BMW Group setzt beim Ausbau der Elektromobilität auf Innovationskraft der deutschen Produktionsstandorte

By   /  May 2, 2017  /  Comments Off on BMW Group setzt beim Ausbau der Elektromobilität auf Innovationskraft der deutschen Produktionsstandorte

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MIL OSI – Source: BMW Group –

Headline: BMW Group setzt beim Ausbau der Elektromobilität auf Innovationskraft der deutschen Produktionsstandorte

+++ BMW Group Werk Dingolfing wird BMW iNEXT ab 2021 produzieren +++
Werke können künftig gleichzeitig Automobile mit Verbrennungsmotor,
Plug-in-Hybrid oder voll elektrischem Antrieb fertigen +++

München/Dingolfing. Die BMW Group hat heute ihre
Pläne zum Ausbau der Elektromobilität bekannt gegeben. Anlässlich
eines Treffens mit Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner sagte
Oliver Zipse, Produktionsvorstand der BMW Group: „Die BMW Group ist
Pionier und Vorreiter der Elektromobilität. Wir werden ab 2021 den
voll elektrischen BMW iNEXT hier in unserem Werk in Dingolfing bauen.
Mit dieser Entscheidung stärken wir einmal mehr unsere deutschen
Produktionsstandorte, die mit  ihrer Innovationskraft in unserem
gesamten Produktionsnetzwerk eine führende Rolle übernehmen. Gerade
bei der Elektromobilität ist es unser Anspruch, die durchgängige
Systemkompetenz im Haus zu haben.“
Ilse Aigner betonte: „Bayern ist Auto-Land und Bayern ist ein
weltweit anerkannter Hightech-Standort. Deswegen ist es eine gute
Entscheidung, dass der BMW iNEXT hier in Dingolfing am größten
europäischen Produktionsstandort der BMW Group gebaut wird. Vor allem
die Elektromobilität und die Digitalisierung sind in diesem
Zusammenhang die entscheidenden Technologietreiber. Bayerns
Automobilindustrie und unsere Zulieferer sind dabei bestens
aufgestellt. Ich bin mir daher sicher: Das Auto der Zukunft entsteht
nicht im Silicon Valley, sondern hier in Bayern.“
Auch die internationalen Werke der BMW Group profitieren von der
Produktionskompetenz und dem Technologie-Knowhow der deutschen
Standorte. Bereits heute produziert das Unternehmen an neun Standorten
weltweit neun elektrifizierte Modelle, davon acht Plug-in-Hybride. Zum
voll elektrisch betriebenen BMW i3, der im BMW Group Werk Leipzig
produziert wird, kommt ab 2019 der erste voll elektrische MINI hinzu,
ab 2020 ein voll elektrischer BMW X3 sowie ab 2021 der BMW iNEXT. Das
Werk Dingolfing fertigt dafür Komponenten wie Hochvoltspeicher und Elektromotoren.
Oliver Zipse: „Künftig gestalten wir das BMW Produktionssystem so,
dass wir in den Fertigungsstrukturen unserer Produktionsstandorte
gleichzeitig Modelle mit Verbrennungsmotor, Plug-in-Hybrid oder einem
voll elektrischen Antrieb bauen können. Damit erreichen wir eine
einzigartige Flexibilität und sind auf der Kostenseite optimal aufgestellt.“

