Leicht zu verwechseln

By   /  May 6, 2017  /  Comments Off on Leicht zu verwechseln

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MIL OSI – Source: NABU – Naturschutzbund Deutschland –

Headline: Leicht zu verwechseln

Gartenvogelfamilien im bebilderten Artenvergleich

Wer sich mit Vogelstimmen nicht gut auskennt, ist bei der „Stunde der Gartenvögel“ darauf angewiesen, dass sich die Piepmätze im dicht belaubten Garten ab und zu auch mal sehen lassen. Dabei kommt es zur Identifikation oft auf kleine Details an.

Star oder Amsel? Bei manchen Arten muss man genauer hinschauen. – Foto: Frank Derer

Wir stellen häufige Verwechslungskandidaten vor, bei denen auch Laien mit etwas geschärftem Blick die Arten ohne weiteres auseinanderhalten können:DrosselnTaubenZilpzalp und FitisRotschwänzeErlenzeisig, Girlitz und GoldammerSperlinge und HeckenbraunelleSchwalbenMeisenRabenvögelSpechte

Amsel oder Star?

Sie sehen sich auf den ersten Blick etwas ähnlich, lassen sich aber gut unterscheiden: Der Star beeindruckt durch sein seidig-metalllisch glänzendes Gefieder, während das Amsel-Männchen im eleganten Voll-Schwarz daherkommt. Das Amsel-Weibchen wiederum ist eher dunkelbraun gefärbt und kein Verwechslungskandidat für den Star. Artenportraits: Amsel | Star

Straßen-, Ringel- oder Türkentaube?

Voll integrierter Zuwanderer: Die Türkentaube ist eigentlich in Asien beheimatet, hat sich aber im letzten Jahrhundert in Mitteleuropa angesiedelt. Sie lässt sich gut von der Straßen- und Ringeltaube unterscheiden – ihr hellgraues elegantes Gefieder mit dem weißen Nackenring sind ihre typischen Charakteristika. Die Ringeltaube lässt sich morgens und abends in kleinen Gruppen gut beobachten – ihr grünlicher und großer weißer Fleck am Hals und die hellgelbe Iris sind typisch für sie. Die Straßentaube weist eine große Variation auf – ursprünglich stammt sie von der Felsentaube: der metallische Farbglanz am Hals und die rotbraunen Augen sind ihr eigen. Artenportraits: Straßentaube | Ringeltaube | Türkentaube

Zilpzalp oder Fitis?

Hier sind Profis und Kenner gefragt: Der Zilpzalp eher grünlich gefärbt und insgesamt dunkler als der Fitis, der vor allem durch seinen hellen Überaugenstreif und die hellen Beine zu unterscheiden ist. Er fällt auch mehr durch seine saubere weiße Brust auf als der Zilpzalp. Artenportraits: Zilpzalp | Fitis

Hausrotschwanz oder Gartenrotschwanz?

Gartenliebhaber wissen Bescheid: Der Gartenrotschwanz brüstet sich mit seiner orangeroten Brust und fällt mit seiner weißen Stirn sofort auf, während der Hausrotschwanz sein Orangerot nur am Schwanz „versteckt“ – seine Kehle und Brust sind Schwarz und Grau gefärbt. Artenportraits: Gartenrotschwanz | Hausrotschwanz

Erlenzeisig, Girlitz oder Goldammer?

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Geld ja Gelb sind alle meine Kleider: Das haben alle drei Vögel gemein, doch bei genauem Hinschauen lassen sich klare Unterschiede erkennen: Die Goldammer ist warm Geld gefärbt und weist für die Ammerart typische Streifen im Gesicht auf, während Erlenzeisig und Girlitz ein eher gelbgrünlich Gefieder tragen. Artenportraits: Goldammer | Girlitz | Erlenzeisig

Haussperling, Feldsperling oder Heckenbraunelle?

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Der beliebte Kulturfolger, der Spatz, ist der alljährliche Sieger bei der Stunde der Gartenvögel: Mit seinem schwarzem Kehllatz und der grauen Kappe ist er unverwechselbar. Der Feldsperling zieht mehr und mehr in die Städte ein: Seine schokoladenbraune Kappe ist einzigartig und mit seinem weißen Halsband und den weißen Wangen mit schwarzen Fleck hebt er sich vom Spatz klar ab. Die Heckenbraunelle, der sogenannte „Heckenspatz“ heißt die Braunelle im Niederländischen, zeigt, wie leicht man Sperlinge und die zierlichen Heckenbraunellen auf den ersten Blick verwechseln kann.Artenportraits: Haussperling | Feldsperling | Heckenbraunelle

Mehlschwalbe, Rauchschwalbe oder Mauersegler?

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Der Verlierer der Stunde der Gartenvögel bleiben Mehlschwalbe und Mauersegler: weniger Brutmöglichkeiten und Fluginsekten in Gärten erschweren ihnen den Fortbestand. Die Mehschwalbe fällt besonders durch ihren weißen Bauch und die weiße Kehle auf, im Flug ist ihr Schwanz nur leicht gegabelt – ganz anders als bei der Rauchschwalbe, die lange tief gegabelte Schwanzspieße hat. Im Flug lässt sich der graue Mauersegler gut an seinen ausgebreiteten schmalen sichelförmigen Flügeln erkennen. Artenportraits: Mehlschwalbe | RauchschwalbeMauersegler

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