US-Arbeitsminister Alexander Acosta besucht die Berufsausbildung der BMW Group in München

By   /  May 18, 2017  /  Comments Off on US-Arbeitsminister Alexander Acosta besucht die Berufsausbildung der BMW Group in München

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MIL OSI – Source: BMW Group –

Headline: US-Arbeitsminister Alexander Acosta besucht die Berufsausbildung der BMW Group in München

München. Anlässlich seines Antrittsbesuches in
Deutschland besuchte der US-amerikanische Arbeitsminister Acosta heute
die Zentrale und das Werk der BMW Group am Standort München. Minister
Acosta und die Mitarbeiter des US-amerikanischen Arbeitsministeriums
wurden von Harald Krüger, dem Vorstandsvorsitzenden der BMW AG,
empfangen. Der Besuch beinhaltete eine umfangreiche Führung durch die
Produktions- und Ausbildungsstätte der BMW Group und bot die
Möglichkeit zum Dialog mit Mitarbeitern – von jungen Auszubildenden
bis zu Vorstandsmitgliedern des Unternehmens.

Der Besuch des Arbeitsministers steht im Zeichen der Initiative, die
berufliche Bildung in den USA zu stärken. Er folgt auf den Besuch von
Bundeskanzlerin Angela Merkel im März diesen Jahres im Weißen Haus,
bei dem sie vom BMW Group Vorstandsvorsitzenden Harald Krüger
begleitet wurde. Während eines Roundtables mit der Kanzlerin und dem
US-Präsidenten verständigten sich Krüger und fünf weitere CEOs
deutscher und amerikanischer Unternehmen darauf, auf Basis des
deutschen Modells der Berufsausbildung gemeinsam daran zu arbeiten,
die Qualifikation von Arbeitnehmern in den USA zu stärken und sie
insbesondere in der produzierenden Industrie auf die Herausforderungen
des Arbeitsmarkts im 21. Jahrhundert vorzubereiten.

„Wir sehen den Besuch des Arbeitsministers Acosta als Zeichen für die
hervorragende, langjährige Beziehung unseres Unternehmens zu den USA“,
kommentiert Harald Krüger. „In der Aus- und Weiterbildung haben wir
einen gemeinsamen Nenner, den wir nutzen können, um wirtschaftlich
noch enger zusammenzuarbeiten“, fügte Krüger hinzu.

Gut ausgebildete Mitarbeiter in Produktion und Vertrieb sind die
Basis für den Erfolg der BMW Group in den USA. Die
Ausbildungsprogramme der BMW Group im US-Werk Spartanburg, South
Carolina, basieren auf dem deutschen dualen Berufsausbildungssystem.
Dabei wird theoretisches Lernen mit praktischen Erfahrungen kombiniert
und dadurch sichergestellt, dass die Mitarbeiter für zukünftige
Herausforderungen gut vorbereitet sind. Während des Besuchs von
US-Arbeitsminister Acosta wies Krüger darauf hin: „Die
Automobilindustrie befindet sich in einer technologischen
Transformation, wobei die Digitalisierung nicht nur unsere Produkte
und Dienstleistungen sondern auch unsere Arbeitsumgebung verändert.
Hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bleiben jedoch auch
in Zukunft die Basis für den Erfolg der BMW Group – sei es in den USA,
in Deutschland oder jedem anderen der 140 Länder, in denen wir tätig sind“.

„Die Berufsausbildung hat großes Potenzial um amerikanischen
Arbeitern dabei zu helfen, die notwendigen Fähigkeiten zu erwerben um
gute Arbeitsplätze zu bekommen,“ sagte Acosta. „Und gleichzeitig kann
sie sicherstellen, dass Unternehmen Fachkräfte gewinnen, um in der
dynamischen Weltwirtschaft erfolgreich zu sein. Ein Dankeschön an den
Vorstandsvorsitzenden Krüger und das BMW Team für den herzlichen
Empfang heute – und dafür, dass sie in ihrem Werk in Spartanburg 9.000
Arbeiter beschäftigen und in den Vereinigten Staaten direkt und
indirekt 70.000 Arbeitsplätze schaffen,“ so der Arbeitsminister
weiter. „Ich freue mich darauf, unsere Zusammenarbeit fortzusetzen,
denn die USA unterstützt agile und flexible Ausbildungsprogramme mit
dem Ziel, die wirtschaftliche Entwicklung und den langfristigen Erfolg
unserer beiden Länder zu fördern.“

Die BMW Group ist davon überzeugt, dass das deutsche duale
Berufsausbildungs-modell eine hervorragende Methode ist, um
zukünftigen Anforderungen an qualifizierte Arbeitskräfte weltweit
gerecht zu werden. Deshalb hat das Unternehmen in seinen Werken in den
USA, Großbritannien, China, Südafrika, Thailand, Brasilien und Mexiko
die duale Berufsausbildung eingeführt. Weltweit werden bei der BMW
Group jährlich mehr als 1.500 neue Auszubildende eingestellt. Derzeit
absolvieren insgesamt rund 4.500 Auszubildende ihre Berufsausbildung
im Unternehmen.

