Bestwerte im Kerngeschäft und Innovationsführer für die Mobilität von morgen – BMW Group setzt ihren Erfolgskurs in die Zukunft fort

By   /  March 21, 2017  /  Comments Off on Bestwerte im Kerngeschäft und Innovationsführer für die Mobilität von morgen – BMW Group setzt ihren Erfolgskurs in die Zukunft fort

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MIL OSI – Source: BMW Group –

Headline: Bestwerte im Kerngeschäft und Innovationsführer für die Mobilität von morgen – BMW Group setzt ihren Erfolgskurs in die Zukunft fort

Produktoffensive: BMW Group bringt bis Ende 2018 mehr als 40 neue
und überarbeitete Modelle auf den Markt
Oberes Luxussegment: Absatz bis 2020 deutlich steigern
Weiterer Ausbau der Elektromobilität – Fokus auf Flexibilität
Ziele 2017: Konzernergebnis vor Steuern soll leicht steigen,
leichter Zuwachs bei Absatz und Umsatz im Segment Automobile erwartet
Rückblick 2016: Bestwerte bei Umsatz und Ergebnis erzielt
Krüger: „Fokus liegt auf den Bedürfnissen unserer Kunden“

München. Nach dem siebten Jahr in Folge mit
Bestwerten bei Umsatz und Gewinn will die BMW Group ihren Pfad des
nachhaltigen und profitablen Wachstums fortsetzen und ihre Rolle als
Innovationsführer weiter ausbauen. Dazu stärkt das Unternehmen mit
neuen Modellen gezielt sein erfolgreiches Kerngeschäft und fokussiert
sich auf die konsequente Weiterentwicklung seiner Strategien bei der
Elektromobilität und dem automatisierten Fahren.

„Wir streben 2017 erneut Bestwerte bei Absatz, Umsatz und Ergebnis
an“, sagte der Vorsitzende des Vorstands der BMW AG, Harald
Krüger am Dienstag in München. Dazu sollen die Auslieferungen
im Segment Automobile im laufenden Geschäftsjahr leicht steigen.
Entsprechend geht die BMW Group von einem leichten Wachstum des
Segmentumsatzes aus. Auf Konzernebene wird zudem ein leichter Zuwachs
beim Ergebnis vor Steuern angestrebt.

„Innovationsführerschaft und nachhaltige Profitabilität sind die
Garanten unseres Erfolgs. Deswegen fokussieren wir uns auf die Wünsche
und Bedürfnisse unserer Kunden, um ihre Begeisterung für die Mobilität
mit den richtigen Produkten und Services Tag für Tag neu zu
entfachen“, sagte Krüger.

Dazu verjüngt die BMW Group ihr Produktportfolio in den kommenden
Jahren deutlich. „Wir werden 2017 und 2018 insgesamt über 40 neue und
überarbeitete Modelle unserer drei Premiummarken auf den Markt
bringen. Für den erfolgreichen Auftakt hat im Februar der neue BMW 5er
gesorgt, der in seinem Segment der Businesslimousinen Maßstäbe setzt“,
sagte Krüger.

Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem oberen Premiumsegment. Mit einer
gezielten Erweiterung ihres Angebots um hochemotionale Fahrzeuge
strebt die BMW Group bis 2020 eine deutliche Steigerung ihres Absatzes
in diesem Segment an, zu dem neben dem BMW 7er künftig unter anderem
der BMW X7 zählen wird.

„Nachhaltige Profitabilität und Innovationsführerschaft bedingen
einander. Deswegen wollen wir auch in Zukunft mit operativer Stärke
und Konstanz überzeugen und streben das achte Geschäftsjahr in Folge
eine EBIT Marge im Segment Automobile zwischen 8 und 10 Prozent an“,
sagte Nicolas Peter, Mitglied des Vorstands der BMW
AG, Finanzen. „Durch eine starke Leistungsseite und einen klaren Fokus
auf die kundenrelevanten Zukunftsthemen wollen wir in der Lage
bleiben, die hohen Vorleistungen für die Gestaltung der Mobilität von
morgen aus eigener Kraft zu stemmen.“ Die BMW Group kann dabei auf
eine starke Liquiditätsposition bauen, die zum 31. Dezember 2016 bei
13.167 Mio. € (Vj.: 11.383 Mio. €) lag. Der Free Cashflow im Segment
Automobile betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 5.792 (Vj.: 5.404)
Mio. €.

