Auswertung der ersten 12 Jahre

By   /  May 9, 2017  /  Comments Off on Auswertung der ersten 12 Jahre

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MIL OSI – Source: NABU – Naturschutzbund Deutschland –

Headline: Auswertung der ersten 12 Jahre

Ergebnisse der Mitmachaktion “Stunde der Gartenvögel”

Nach über zwölf Jahren können die Forscher des NABU erste deutliche Bestandstrends für den Siedlungsraum ablesen. Die Gesamtzahl der Gartenvögel in einem durchschnittlichen Garten berägt etwa 35 Individuen von zwölf verschiedenen Vogelarten.

Gewinner und Verlierer der Stunde der Gartenvögel 2006 bis 2016:

Vögel reagieren sehr sensibel auf Veränderungen in ihrer Umwelt. Doch jede Vogelart hat andere und spezielle Ansprüche an ihren Lebensraum. Daher gibt es bei den einzelnen Arten auch unterschiedliche Bestandstrends. Wurden seit der ersten bundesweiten „Stunde der Gartenvögel“ vor 11 Jahren zum Beispiel immer weniger Mehlschwalben gezählt, haben die Teilnehmer in ganz Deutschland seither jedes Jahr mehr Ringeltauben beobachtet. Deutschlands größte Vogelzählaktion – organisiert und durchgeführt von NABU und LBV – leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Erkenntnisgewinn über den Zustand unserer häufigen Vogelarten im Siedlungsraum.

Häufigste Vogelarten im Garten:

Bei Deutschlands größter Vogelzählung – der „Stunde der Gartenvögel“ von NABU und LBV – konnten die Teilnehmer in den letzten 11 Jahren durchschnittlich 35,2 Vögel pro Garten beobachten. Haussperling, Amsel und Kohlmeise sind die Top 30 Vogelarten in unseren Städten und Dörfern, es kommen aber über 60 Arten regelmäßig in Deutschlands Gärten vor. Während einige Arten häufiger gesichtet wurden, wie Ringeltaube und Feldsperling, sind die Bestände bei manchen anderen Arten zurückgegangen, wie Mehlschwalbe und Hausrotschwanz.

Verbreitung des Haussperlings in Deutschland:

Der Haussperling ist seit Jahren die am häufigsten beobachtete Vogelart bei der deutschlandweiten Vogelzählaktion „Stunde der Gartenvögel“ des NABU und seinem bayerischen Partner LBV. Spatzen lieben die direkte Nähe zum Menschen und leben als typische Kulturfolger sogar in betonierten Innenstädten. Es sind aber nicht alle Städte gleichmäßig von den fliegenden Körnerfressern besiedelt. Vor allem in Hamburg und den Städten des Ruhrgebiets scheint es ihnen nicht so gut zu gefallen, doch dort werden es immer mehr. In den meisten ostdeutschen Städten sind sie zwar viel häufiger vertreten aber dort werden es immer weniger.

Mehr zur Stunde der Gartenvögel

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