Podiumsplatzierung für das BMW Team Völpker NRT48 in der FIM Endurance World Championship.

By   /  May 23, 2017  /  Comments Off on Podiumsplatzierung für das BMW Team Völpker NRT48 in der FIM Endurance World Championship.

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MIL OSI – Source: BMW Group –

Headline: Podiumsplatzierung für das BMW Team Völpker NRT48 in der FIM Endurance World Championship.

München. Die BMW Motorrad Motorsport Teams und Experten in der
FIM Endurance World Championship (EWC) waren am Wochenende wieder im
Einsatz – und sie waren erfolgreich. Bei den 8 Stunden von
Oschersleben (GER) feierte das Team Völpker NRT48 by Schubert-Motors
den zweiten Platz auf dem Podium der Superstock-Klasse.
Podestplatzierungen gab es auch wieder für die BMW S 1000 RR Racer
in der neuen Motorcycle Championship (MOTOCh), die auf dem
Pannoniaring (HUN) ihre zweite Saisonveranstaltung austrug. Beim
zweiten Rennwochenende der Italian Superbike Championship (CIV) in
Misano (ITA) bekamen es die BMW Fahrer mit wechselhaften und
schwierigen Bedingungen zu tun.

 

FIM Endurance World Championship in Oschersleben, Deutschland.

Die 8 Stunden von Oschersleben, der dritte Saisonlauf der FIM
Endurance World Championship (EWC), waren am Wochenende das Highlight
der German Speedweek in Oschersleben (GER). In dem Langstreckenrennen
zeigte das BMW Team Völpker NRT48 by Schubert-Motors an der Spitze der
Superstock-Klasse eine herausragende Performance. Bei ihrem Heimrennen
feierte die Mannschaft mit den Fahrern Jan Bühn (GER), Lucy Glöckner
(GER) und Stefan Kerschbaumer (AUT) den zweiten Platz auf dem
Superstock-Podium. Im Gesamtklassement des Rennens belegte das Trio
mit der #48 BMW S 1000 RR den starken siebten Platz.

Das Team GERT56 by rs speedbikes ist mit seinem Auftritt beim
Deutschland-Gastspiel der EWC ebenfalls zufrieden. Stammpilot Rico
Löwe (GER) ging gemeinsam mit Filip Altendorfer (GER) und Tobias
Kollan (GER) an den Start. Nach acht Rennstunden kam die #56 BMW S
1000 RR auf dem sechsten Rang der Superstock-Klasse und dem 13.
Gesamtrang ins Ziel. Das bestplatzierte BMW Team in der
Superbike-Klasse (EWC SBK) war EKO IVRacing BMW CSEU mit den Fahrern
Julian Mayer (AUT), Martin Choy (BUL) und Karel Hanika (CZE). Sie
belegten den neunten Platz in ihrer Klasse und den 16. Rang der
Gesamtwertung. Das Team LRP Poland mit den Fahrern Markus Reiterberger
(GER), Lukas Trautmann (AUT) und Dominik Vincon (GER) hatte sich den
sensationellen dritten Platz der Startaufstellung gesichert, schied im
Rennen dann aber nach einem Unfall aus.

Jan Bühn: „Insgeheim hatten wir schon auf das Podium
spekuliert, da es das Heimrennen des Teams war und wir Fahrer die
Strecke in Oschersleben ziemlich gut kennen. Das war anders als in Le
Mans, wo eher die französischen Teams im Vorteil waren. Deshalb hatten
wir schon auf das Podium gehofft. Doch dass wir es wirklich geschafft
haben, freut uns riesig. Denn in einem Langstreckenrennen können immer
eine Menge unvorhergesehene Dinge passieren. Wir hatten ein paar
kleinere Probleme, die uns aber nicht allzu viel Zeit gekostet haben.
Im Großen und Ganzen hatten wir ein reibungsloses Rennen und es lief
alles so, wie wir es geplant hatten. Es hat viel Spaß gemacht,
zusammen mit Lucy und Stefan zu fahren. Beide sind auch neben der
Strecke sehr sympathisch, und wir kommen extrem gut miteinander aus.
Es ist toll, wenn man sich gut versteht und alle drei auf einem
ähnlichen Level fahren.“