Das BMW Group Werk Dingolfing: Kompetenzzentrum für
Komponenten von voll und teil elektrifizierten Fahrzeugen
Langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Elektromobilität, modernste
Fertigungsanlagen und speziell qualifizierte Mitarbeiter machen den
Standort Dingolfing zusammen mit dem Werk Landshut zum
Kompetenzzentrum für die Fertigung von Hochvoltspeichern und
Elektromotoren. Bereits seit 2013 werden in Dingolfing
Hochvoltspeicher für die BMW i-Modelle gebaut, in den letzten Jahren
sind darüber hinaus neue Fertigungslinien für die Produktion der
Hochvoltspeicher und Elektromotoren der Plug-in-Hybride der BMW Group
entstanden. In Dingolfing laufen zudem die Plug-in-Hybrid Versionen
des BMW 5er und BMW 7er vom Band. Ab 2021 wird dann mit dem BMW iNEXT
auch ein voll elektrisches Fahrzeug am Standort produziert. Nach
Leipzig wird Dingolfing der zweite Standort der BMW Group sein, der
ein voll elektrisches BMW i-Fahrzeug produziert.
Dr. Andreas Wendt, Leiter des BMW Group Werks Dingolfing: „Dingolfing
hat große Erfahrung und Kompetenz beim Anlauf komplexer Produkte und
ist damit der ideale Standort für die Produktion des BMW iNEXT. Mit
seinem reinen Elektroantrieb, seinen größeren Außenmaßen und neuen
Technologien wie autonomes Fahren und digitale Vernetzung wird der BMW
iNEXT ein echter Innovationsträger. Wir sind stolz, dieses Fahrzeug
hier in Dingolfing bauen zu dürfen. Dieses Jahr feiern wir 50 Jahre
BMW in Niederbayern. Für mich ist der BMW iNEXT ein starkes Signal des
Aufbruchs und dafür, dass wir auch die nächsten 50 Jahre erfolgreich
gestalten wollen.“
Insgesamt hat die BMW Group bis heute mehr als 100 Millionen Euro in
die Elektromobilität am Standort Dingolfing investiert und so dessen
Zukunftsfähigkeit und die Arbeitsplätze gestärkt. Mehrere hundert
Mitarbeiter arbeiten bereits heute in Dingolfing an
E-Mobilitätsumfängen. Mittelfristig wird mit dem Hochlauf der
Produktion auch die Beschäftigung weiter steigen.
Stefan Schmid, Betriebsratsvorsitzender des Werks Dingolfing: „Wir
haben in Dingolfing frühzeitig auf das Thema E-Mobilität und auf die
Schaffung zukunftsfähiger Beschäftigung gesetzt – das macht sich jetzt
bezahlt. Der BMW iNEXT wird helfen, in den nächsten Jahren die
Auslastung des Werks und die technologische Vorreiterrolle des
Standorts zu sichern. Damit bieten wir den Beschäftigten eine gute
Perspektive für die Zukunft.“

Elektrifizierung aller Baureihen schreitet voran
Die BMW Group ist der drittgrößte Hersteller von Elektrofahrzeugen
weltweit und hat im vergangenen Jahr über 62.000 elektrifizierte
Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert, davon mehr als 25.500 voll
elektrische BMW i3. Mit 2.864 Zulassungen (+ 26%) war der voll
elektrische BMW i3 in 2016 das erfolgreichste Elektrofahrzeug in Deutschland.
Im ersten Quartal 2017 hat das Unternehmen weltweit fast 20.000
elektrifizierte Modelle ausgeliefert. Ziel des Unternehmens ist es, in
diesem Jahr weltweit 100.000 elektrifizierte Fahrzeuge an Kunden abzusetzen.
Für 2025 erwartet die BMW Group einen Verkaufsanteil elektrifizierter
Fahrzeuge zwischen 15 und 25%. Aufgrund seiner hohen Flexibilität kann
das Produktionssystem der BMW Group schnell auf sich ändernde
Markterfordernisse eingehen und wird die geforderten unterschiedlichen
Antriebsformen direkt in die laufende Produktion integrieren können.
Ilka Horstmeier, Leiterin Produktion Motoren und Elektrische
Antriebssysteme: „Flexibilität ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor in
der Produktion von elektrischen Antriebskomponenten. Unser adaptives
Produktionssystem ist reaktionsfähig und innovativ: Bei Bedarf können
wir unser Fertigungsvolumen in 12 Monaten verdoppeln und schnell auf
eine steigende Kundennachfrage reagieren. Auch Dank unseres
standardisierten Baukastensystems für die sogenannten
eDrive-Komponenten sind wir zudem in der Lage, Elektromotoren und
Hochvoltspeicher unterschiedlicher Größe, Leistung und Bauform zu
produzieren. Je nach Nachfrage in den einzelnen Vertriebsregionen
können wir den Anteil der Elektroantriebe entsprechend anpassen.“

BMW Group Werk Leipzig als Keimzelle für die Erfolgsgeschichte
BMW i
Vor zehn Jahren hat die BMW Group mit ihrem project i den Startschuss
für die Entwicklung eines voll elektrischen Fahrzeugs der BMW Group
gegeben. Einen entscheidenden Beitrag hat hierzu das BMW Group Werk
Leipzig geliefert: als Keimzelle der Elektromobilität produziert es
seit 2013 den BMW i3 bzw. seit 2014 den BMW i8. Damit legte project i
den Grundstein für neue Technologien und Prozesse in der Produktion
und hat diese Entwicklung erst möglich gemacht. Dieses
Technologie-Knowhow kommt nicht nur den Eigenschaften der BMW eDrive
Komponenten zugute, sondern nun ebenso der flexiblen und
qualitätsorientierten Produktion im Werk Dingolfing.

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