BMW Team RLL kommt in den Straßen von Long Beach auf den Plätzen vier und sieben ins Ziel.

By   /  April 9, 2017  /  Comments Off on BMW Team RLL kommt in den Straßen von Long Beach auf den Plätzen vier und sieben ins Ziel.

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MIL OSI – Source: BMW Group –

Headline: BMW Team RLL kommt in den Straßen von Long Beach auf den Plätzen vier und sieben ins Ziel.

Ihre Teamkollegen im Fahrzeug mit der Nummer 24, John Edwards
(USA) und Martin Tomczyk (GER), retteten nach einem kurzzeitigen
Leistungsverlust in Folge eines elektronischen Problems den siebten
Platz ins Ziel. Bis zehn Minuten vor Schluss hatte Tomczyk das
Rennen angeführt.

 
In den ersten 90 Minuten hatte das BMW Team RLL den zweiten
Saisonlauf unter Kontrolle. Aufgrund der hervorragenden Strategie der
Mannschaft um Bobby Rahal (USA) sah es lange Zeit nach dem ersten Sieg
des BMW M6 GTLM aus.
Bereits eine Minute nach Rennbeginn zeigte der temporäre Straßenkurs
in Long Beach mit seinen Begrenzungsmauern, dass er keine Fehler
verzeiht. Ein Zwischenfall, in den neben einem Prototypen auch drei
der führenden GTLM-Fahrzeuge verwickelt waren, löste die erste
Gelbphase des Rennens aus. Auberlen, der im BMW M6 GTLM mit der Nummer
25 von Position fünf gestartet war, wich den anderen Autos gekonnt aus
und schob sich auf Rang zwei vor. Edwards konnte ebenfalls drei
Positionen gutmachen und kam auf Platz vier nach vorn.
Als 16 Minuten später Trümmerteile auf der Strecke lagen, kam es
erneut zu einer Gelbphase. Das BMW Team RLL reagierte schnell und
setzte bei den beiden Fahrzeugen auf unterschiedliche Strategien.
Edwards kam in die Box zum Tanken sowie zum Reifenwechsel und übergab
das Steuer an Tomczyk. Auberlen blieb auf der Strecke und sicherte
seinen zweiten Platz, während Tomczyk auf Platz vier liegend erstmals
ins Geschehen eingriff. In Runde 25 wurde auch Auberlen in die Box
gerufen. Er übergab das Fahrzeug an Sims, der als Achtplatzierter auf
die Strecke zurückkehrte. Nachdem die Konkurrenten ebenfalls einen
Boxenstopp einlegen mussten, übernahm Tomczyk in Runde 29 die Führung
in der GTLM-Klasse.

Im 34. Umlauf setzte sich der BMW Werksfahrer an die Spitze des
gesamten Feldes, als die eigentlich schnelleren Prototypen während der
vierten Gelbphase ihre Boxen ansteuerten. Während Tomczyk vom Team die
Information erhielt, dass sein Benzin bis ins Ziel reichen würde, fuhr
Sims derweil auf der sechsten Position.

Auch nach zwei Re-Starts behielt Tomczyk die Klassenführung. Zehn
Minuten vor Rennende fiel er allerdings aufgrund eines kurzzeitigen
Leistungsverlusts in Folge eines elektronischen Problems am Fahrzeug
zurück. Am Ende wurde er Siebter. In der letzten Runde kam es in Kurve
elf zu einem erneuten Zwischenfall. Sims nutzte die Chance, zog an den
vor ihm liegenden Fahrzeugen vorbei und sah als Vierter die
Zielflagge. In der GTD-Klasse belegten Bret Curtis (USA) und Jens
Klingmann (GER) im BMW M6 GT3 von Turner Motorsport den neunten Platz.

 

Bobby Rahal (Teamchef, BMW Team RLL): „Schade, dass
wir kurz vor Rennende ein Elektronik-Problem hatten. Unsere Strategie
hat sich ausgezahlt, und Martin hat einen fantastischen Job gemacht.
Aber es sollte nicht sein. Wir sind alle enttäuscht. Aber wie es
aussieht, und das ist das Positive daran, liegen wir von der Pace auf
dem gleichen Niveau wie der Rest des Feldes.“

Bill Auberlen (#25 BMW M6 GTLM, 4. Platz): „Aufgrund
der Umstände konnte ich früh Plätze gutmachen. Ich hatte damit
gerechnet, als Erster in die Box zu kommen, da wir bei den Fahrzeugen
auf unterschiedliche Strategien gesetzt haben. Aber unsere
Teamkollegen wurden zum Stopp gerufen. Wahrscheinlich hätten sie das
Rennen gewonnen, wäre da nicht dieses Elektronik-Problem gewesen. Wir
haben noch viel Arbeit vor uns, aber wir machen Fortschritte. Wir
haben wieder nicht den ersten Sieg geholt, aber ich habe das Gefühl,
dass wir nicht mehr allzu weit davon entfernt sind.“

Alexander Sims (#25 BMW M6 GTLM, 4. Platz): „In den
ersten Runden konnte Bill von einem Zwischenfall profitieren, und lag
während seines gesamten Stints auf Rang zwei. Wir haben bezüglich des
Boxenstopps eine konservative Strategie gewählt. Dadurch sind wir
vermutlich hinter andere Fahrzeuge zurückgefallen. In der Mitte meines
Stints hatte ich das Gefühl, dass wir hier und heute nichts mehr
ausrichten können. Aber aufgrund zahlreicher Zwischenfälle und
Gelbphasen konnten wir ein paar Plätze gutmachen. Am Ende wurden wir
Vierte. Alles in allem habe ich hier in Long Beach viel gelernt, bin
in den Rhythmus gekommen und habe einige gute Runden absolviert. Wenn
man auf dem zweiten Platz liegt, hofft man, auf dem Podest zu stehen.
Aber es sollte heute nicht sein. Am Ende haben wir dennoch ein recht
gutes Ergebnis erzielt.“

John Edwards (#24 BMW M6 GTLM, 7. Platz): „Wir haben
ein großartiges Rennen gezeigt. Wir waren auf einer alternativen
Strategie unterwegs, die sich durchallen Gelbphasen hinweg ausgezahlt
hat. Leider hatten wir ein elektronisches Problem, das uns das Rennen
gekostet hat. Das ist hart.“

Martin Tomczyk (#24 BMW M6 GTLM, 7. Platz): „Es sah
von Beginn des Wochenendes an gut für uns aus. Aber das Glück hat sich
im Rennen gegen uns gewandt. Wir hatten eine gute, wenn auch riskante
Strategie. Aber sie hat sich während der Gelbphasen voll ausgezahlt.
Wir konnten Benzin sparen und bis zum Ende durchfahren. Das war ein
hartes Rennen, aber unsere Performance war insgesamt gut. Leider hat
uns ein elektronisches Problem ereilt, das unsere Hoffnungen auf einen
Podesterfolg zunichte gemacht hat.“

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