Hochflexible Architekturen für die Zukunft der Elektromobilität

Einen klaren Fokus legt die BMW Group dabei auf die konsequente
Fortsetzung ihrer erfolgreichen Elektrifizierungsstrategie. Im
nächsten Jahrzehnt wird die Elektromobilität voraussichtlich eine sehr
dynamische Entwicklung nehmen. Dabei werden sich Märkte und Segmente
unterschiedlich entwickeln und sind schwer zu prognostizieren –
schließlich hängt diese Entwicklung auch von kaum vorhersagbaren
regulatorischen Entwicklungen ab. Die Erfolgsfaktoren der BMW Group
werden daher Flexibilität und Skalierbarkeit
in einem starken Portfolio elektrischer Fahrzeuge sein. „Eine
erfolgreiche Strategie für die Elektrifizierung muss beides abdecken
können: optimistische wie auch zurückhaltende Szenarien. Dann werden
wir nachhaltige Mobilität mit nachhaltiger Profitabilität vereinen
können“, sagte Peter.

Mit dem 2007 gestarteten project i hat sich die BMW Group frühzeitig
zum Pionier der Elektromobilität gemacht und diesen Weg konsequent
fortgesetzt. Parallel zur technologischen Speerspitze BMW i3 hat das
Unternehmen seine Fahrzeugarchitekturen in den vergangenen zehn Jahren
auf Flexibilität ausgelegt und die dazu passenden Baukästen für den
elektrifizierten Antrieb entwickelt. „Deswegen werden wir Mitte 2017 –
keine vier Jahre nach dem Marktstart des BMW i3 – acht erfolgreiche
Plug-in-Hybrid-Modelle im Angebot haben und noch dieses Jahr unser
200.000stes elektrifiziertes Fahrzeug ausliefern“, sagte Krüger.

Inzwischen hat die BMW Group die zweite Dekade ihrer
Elektrifizierungsstrategie begonnen, um die nachhaltige und
begeisternde Mobilität auf ein neues Niveau zu heben. Die Strategie
aus project i mit einem technologischen Leuchtturm und der
gleichzeitigen Befähigung und Flexibilisierung der
Fahrzeugarchitekturen wird dabei konsequent fortgeführt, um die
unterschiedlichen Antriebsformen flexibel einsetzen zu können. Dabei
wird künftig neben dem Plug-in-Hybrid die rein
batterieelektrische Mobilität bei höchstmöglicher
Flexibilität und Skalierbarkeit in die Marken der BMW Group, ihre
Kernbaureihen und Architekturen integriert. Gleichzeitig bringt das
Unternehmen mit der Entwicklung des BMW iNEXT die
nächste Generation der Elektro-Baukästen und Elektro-Antriebe in die Serie.

„Der rein elektrische MINI und der rein elektrische BMW X3 geben den
Startschuss für unsere zweite Welle der Elektrifizierung und
profitieren bereits von unseren technologischen Fortschritten“, sagte
Krüger. „Mit unserer Strategie NUMBER ONE > NEXT
haben wir unsere strategische Stoßrichtung für die weitere
Elektrifizierung festgelegt und das project i für die nächste Dekade
ausgerichtet. Damit verankern wir die rein batterieelektrische
Mobilität fest in unseren Kernmarken, wie wir es beim
Plug-in-Hybrid-Antrieb schon sehr erfolgreich gezeigt haben. Dank
hochflexibler Architekturen vermeiden wir doppelte Investitionen in
Anlagen und werden in der Lage sein, unser Angebot an elektrischen und
konventionellen Fahrzeugen schnell und effizient an die Entwicklung
der Nachfrage anzupassen.“

 

Hochautomatisiertes Fahren wird in Europa und USA getestet

Im Rahmen ihrer ACES Zukunftsfelder Autonomous,
Connected, Electrified und
Shared / Services liegt ein weiterer
Fokus der BMW Group auf der Weiterentwicklung des automatisierten
Fahrens. Im Rahmen der Kooperation mit Intel und Mobileye hat die BMW
Group ihren Zeitplan für die Einführung des hochautomatisierten
Fahrens mit dem BMW iNEXT im Jahr 2021 dargelegt. Bereits in der
zweiten Hälfte dieses Jahres werden die ersten Testfahrzeuge die
Technologie in Innenstädten wie z.B. München erproben – natürlich
immer mit einem ausgebildeten Testfahrer auf dem Fahrersitz, der
jederzeit das Steuer übernehmen kann.

