State-of-the-Art-Technologie: 3D-Messtechnik für maximale Genauigkeit beim BMW M4 DTM.

By   /  April 19, 2017  /  Comments Off on State-of-the-Art-Technologie: 3D-Messtechnik für maximale Genauigkeit beim BMW M4 DTM.

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MIL OSI – Source: BMW Group –

Headline: State-of-the-Art-Technologie: 3D-Messtechnik für maximale Genauigkeit beim BMW M4 DTM.

München. Serienentwicklung und Rennsportabteilung arbeiten bei
BMW seit jeher Hand in Hand – so auch bei der Qualitätskontrolle der
neu aufgebauten BMW M4 DTM für die Saison 2017. Dabei nutzt BMW
Motorsport dieselbe hochmoderne 3D-Messtechnik, die im BMW Group
Werk München auch bei Serienmodellen zum Einsatz kommt.

 
Wie von Geisterhand gelenkt fahren die beiden Roboterarme den neuen
BMW M4 DTM ab, scannen die Karosserie mit allen
Aerodynamik-Komponenten Millimeter für Millimeter und erstellen
vollautomatisiert das perfekte 3D-Modell. Dieses moderne Messsystem
wurde bei der Entwicklung des neuen BMW 5er erstmals genutzt. Nun
stand es auch den Ingenieuren von BMW Motorsport zur Verfügung.

 

Bis ins letzte Detail.
Die in dieser Form einzigartige vollautomatisierte, optische
Messzelle bietet die perfekte Qualitätskontrolle nach dem Aufbau eines
Rennwagens. Denn bei einem derart komplexen Fahrzeug wie dem BMW M4
DTM, der komplett in Handarbeit aufgebaut wird, ist die korrekte
Einhaltung und Umsetzung aller Abmessungen entscheidend. Zum einen,
damit die komplexe Aerodynamik auch so funktioniert, wie es zuvor
geplant und getestet wurde. Zum anderen, um alle Vorgaben des
Reglements genauestens einzuhalten. Die optische Messzelle ist hier
das perfekte Instrument, da sie äußerst exakt arbeitet und im Ablauf
gegenüber früheren Verfahren viel Zeit spart.

In Rennserien wie der DTM sind sämtliche Fahrzeug-Abmessungen auf den
Millimeter genau reglementiert. Abweichungen von den vorgegebenen
Maßen können Strafen bis hin zum Wertungsausschluss des betroffenen
Fahrzeugs nach sich ziehen. Umso wichtiger, dass schon im
Entwicklungsstadium genau nachgemessen werden kann.

Messgenauigkeit: 100 Mikrometer.
Das Konzept der „State-of-the-Art“-Messzelle beinhaltet zwei frei im
Raum bewegliche Roboterarme, die jeweils seitlich auf Schienen am
geprüften Fahrzeug entlang fahren. Dieser Aufbau erlaubt bei relativ
geringem Platzbedarf den gleichzeitigen Einsatz von zwei kleinen,
flexiblen Robotern, die beide mit je zwei Sensoren ausgerüstet sind.
Im Vergleich zu vorherigen Vorgehensweisen, bei denen Roboter immer
nur mit einem Sensor jede Fahrzeugseite nacheinander erfassen können,
nehmen die Messungen nur noch rund die Hälfte der benötigten Zeit in
Anspruch und sind innerhalb weniger Tage abgeschlossen.

Die Sensoren erfassen zunächst Referenzpunkte und scannen dann
einzelne Felder in der Größe von etwa 80 x 80 cm. Aus diesen Aufnahmen
setzt ein Computer dann vollautomatisch ein dreidimensionales Abbild
des gesamten Fahrzeugs zusammen, das mit den Konstruktionsplänen
verglichen werden kann. So können mögliche Unterschiede, Toleranzen
und kleinste Abweichungen erkannt werden. Die Messgenauigkeit liegt
bei unter 100 Mikrometern. Dies entspricht in etwa der Dicke eines
menschlichen Haares. Dadurch, dass die Messzelle vollautomatisch
arbeiten kann, sind Untersuchungen auch außerhalb der normalen
Arbeitszeiten bzw. nachts möglich, um so schnell wie möglich
Ergebnisse – und damit vielleicht einen entscheidenden Vorsprung
gegenüber der Konkurrenz – zu bekommen.

3D-Vermessung des BMW M4 DTM im Video.
Wir haben die 3D-Messungen am neuen BMW M4 DTM filmisch begleitet.
Das Video dazu finden Sie hier:

Unser Zeitraffer-Video finden Sie unter folgendem Link:

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