Arbeitsminister Acosta besuchte in München das größte
Berufsausbildungszentrum der BMW Group, in dem derzeit 870
Auszubildende 16 verschiedene Berufe erlernen. Durch die gemeinsam von
öffentlichen Berufsschulen und Unternehmen getragene Verantwortung für
die Ausbildung sorgt das duale System nicht nur dafür, dass die
Qualifikationen und die theoretische Ausbildung den nationalen
Standards entsprechen, sondern ermöglicht der BMW Group auch, ihre
Auszubildenden in den neuesten Technologien des Unternehmens zu
qualifizieren, beispielsweise für die Arbeit an den Hochvoltsystemen
von Elektrofahrzeugen oder in der Softwareprogrammierung von Produktionsrobotern.

Die BMW Group beschäftigt direkt und indirekt rund 70.000 Menschen in
den USA. Die weltweit größte Produktionsstätte der BMW Group befindet
sich in Spartanburg, South Carolina. Rund 9.000 Menschen arbeiten im
Werk, das das Kompetenzzentrum für BMW X Modelle ist – vom BMW X3 bis
zum BMW X6. 70 % der Produktion werden exportiert, was die BMW Group
zum größte Fahrzeug-Exporteur der USA macht. In den vergangenen zehn
Jahren hat die BMW Group in Spartanburg mehr als 220 Millionen
US-Dollar in die Aus- und Weiterbildung investiert. „In den nächsten
fünf Jahren wird BMW in Spartanburg weitere 200 Millionen US-Dollar in
die Ausbildung unserer der Mitarbeiter investieren“, kündigte Krüger
bei seinem kürzlichen Besuch im Weißen Haus an.

Die BMW Group Ausbildungsprogramme in Spartanburg werden in
Kooperation mit lokalen Hochschulen durchgeführt. Im 2011 gestarteten
Programm „BMW Scholars“ werden derzeit rund 100 Auszubildende auf ihr
Berufsleben vorbereitet – mit einer hervorragenden
Karriereperspektive. Das Programm ist nach dem Vorbild des deutschen
Ausbildungsmodells konzipiert und vereint theoretisches Lernen am
College mit Praxiserfahrungen im BMW Werk. Die BMW Group bietet
darüber hinaus auch Initiativen an, die über die technische Ausbildung
hinausgehen. Gemeinsam mit einer lokalen Hochschule ermöglicht das
BMW-Bachelor-Programm „Advanced Manufacturing Management“ den
Mitarbeitern einen anerkannten akademischen Ausbildungsabschluß.
Darüber hinaus vermittelt das M-STEP Programm (Military-Service
Technician Education Program) Veteranen der US-Armee Qualifikationen
für eine Vertriebs-und Service-Karriere in Kooperation mit nationalen
BMW Händlern.

 

 
 
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Die BMW Group

Die BMW Group ist mit ihren Marken BMW, MINI, Rolls-Royce und BMW
Motorrad der weltweit führende Premium-Hersteller von Automobilen und
Motorrädern und Anbieter von Premium-Finanz- und
Mobilitätsdienstleistungen. Als internationaler Konzern betreibt das
Unternehmen 31 Produktions- und Montagestätten in 14 Ländern sowie ein
globales Vertriebsnetzwerk mit Vertretungen in über 140 Ländern.

Im Jahr 2016 erzielte die BMW Group einen weltweiten Absatz von rund
2,367 Millionen Automobilen und 145.000 Motorrädern. Das Ergebnis vor
Steuern belief sich auf rund 9,67 Mrd. €, der Umsatz auf 94,16 Mrd. €.
Zum 31. Dezember 2016 beschäftigte das Unternehmen weltweit 124.729
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Seit jeher sind langfristiges Denken und verantwortungsvolles Handeln
die Grundlage des wirtschaftlichen Erfolges der BMW Group. Das
Unternehmen hat ökologische und soziale Nachhaltigkeit entlang der
gesamten Wertschöpfungskette, umfassende Produktverantwortung sowie
ein klares Bekenntnis zur Schonung von Ressourcen fest in seiner
Strategie verankert.

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