Ebenfalls 2017 wird die BMW Group ihre Entwicklungskompetenzen für
Fahrzeugvernetzung und automatisiertes Fahren in einem neuen Campus in
Unterschleißheim im Großraum München bündeln. Über 2.000 Mitarbeiter
sollen im Endausbau am neuen Standort von der Softwareentwicklung bis
hin zur Straßenerprobung die nächsten Schritte zum vollautomatisierten
Fahren entwickeln. „Mit der Entscheidung für diesen Campus stärken wir
den Standort München und unterstreichen, wie die BMW Group und die
ganze Region von dem Wandel in der Automobilbranche profitieren
können“, sagte Krüger.

 
Die BMW Group kann in den ACES Zukunftsfeldern bereits auf eine
umfassende Erfolgsbilanz zurückblicken. So bieten die aktuellen BMW
7er und BMW 5er Modelle bereits Fahrerassistenzsysteme auf höchstem
Niveau und die BMW Group ist mit ConnectedDrive führend bei digitalen
Angeboten und hat weltweit bereits rund 8,5 Millionen vernetzte
Fahrzeuge auf die Straße gebracht. Seit dem Marktstart des BMW i3 Ende
2013 hat das Unternehmen zudem mehr als 125.000 elektrifizierte
Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert. Mit DriveNow erreicht die BMW Group
mehr als 800.000 Kunden in elf europäischen Metropolen, und in den USA
ist der neue Mobilitätsservice ReachNow erfolgreich angelaufen.

2016 Rekordwerte bei Absatz, Umsatz und Ergebnis erzielt

Die BMW Group hat auch im Jahr 2016 ihre Ziele erreicht und Bestwerte
bei Absatz, Umsatz und Gewinn erzielt. Die
Auslieferungen kletterten um 5,3% auf 2.367.603 (Vj.:
2.247.485) Automobile und erreichten einen neuen Höchstwert. Damit
blieb die BMW Group mit ihren drei Premium-Marken BMW, MINI und
Rolls-Royce der weltweit führende Hersteller von Premiumautomobilen.
Der Absatz elektrifizierter Fahrzeuge verdoppelte sich 2016 beinahe
auf mehr als 62.000 Einheiten. Der Absatz des rein elektrisch
angetriebenen BMW i3 ist seit seinem Marktstart 2013 in jedem Jahr
gestiegen. 2017 will die BMW Group erstmals insgesamt 100.000
elektrifizierte Fahrzeuge in einem Jahr verkaufen.

Der Konzernumsatz stieg 2016 auf den Höchstwert von
94.163 Mio. € (Vj.: 92.175 Mio. € / +2,2%). Damit hat sich der Umsatz
seit dem Jahr 2005 (46.656 Mio. €) mehr als verdoppelt. Das
Ergebnis vor Finanzergebnis (EBIT) lag mit 9.386
(Vj.: 9.593) Mio. € leicht unter dem Rekordwert aus dem Vorjahr
(-2,2%). Das Konzernergebnis vor Steuern (EBT) stieg
um 4,8% auf die neue Bestmarke von 9.665 (Vj.: 9.224) Mio. €. Alle
operativen Segmente – Automobile, Motorräder und
Finanzdienstleistungen – erzielten 2016 Rekordergebnisse vor Steuern
und trugen damit zu dem Wachstum bei.
Die Umsatzrendite vor Steuern (EBT Marge) des
Konzerns stieg auf 10,3% (Vj.: 10,0%). Beginnend mit dem Geschäftsjahr
2017 hat die BMW Group diese Umsatzrendite als zusätzliche
Berichtsgröße eingeführt und strebt einen Wert von mindestens 10% an.
Der Konzernüberschuss legte im vergangenen Jahr um
8,0% auf 6.910 (Vj.: 6.396) Mio. € zu und erreichte ebenfalls einen
neuen Bestwert.

