Aktionspläne für Wasserressourcen-Management in EU-Nachbarstaaten

By   /  May 16, 2017  /  Comments Off on Aktionspläne für Wasserressourcen-Management in EU-Nachbarstaaten

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MIL OSI – Source: Umweltbundesamt – Environment Agency of Austria –

Headline: Aktionspläne für Wasserressourcen-Management in EU-Nachbarstaaten

European Water Initiative Plus: Wasserressourcen-Management in sechs Ländern
 
Im länderübergreifenden Projekt EUWI+ ist das Umweltbundesamt mit Partnern aus Frankreich und Kroatien in sechs weiteren Ländern aktiv: Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Moldawien, Weißrussland und in der Ukraine. Ziel ist, bis zum Jahr 2020 das Wasserressourcen-Management in den östlichen Staaten der Europäischen Nachbarschaftspolitik zu verbessern. Zu diesem Zweck werden Managementpläne für Flussgebiete und grenzüberschreitende Flüsse in Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Moldawien, Weißrussland und der Ukraine entwickelt und umgesetzt. Grundlage dafür sind die Vorgaben der EU-Wasserrahmenrichtlinie. Die europäischen ExpertInnen bauen gemeinsam mit ihren Partnern vor Ort Wassermonitoring-Systeme auf, die in Modellregionen erprobt werden. Damit die entwickelten Systeme und Pläne bestmöglich umgesetzt werden, sind Trainings für die verantwortlichen Personen und der Aufbau von Verwaltungsstrukturen in Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Moldawien, Weißrussland und der Ukraine geplant. Für das Projektkonsortium sind französische, kroatische und österreichische ExpertInnen, vorwiegend aus dem Umweltbundesamt, dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft und der Austrian Development Agency, vor Ort im Einsatz.
 
Die Ukraine, Georgien und Moldawien sind durch Assoziierungsabkommen mit der EU zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie verpflichtet. Aserbaidschan, Armenien und Weißrussland verhandeln derzeit ein vertragliches Abkommen mit ähnlichen Verpflichtungen im Wasserbereich bzw. stehen kurz vor dessen Abschluss. In allen Partnerländern gab es bereits Vorprojekte, in denen Managementpläne für Pilotregionen entwickelt wurden. Diese Pläne werden nun im Zuge von EUWI+ umgesetzt. Darüber hinaus werden nationale Monitoringstrategien für Grundwasser und Oberflächengewässer erarbeitet und die dafür notwendige Infrastruktur ausgebaut.

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