Lucy Glöckner: „Für mich war es ein großartiges
Rennen. Es war fantastisch, zu Hause einen solchen Erfolg zu feiern.
Sicherlich wollten wir hier gewinnen, und wir haben bis zum Schluss um
den Sieg gekämpft. Aber ein kleiner Fehler hat uns die Sekunden
gekostet, die uns zum Schluss gefehlt haben. Das Highlight für mich
war die letzte halbe Stunde, da ich sie fahren durfte. Ich habe mein
Bestes gegeben und war zum Teil genauso schnell wie am Tag. Ich liebe
es, in der Nacht zu fahren. Ich bin megastolz auf mein Team, meine
Teamkollegen und die Sponsoren, denn alle tragen zu diesem Erfolg bei.“

Ingo Nowaczyk (Teamchef Völpker NRT48 by
Schubert-Motors): „Wichtig war für uns in diesem Rennen, dass
wir ankommen und dass wir auf dem Podium stehen. Das hatten wir in den
vergangenen drei Jahren nicht geschafft. Deshalb sind wir jetzt
überglücklich. Es war ein harter Kampf um die Positionen eins bis drei
der Superstock-Klasse. Wir haben bis zur letzten Runde gekämpft. Am
Ende ist Lucy als Zweite der Superstock-Klasse über die Ziellinie
gefahren. Danke an Lucy, Stefan, Jan, das gesamte Team und den Support
von BMW Motorrad Motorsport – ihr habt einen grandiosen Job gemacht.“

Karsten Wolf (Teamchef GERT56 by rs speedbikes):
„Stabil, konstant, konzentriert, fehlerfrei – das hat zu acht
Weltmeisterschaftspunkten geführt. Mit einem sehr guten 13. Gesamtrang
und Platz sechs in der Superstock-Klasse dieser hochkarätig besetzten
Weltmeisterschaft haben wir bei unserem Heimrennen endlich das
Ergebnis eingefahren, das unseren Ansprüchen weitestgehend entspricht.
Unser Dank gilt unseren Fans, unseren Partnern, Sponsoren und den
Spezialisten aus München, sowie dem Veranstalter, den Streckenposten
und Helfern, die uns diesen Sport ermöglichen.“

Motorcycle Championship auf dem Pannoniaring, Ungarn.

Die Teams und Fahrer der neu gegründeten Motorcycle Championship
(MOTOCh) haben sich am Wochenende auf dem ungarischen Pannoniaring
getroffen und dort die zweite Rennveranstaltung der Saison
ausgetragen. Wie bereits beim Auftakt haben sich die BMW S 1000 RR
Racer mehrere Podiumsplätze gesichert. In der Superbike-Klasse (MOTOCh
SBK) beendete Miloš Cihak (CZE / BMW Motorrad CSEU) beide Rennen auf
dem zweiten Platz. Sein Teamkollege Richard Balcar (CZE) wurde jeweils
Vierter. In der Superstock-Kasse (MOTOCh STK) fuhr Michal Prášek (CZE
/ Rohac and Feijta motoracing Team) in beiden Läufen als Zweiter auf
das Podium. Stefan Cirbus (CZE / Cirpal Racing) kam beide Male auf
Position drei ins Ziel.

Italian Superbike Championship in Misano, Italien.

Die zweite Runde der Italian Superbike Championship 2017 (CIV) fand
am Wochenende in Misano (ITA) statt. Dabei bekamen es die BMW Fahrer
und Spezialisten an der Adriaküste mit wechselhaftem Wetter zu tun. Im
Rennen am Samstag sorgte Regen für eine nasse Strecke. Bestplatzierter
BMW Pilot war Lorenzo Lanzi (ITA), der mit seiner Tutapista Corse BMW
S 1000 RR auf Rang neun ins Ziel kam.

Zum zweiten Lauf am Sonntag hatte sich das Wetter wieder gebessert
und es herrschten trockene Bedingungen. Dieses Mal verpasste Matteo
Ferrari (ITA / DMR Racing) das Podium nur um eine Position: Er wurde
Vierter. Sein Teamkollege Denni Schiavoni (ITA) beendete dieses Rennen
auf Platz sechs.

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