /  Comments Off on Platz sechs für das BMW Team RLL bei den 12 Stunden von Sebring.

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MIL OSI – Source: BMW Group –

Headline: Platz sechs für das BMW Team RLL bei den 12 Stunden von Sebring.

Bill Auberlen, Alexander Sims und Kuno Wittmer kommen bei
den 12 Stunden von Sebring als Sechste ins Ziel.

BMW M6 GTLM mit der Nummer 24 und der Turner BMW M6 GT3
scheiden vorzeitig aus.
 

Sebring. Im zweiten Lauf der IMSA WeatherTech SportsCar
Championship (IWSC) in Sebring (USA) erreichten Bill Auberlen (USA),
Alexander Sims (GBR) und Kuno Wittmer (CAN) im BMW M6 GTLM mit der
Startnummer 25 den sechsten Platz in der GTLM-Klasse. Die drei
Fahrer vom BMW Team RLL fuhren 334 Runden bei der 65. Auflage des
Langstreckenklassikers und leisteten sich im Verlauf des
12-Stunden-Rennens keine Fehler. Allerdings konnten sie das Tempo
der Spitzengruppe nicht konstant genug mitgehen, so dass eine
Top-Platzierung außer Reichweite blieb. Der Sieg ging an die
Corvette mit der Startnummer 3.

 
John Edwards (USA), Martin Tomczyk (GER) und Nick Catsburg (NED)
erlebten im zweiten Auto vom BMW Team RLL – dem BMW M6 GTLM mit der
Nummer 24 – ein enttäuschendes Rennen. Zunächst warf ein technisches
Problem das Trio schon früh weit zurück. Dann schlug Catsburg kurz vor
Ende der ersten Rennhälfte nach einem weiteren Defekt in der ersten
Kurve des „Sebring International Raceway“ in die Streckenbegrenzung
ein. Damit war das Rennen in Florida für den Niederländer und seine
Fahrerkollegen beendet.

 
Das Team von Turner Motorsport konnte in der GTD-Klasse über weite
Strecken auch in Sebring wieder mit einer starken Renn-Performance
überzeugen. Justin Marks (USA), Jens Klingmann (GER) und Jesse Krohn
(FIN) arbeiteten sich im BMW M6 GT3 mit der Nummer 96 nach Platz 16 im
Qualifying viele Plätze nach vorn. Ein Aufhängungsschaden bedeutete
jedoch für die Mannschaft von Will Turner (USA) das vorzeitige Aus.
Die IMSA-Saison geht bereits in drei Wochen in ihre nächste Runde. Am
8. April steht das Stadtrennen in den Straßen von Long Beach (USA) auf
dem Programm.

 

Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor): „Wir reisen
sehr enttäuscht aus Sebring ab. Es ist bei Analyse der erzielten
Rundenzeiten offenkundig, dass die nach Daytona vorgenommenen
BoP-Anpassungen bei weitem nicht ausreichen, um den BMW M6 GTLM im
Konkurrenzfeld annähernd auf Augenhöhe einzustufen. Vor allem tut es
mir für das Team und die Fahrer leid, die sowohl bei der
Rennvorbereitung als auch während des Rennens hart gearbeitet haben
und dafür nicht belohnt wurden. Umso mehr möchte ich mich bei allen im
Team für ihren Einsatz in den vergangenen beiden Rennen bedanken. Ich
hoffe, dass für den weiteren Saisonverlauf die BoP derart erfolgen
wird, dass wir wieder spannende und ausgeglichene Rennen auch mit dem
BMW M6 GTLM sehen werden.“

 

Bobby Rahal (Teamchef, BMW Team RLL): „Ich denke, wir
haben heute alles gegeben. Allerdings hatten wir einfach nicht die
Pace unserer Konkurrenten. Das konnte man in diesem Rennen heute
eindeutig sehen. Es war ein langer Tag für jeden – für die Crew und
für die Fahrer. Wir werden weiter hart arbeiten. Was auch immer wir
tun können, werden wir tun.“

 

Bill Auberlen (#25 BMW M6 GTLM, Platz sechs): „Ich
konzentriere mich immer auf die positiven Dinge: Unser Team hat wieder
einmal fantastisch gearbeitet und keinen Fehler gemacht. Unser BMW M6
GTLM lief ohne Probleme, leider hat aber der Speed für ein besseres
Ergebnis gefehlt.“

Alexander Sims (#25 BMW M6 GTLM, Platz sechs): „Um
ehrlich zu sein war das Auto angenehm zu fahren. Die Balance war gut.
Trotzdem konnten wir nicht wirklich attackieren. Für mich war es das
erste Rennen in Sebring – und mit den vielen Autos, den Bodenwellen
und der Dunkelheit war es eine echte Herausforderung. Aber ich hatte
Spaß. Natürlich hätten wir lieber um Positionen weiter vorn gekämpft,
aber das sollte nicht sein. Trotzdem können wir von diesem Rennen eine
Menge mitnehmen.“

Kuno Wittmer (#25 BMW M6 GTLM, Platz sechs): „Sebring
ist immer ein emotionales Rennen – und eine harte Probe für das Team,
die Fahrer und die Autos. Nach zwölf Stunden ins Ziel zu kommen, ist
immer eine Leistung. Über Stunden haben wir versucht, uns die Runde,
die wir verloren hatten, zurückzuholen. Das ist keine einfache Sache,
hat aber am Ende zumindest noch geklappt. Als Team müssen wir nun nach
vorne schauen und uns weiter verbessern.“

 

Nick Catsburg (#24 BMW M6 GTLM, Ausfall): „Eine Sache
steht fest: Viel Glück hatten wir hier in Sebring nicht. Früh im
Rennen bekamen wir ein Problem mit dem Antriebsstrang, später hatte
Martin einen Reifenschaden. Als ich aus der Box fuhr und in die erste
Kurve einlenkte, ist irgendwas am Auto kaputtgegangen. Wir wissen noch
nicht genau, was es war. In jedem Fall schlug ich daraufhin in die
Reifenstapel ein. Das Auto wurde stark beschädigt. Jetzt müssen wir
unsere Köpfe oben behalten und verstehen, was falsch gelaufen ist.“

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