Dividende von 3,50 € je Stammaktie vorgeschlagen

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung am 11. Mai
2017 vor, die Dividende auf den neuen Höchstwert von
3,50 (Vj.: 3,20) € je Stammaktie und 3,52 (Vj.: 3,22) € je
Vorzugsaktie anzuheben. Die Ausschüttungsquote steigt
auf 33,3% (Vj.: 32,9%) und liegt damit im Zielkorridor von 30 bis 40
Prozent. „Die zentralen Säulen unserer Erfolgsgeschichte sind das
beispielhafte Engagement unserer Mitarbeiter und das große Vertrauen
unserer Aktionäre“, sagte Krüger. „Deswegen zahlen
wir unseren festangestellten Mitarbeitern am Standort Deutschland die
höchste Erfolgsbeteiligung im Wettbewerbsvergleich.“

Profitabilität im Segment Automobile im Zielkorridor

 
Im Segment Automobile stiegen die
Umsatzerlöse im vergangenen Jahr dank der positiven
Absatzentwicklung um 1,0% auf 86.424 (Vj.: 85.536) Mio. €. Ohne den
dämpfenden Einfluss von Wechselkurseffekten wären die Erlöse um 3,1%
gestiegen. Das EBIT lag bei 7.695 Mio. € (Vj.: 7.836
/ -1,8%). Die EBIT-Marge belief sich damit auf 8,9%
(Vj.: 9,2%) und lag seit 2010 das siebte Geschäftsjahr in Folge im
angestrebten Renditekorridor von 8% bis 10% oder darüber. Das
Segmentergebnis vor Steuern legte 2016 um 5,2% auf
einen neuen Höchstwert von 7.916 (Vj.: 7.523) Mio. € zu.

Von der Marke BMW wurden 2016 zum ersten Mal in
ihrer Geschichte mehr als zwei Millionen Fahrzeuge an Kunden
übergeben. Die Auslieferungen nahmen um 5,2% auf 2.003.359 (Vj.:
1.905.234) Automobile zu. Wesentlichen Anteil an dieser erfolgreichen
Absatzentwicklung hatten der BMW 7er als Flaggschiff der Marke mit
einem Wachstum von 69,2% auf 61.514 Fahrzeuge sowie die BMW X Modelle
– eines von drei verkauften BMW Fahrzeugen war 2016 ein X Modell.
Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 644.992 BMW X Modelle
ausgeliefert, was einer Zunahme um 22,3% gegenüber 2015 entspricht. Zu
den weiteren Wachstumstreibern der Marke gehörte die BMW 2er Reihe
(196.183 / +24,8%). Die neue BMW 5er Reihe, die im Februar 2017 in den
Markt eingeführt wurde, dürfte im laufenden Jahr signifikant zum
Absatzwachstum beitragen.

Für MINI war 2016 das erste komplette Jahr nach der
Neuausrichtung der Marke. Mit 360.233 (Vj.: 338.466)
Kundenauslieferungen und einer Steigerung von 6,4% gegenüber dem
Vorjahr verzeichnete MINI sein bestes Absatzergebnis der Geschichte.
Die größten Wachstumstreiber waren der MINI Clubman und das neue MINI Cabrio.

Rolls-Royce Motor Cars verzeichnete 2016 das
zweitbeste Verkaufsergebnis in der 113-jährigen Geschichte der Marke.
Der Luxushersteller aus Goodwood steigerte trotz herausfordernder
Marktbedingungen seine Auslieferungen an Kunden auf weltweit 4.011
Fahrzeuge (Vj.: 3.785 / +6,0%). Dazu trug vor allem das vierte Quartal
mit einem neuen Allzeithoch bei (1.386 Automobile / +17,4%). Einen
hohen Anteil daran hatte der neue Rolls-Royce Dawn. Er ging seit
seiner Markteinführung im Sommer 2016 weltweit 1.283-mal an Kunden.
Die siebte Generation des Phantom bestätigte unverändert dessen
Position als Inbegriff für „Pinnacle of Luxury“ – damit unterstrich
das Rolls-Royce Flaggschiff in seinem letzten Produktionsjahr seine
unangefochtene Ausnahmestellung als Basis für seinen Nachfolger.

