Neue Perspektiven für den Blick auf historische Innovationen: Die BMW Group Classic auf der Techno Classica 2017.

By   /  March 31, 2017  /  Comments Off on Neue Perspektiven für den Blick auf historische Innovationen: Die BMW Group Classic auf der Techno Classica 2017.

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MIL OSI – Source: BMW Group –

Headline: Neue Perspektiven für den Blick auf historische Innovationen: Die BMW Group Classic auf der Techno Classica 2017.

München / Essen. Eine einzigartige Vielfalt an
Fahrzeugen, Teilen, Produkten und Dienstleistungen aus dem Bereich
historischer Automobile und Motorräder erwartet die Besucher der
Techno Classica 2017 in Essen. Vom 5. bis zum 9. April 2017 wird das
Gelände der Messe in Essen erneut zum Treffpunkt der internationalen
Klassik-Szene. Die BMW Group Classic verhilft den Besuchern der
weltweit größten Fachmesse ihrer Art in diesem Jahr zu ganz neuen
Perspektiven. Die Highlights aus der Geschichte des Unternehmens sind
nicht nur an einem neuen Standort, sondern auch hinter einer
außergewöhnlich geschmückten Fassade zu entdecken. Im Blickpunkt
stehen dort besonders prägende Innovationen aus der Modell- und
Technologiegeschichte. Unter dem Motto „Unsere DNA: Innovation“ wird
diese Geschichte anhand von zwölf wegweisenden Fahrzeugen aus den
Jahren 1936 bis 1995 erzählt. Gemeinsam mit dem Publikum blickt die
BMW Group Classic unter anderem auf 40 Jahre BMW 7er Reihe und die
Einführung des Zwölfzylinder-Motors in der Luxuslimousine vor 30
Jahren zurück.
Aufgrund von Umbaumaßnahmen findet der Auftritt der BMW Group Classic
diesmal in der temporären Halle 4 am Osteingang des Messegeländes
statt. Wo sich die Raritäten aus der Historie von BMW, MINI,
Rolls-Royce und BMW Motorrad versammeln, ist schon von weitem unschwer
zu erkennen. Die Außenwände der Halle 14 tragen großformatige
Bildmotive, auf denen die historischen Gebäude des Münchner Zentrale
der BMW Group Classic zu sehen sind.

40 Jahre luxuriöse Fahrfreude im Zeichen der 7.
Zu den Jubiläen, die in diesem Jahr auch auf der Techno Classica
gefeiert werden, gehört das 40-jährige Bestehen der BMW 7er Reihe. Bis
1977 war im Modellprogramm der Marke die „Große Baureihe“ für
Sportlichkeit und luxuriösen Komfort zuständig. Dann galt auch für die
Topmodelle von BMW die bis heute aktuelle Nomenklatur. Mittlerweile
steht die Ziffer 7 in der Modellbezeichnung bereits in der sechsten
Generation für Fahrfreude, Exklusivität und Innovation an der Spitze
des Fahrzeugprogramms von BMW.
Auf der Techno Classica 2017 werden sieben außergewöhnliche Exemplare
aus der Historie der Luxuslimousine gezeigt, darunter ein von
Modedesigner Karl Lagerfeld gestalteter BMW 7er der zweiten
Generation, ein Filmfahrzeug aus dem James-Bond-Streifen „Der Morgen
stirbt nie“ von 1997, ein Prototyp mit 16-Zylinder-Motor und das
aktuelle Topmodell der Baureihe, der BMW M760Li xDrive.

Debüt vor 30 Jahren: Das erste deutsche Zwölfzylinder-Modell
der Nachkriegszeit.
In der zweiten Modellgeneration war die BMW 7er Reihe Wegbereiter
einer Aufsehen erregenden Innovation unter der Motorhaube. Der im Jahr
1987 eingeführte BMW 750i war das erste Zwölfzylinder-Modell eines
deutschen Automobilherstellers in der Nachkriegsära. Der 5,0 Liter
große Antrieb mobilisierte eine Höchstleistung von 300 PS, faszinierte
von Beginn an durch seinen seidenweichen Lauf und untermauerte den
Anspruch der Marke auf eine Spitzenposition im Luxussegment.
Bis heute ist der Zwölfzylinder-Motor das ultimative Triebwerk
hinsichtlich Leistung, Laufruhe und Image. Exakt 30 Jahre nach seinem
Debüt fällt die aktuelle Interpretation herausragend sportlich aus,
verbunden mit hoher Alltagstauglichkeit und uneingeschränktem
Langstreckenkomfort. Im BMW 760Li xDrive (Kraftstoffverbrauch
kombiniert: 12,8 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 294 g/km)
erzeugt der 6,6 Liter große Zwölfzylinder eine Höchstleistung von
448 kW/610 PS und beschleunigt das BMW M Performance Modell der BMW
7er Reihe in nur 3,7 Sekunden von null auf 100 km/h.