In Europa setzte die BMW Group im Jahr 2016 zum
zweiten Mal in Folge über eine Million Automobile der Marken BMW, MINI
und Rolls-Royce ab (1.092.155 Automobile / +9,2%). In Deutschland
übertrafen die Verkaufszahlen den Vorjahreswert mit 298.928 Einheiten
um 4,5% (Vj.: 286.098). Auch Großbritannien entwickelte sich im
Berichtszeitraum positiv. Dort verkaufte das Unternehmen 252.205
Fahrzeuge an Kunden (Vj.: 230.982 / +9,2%).

Die Dynamik in Asien legte im Jahr 2016 wieder zu.
Insgesamt wurden dort 747.291 Fahrzeuge der drei Konzernmarken
ausgeliefert (Vj.: 685.792 / +9,0%). In China als größtem Markt der
Region stieg die Zahl der Auslieferungen im Vorjahresvergleich mit
516.785 Fahrzeugen deutlich um 11,4% (Vj.: 464.086).

In einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld in der Region
Amerika erreichte der Absatz der Marken BMW, MINI und
Rolls-Royce die Vorjahreswerte nicht. Dort betrugen die Verkaufszahlen
460.398 Einheiten (Vj.: 495.897 / -7,2%). Die USA verzeichneten mit
366.493 Automobilen einen moderaten Rückgang (Vj.: 405.715 / -9,7%).

Segment Motorräder erstmals mit über zwei Milliarden Euro Umsatz

2016 war auch für das Segment Motorräder ein
Rekordjahr. Der Jahresabsatz legte um 5,9% auf 145.032 (Vj.: 136.963)
an Kunden ausgelieferte Motorräder und Maxi-Scooter zu – der sechste
Absatzrekord in Folge. Die fünf größten Märkte von BMW Motorrad waren
Deutschland, USA, Frankreich, Italien und Spanien. Als Teil seiner
neuen Strategie erweitert BMW Motorrad seine Modellpalette und setzt
sich ein Absatzziel von 200.000 Einheiten im Jahr 2020.

Der Umsatz stieg 2016 um 4,0% auf 2.069 (Vj.: 1.990)
Mio. € und lag damit erstmals bei mehr als zwei Milliarden Euro. Das
EBIT legte um 2,7% auf 187 (Vj.: 182) Mio. € zu. Wie
im Segment Automobile strebt die BMW Group von 2017 an auch im Segment
Motorräder eine EBIT Marge im Korridor von 8-10% an.
Vergangenes Jahr lag der Wert bei 9,0%. Das Ergebnis vor
Steuern stieg auf 185 Mio. € (Vj.: 179 / +3,4%).

Segment Finanzdienstleistungen mit Rekordergebnis

 
Das Segment Finanzdienstleistungen konnte seine positive Entwicklung
2016 ebenfalls fortsetzen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden
1.811.157 (Vj.: 1.655.961) Neuverträge mit Endkunden
abgeschlossen – ein Zuwachs von 9,4%. Der Bestand an
betreuten Leasing- und Finanzierungsverträgen stieg um 8,4% auf
5.114.906 (Vj.: 4.718.970) Verträge und übertraf damit erstmals die
Marke von fünf Millionen Verträgen.

Der Segmentumsatz wuchs um 8,2% auf 25.681 (Vj.:
23.739) Mio. €. Das Ergebnis vor Steuern stieg um
9,7% auf 2.166 (Vj.: 1.975) Mio. € und lag damit erstmals bei mehr als
zwei Milliarden Euro.

 

Zahl der Mitarbeiter und Auszubildenden gestiegen

 
Die Zahl der Mitarbeiter stieg 2016 um 2,0%.
Insgesamt waren weltweit 124.729 (Vj.: 122.244) Mitarbeiter bei der
BMW Group beschäftigt. Der leichte Anstieg ist neben dem Bedarf an
qualifizierten Fachkräften für die Weiterentwicklung der
Elektromobilität sowie für die Digitalisierung auch auf die Dynamik im
Finanzdienstleistungsgeschäft zurückzuführen. Hinzu kommt der
konsequente Ausbau von Mobilitätsdienstleistungen, der zum Anstieg der
Beschäftigtenzahl beitrug.

Die BMW Group legt weiterhin großen Wert auf ihre
Ausbildungsaktivitäten. Insgesamt beschäftigte die BMW Group zum
Stichtag weltweit mehr als 4.600 junge Menschen in
Berufsausbildung und Nachwuchsförderprogrammen.

* * *

Die BMW Group im Überblick
2016
2015
Veränderung in %
Fahrzeug-Auslieferungen    
AutomobileEinheiten
2.367.603
2.247.485
5,3Davon: BMWEinheiten2.003.3591.905.2345,2MINIEinheiten360.233338.4666,4Rolls-RoyceEinheiten4.0113.7856,0
MotorräderEinheiten
145.032
136.963
5,9
 
 
 
 
Mitarbeiter

124.729
122.244
2,0
 
 
 
 EBIT-Marge Segment AutomobileProzent8,99,2-0,3 %PunkteEBIT-Marge Segment MotorräderProzent9,09,1-0,1 %Punkte
EBT-Marge BMW GroupProzent
10,3
10,0
+0,3 %Punkte
 
 
 
 
UmsatzMio.

94.163
92.175
2,2Davon:   AutomobileMio. €86.42485.5361,0MotorräderMio.
€2.0691.9904,0FinanzdienstleistungenMio. €25.68123.7398,2Sonstige GesellschaftenMio. €67-14,3KonsolidierungenMio.
€-20.017-19.097-4,8
 
 
 
 
Ergebnis vor Finanzergebnis
(EBIT)Mio. €
9.386
9.593
-2,2Davon:   AutomobileMio. €7.6957.836-1,8MotorräderMio.
€1871822,7FinanzdienstleistungenMio. €2.1841.98110,2Sonstige GesellschaftenMio. €-17169-KonsolidierungenMio.
€-663-575-15,3
 
 
 
 
Ergebnis vor Steuern (EBT)Mio. €
9.665
9.224
4,8Davon:   AutomobileMio. €7.9167.5235,2MotorräderMio.
€1851793,4FinanzdienstleistungenMio. €2.1661.9759,7Sonstige GesellschaftenMio. €170211-19,4KonsolidierungenMio.
€-772-664-16,3
 
 
 
 
Steuern auf das ErgebnisMio. €
-2.755
-2.828
2,6
ÜberschussMio.

6.910
6.396
8,0
Ergebnis je Aktie
2€
10,45/10,47
9,70/9,72
7,7/7,7
1 Ohne ruhende Arbeitsverhältnisse, ohne Mitarbeiter in
Altersteilzeit und Freizeitphase, ohne Geringverdiener

2 Ergebnis je Aktie für Stamm-/Vorzugsaktien

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Max-Morten Borgmann, Wirtschafts- und Finanzkommunikation
Telefon: +49 89 382-24118, Fax: +49 89 382-24418

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Internet: www.press.bmw.de
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Die BMW Group

Die BMW Group ist mit ihren Marken BMW, MINI und Rolls-Royce der
weltweit führende Premium-Hersteller von Automobilen und Motorrädern
und Anbieter von Premium-Finanz- und Mobilitätsdienstleistungen. Als
internationaler Konzern betreibt das Unternehmen 31 Produktions- und
Montagestätten in 14 Ländern sowie ein globales Vertriebsnetzwerk mit
Vertretungen in über 140 Ländern.

Im Jahr 2016 erzielte die BMW Group einen weltweiten Absatz von rund
2,367 Millionen Automobilen und 145.000 Motorrädern. Das Ergebnis vor
Steuern belief sich auf rund 9,67 Mrd. €, der Umsatz auf 94,16 Mrd. €.
Zum 31. Dezember 2016 beschäftigte das Unternehmen weltweit 124.729
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Seit jeher sind langfristiges Denken und verantwortungsvolles Handeln
die Grundlage des wirtschaftlichen Erfolges der BMW Group. Das
Unternehmen hat ökologische und soziale Nachhaltigkeit entlang der
gesamten Wertschöpfungskette, umfassende Produktverantwortung sowie
ein klares Bekenntnis zur Schonung von Ressourcen fest in seiner
Strategie verankert.

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