Vor 30 Jahre präsentiert: Der Roadster BMW Z1.
Auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) des Jahres 1987
stellte BMW nicht nur den BMW 750iL mit Zwölfzylinder-Motor vor,
sondern auch den Roadster BMW Z1. Der Zweisitzer mit Frontmittelmotor,
versenkbaren Türen, Stahl-Monocoque und Kunststoff-Verkleidung war von
der BMW Technik GmbH entwickelt worden. Die Spezialisten für Forschung
und Technologie-Innovationen hatten den BMW Z1 als Pilotprojekt für
neuartige Fahrzeugstrukturen und Materialien konzipiert. Zugleich
knüpften sie dabei auch an die seit dem legendären BMW 507
vernachlässigte Roadster-Tradition der Marke an.
Der BMW Z1 stieß bei seiner Premiere auf begeisterte Resonanz. Und
erste Testfahrten bestätigten den Eindruck, den das Design
vermittelte: Sein Reihensechszylinder-Motor mit 125 kW/170 PS, das
hochwertige Fahrwerk und die perfekt ausbalancierte Achslastverteilung
verhalfen dem Roadster zu einem Höchstmaß an Agilität. Zwischen 1988
und 1991 wurden rund 8 000 Exemplare des BMW Z1 ausgeliefert, jedes
einzelne gilt heute als begehrtes Sammlerstück.

Motorsport-Jubiläum: Vier Jahrzehnte Nachwuchsförderung.
Auch auf dem Gebiet des Motorsports verzeichnet die BMW Group einen
runden Jahrestag. Mit einem nach dem Reglement der Gruppe 5
aufgebauten BMW 320 wird auf der Techno Classica 2017 an die Anfänge
des 1977 gegründeten BMW Junior Teams erinnert.
Die BMW Motorsport GmbH verwirklichte damit ein wegweisendes Konzept
zur Unterstützung junger Talente. Zu den BMW Junioren der ersten
Generation gehörten der Schweizer Marc Surer, der Deutsche Manfred
Winkelhock und der US-Amerikaner Eddie Cheever. Auch in jüngerer Zeit
diente die Nachwuchsförderung von BMW immer wieder als Sprungbrett für
außergewöhnliche Rennsport-Karrieren. Zu den Piloten, die dort
frühzeitig Pisten-Erfahrung sammelten, gehören die
Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel und Nico Rosberg sowie die
DTM-Champions Marco Wittmann und Martin Tomczyk.
Erinnert wird in Essen auch an den spektakulärsten Motorsport-Erfolg
in der Geschichte der Marke MINI. Vor 50 Jahren gelang dem finnischen
Piloten Rauno Aaltonen der Gesamtsieg im classic Mini bei der Rallye
Monte Carlo. Aaltonen steuerte seinen Mini Cooper S im Januar 1967 in
einem turbulenten Finish über die Ziellinie in Monaco. Nach 1964 und
1965 hatte es der längst zum Publikumsliebling avancierte Kleinwagen
aus Großbritannien damit tatsächlich ein drittes Mal geschafft, die
zumeist deutlich stärker motorisierte Konkurrenz in Schach zu halten.

„Club Stories“: Von Klassikern, ihren Besitzern und ihrer
Geschichte.
Über die diesjährigen Jubilare hinaus präsentiert die BMW Group
Classic in Essen zahlreiche weitere ungewöhnliche Fahrzeuge aus allen
Epochen der Geschichte von BMW, MINI, Rolls-Royce und BMW Motorrad.
Die außergewöhnliche Vielfalt der Exponate ist auch ein Verdienst der
BMW und Mini Clubs, die einmal mehr maßgeblich an der Zusammenstellung
der historischen Fahrzeugschau beteiligt sind.
Ihre Begeisterung für Technik und Tradition, das Engagement, mit dem
sie sich der Pflege ihrer Preziosen widmen, und die Bereitschaft, das
fundierte Fachwissen mit interessierten Neulingen der Klassiker-Szene
zu teilen, macht die Mitglieder der Clubs zu authentischen
Botschaftern der jeweiligen Marke. Ihre Leidenschaft spiegelt sich in
spannenden Geschichten vom Entdecken, Restaurieren und nicht zuletzt
auch Fahren wertvoller Klassiker wider. Sie liefern den Stoff für die
„Club Stories“, die auf der Techno Classica 2017 erzählt werden und
ein besonders lebendiges Bild von der Freude am Umgang mit
historischen Fahrzeugen vermitteln.

Ausblick: BMW Group Classic präsentiert das Programm des
Concorso d’Eleganza Villa d’Este 2017.
Allen in Essen versammelten Oldtimer-Fans ermöglicht die BMW Group
Classic in Halle 14 darüber hinaus einen Ausblick auf das
bevorstehende Highlight im Terminkalender der internationalen
Klassik-Szene. Der Concorso d’Eleganza Villa d’Este lockt auch in
diesem Jahr Besitzer und Fans besonders kostbarer Schönheiten auf zwei
und vier Rädern an den Comer See im Norden Italiens. Vom 26. bis zum
28. Mai 2017 bilden die Parks der Villa d’Este und der benachbarten
Villa Erba die landschaftlich reizvolle Kulisse für den weltweit
traditionsreichsten und exklusivsten Schönheitswettbewerb für
historische Automobile und Motorräder.
In diesem Jahr steht die Veranstaltung unter dem Motto „Around the
World in 80 Days – Voyage through an Era of Records“ und spannt den
Bogen von den Anfängen der Automobilgeschichte bis in die jüngste
Vergangenheit. Zudem sind mit der Wertungsklasse der Concept Cars und
Prototypen auch Gegenwart und Zukunft des Automobilbaus repräsentiert.
Die zum Wettbewerb zugelassenen historischen Automobile wetteifern in
acht Wertungsklassen um die Gunst der internationalen Jury und des
Publikums. Klassische Motorräder präsentieren sich in fünf
Wettbewerbskategorien und darüber hinaus in einer Special Exhibition.

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