Mit Vollgas durch die Hölle: BMW tritt mit einem traditionell starken Aufgebot beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring an.

By   /  May 24, 2017  /  Comments Off on Mit Vollgas durch die Hölle: BMW tritt mit einem traditionell starken Aufgebot beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring an.

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MIL OSI – Source: BMW Group –

Headline: Mit Vollgas durch die Hölle: BMW tritt mit einem traditionell starken Aufgebot beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring an.

München. Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring (GER) wird
2017 bereits zum 45. Mal ausgetragen – und selten war BMW Motorsport
in der Spitze wie auch in der Breite besser aufgestellt als in
dieser Saison. Insgesamt sind über 40 BMW Rennfahrzeuge für das
24h-Rennen gemeldet. Das größte Kontingent bilden 13 BMW M235i
Racing. Dies ist das Kundensport-Einsteigermodell in der
Produktpalette von BMW Motorsport. In der SP9-Klasse sind neun BMW
M6 GT3 unterwegs, die um ein Top-Ergebnis im Gesamtklassement bei
diesem Langstreckenklassiker kämpfen möchten. Der neue BMW M4 GT4
steht als Medienfahrzeug in der Startaufstellung.

Seit 1970 hat BMW 19 Gesamtsiege auf der legendären
Nürburgring-Nordschleife gefeiert, davon acht Doppelerfolge. Insgesamt
stehen 177 Klassensiege zu Buche – so viele wie für keine andere
Marke. 1.580 BMW Starts gab es zwischen 1970 und 2016 beim 24h-Rennen.
Zum Vergleich: Opel bringt es in dieser Kategorie auf Rang zwei nicht
einmal auf die Hälfte dieser Zahl. Der bis dato letzte Sieg gelang
2010 mit dem BMW M3 GT vom BMW Team Schnitzer und den Fahrern Augusto
Farfus (BRA), Jörg Müller (GER), Pedro Lamy (POR) und Uwe Alzen (GER).
Im aktuellen Fahreraufgebot stehen neben Farfus (1 Sieg) und Müller
(2 Siege) zwei weitere Piloten, die bereits auf dem Nürburgring
gewonnen haben: die beiden BMW Neulinge Marc Basseng (GER) und Timo
Scheider (GER). In Philipp Eng (AUT), Maxime Martin (BEL) und
Alexander Sims (GBR) treten zudem die amtierenden Sieger des
24h-Rennens von Spa-Francorchamps (BEL) wieder gemeinsam für BMW an.
Dazu kommen viele weitere namhafte BMW Werksfahrer, darunter die
DTM-Champions Marco Wittmann (GER), Bruno Spengler (CAN) und Martin
Tomczyk (GER).

Härtetest für den neuen BMW M4 GT4.
Neben den BMW M6 GT3, den BMW M235i Racing und zahlreichen privat
eingesetzten BMW Fahrzeugen wird auch der neue BMW M4 GT4 den
Langstreckenklassiker in der Eifel bestreiten. Das Cockpit des
Medienfahrzeugs teilen sich Dirk Adorf (GER), der für das Team von RTL
NITRO auch wieder als Kommentator im Einsatz ist, BMW Motorsport
Junior Ricky Collard (GBR), Jörg Weidinger (GER) und der britische
Motorsport-Journalist Jethro Bovingdon (GBR). Adorf spielte bei der
Entwicklung des BMW M4 GT4 eine wichtige Rolle, da er einen großen
Teil der Testarbeit absolvierte. Collard und Weidinger, der als Test-
und Entwicklungsingenieur für die BMW M GmbH auf die Strecke geht,
waren ebenfalls in die Entwicklung eingebunden und werden das Fahrzeug
in der „Grünen Hölle“ einem weiteren Härtetest unterziehen.
Zum siebten Mal findet im Rahmen des 24h-Rennens das M Festival
statt. In der großen BMW M Hospitality haben Fans und VIP-Gäste die
Gelegenheit, ein spezielles Eventprogramm im Zeichen des stärksten
Buchstabens der Welt zu erleben.

Fahrer und Verantwortliche über das 24h-Rennen auf dem Nürburgring:

 

Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor): „Das
24h-Rennen auf dem Nürburgring ist für uns 2017 das Highlight unserer
GT-Saison in Europa. Kein anderer Hersteller hat eine derart lange und
erfolgreiche Geschichte bei dieser Veranstaltung wie BMW. Mit 19
Gesamtsiegen haben wir die Erfolgsstory des Rennens seit 1970
mitgeschrieben und die Veranstaltung geprägt. Die Fans danken es
unseren Teams in jedem Jahr mit einer großartigen Unterstützung. Ich
bin sicher, dass dies auch 2017 wieder so sein wird. Für BMW
Motorsport und BMW M ist die ‚Grüne Hölle’ zur zweiten Heimat
geworden. Das zeigt auch das M Festival, das sich fest im
Rahmenprogramm des 24h-Rennens etabliert hat. Um auf der Nordschleife
auch sportlich erfolgreich zu sein, benötigt man erfahrene Teams und
zuverlässige, schnelle Fahrer. Beides bringen wir auch in dieser
Saison wieder gemeinsam mit schlagkräftigen Fahrzeugen – allen voran
dem BMW M6 GT3 – an den Start. So breit und so exzellent besetzt waren
wir am Nürburgring vielleicht noch nie. Dennoch wird es natürlich
wieder ein ultrahartes Rennen – wegen der anspruchsvollen Strecke, der
starken Konkurrenz und all den Überraschungen, die ein
24-Stunden-Rennen in der Eifel nun einmal bereithält.“

Torsten Schubert (Teamchef, Schubert Motorsport):
„Endlich ist die Woche gekommen, auf die wir uns in den
vergangenen Monaten so akribisch vorbereitet haben. Die 24 Stunden auf
dem Nürburgring haben für mich persönlich und unser gesamtes Team eine
sehr große Bedeutung und sind der Höhepunkt unserer Saison. Dass wir
nun schon zum sechsten Mal in Folge mit Werksunterstützung durch BMW
Motorsport in der ‚Grünen Hölle‘ antreten können, macht uns stolz.
Leider hatten wir in den vergangenen Jahren trotz starker Leistungen
nie das nötige Glück, um aufs Podium zu kommen. Nun haben wir mit dem
BMW M6 GT3, einem sehr starken Fahreraufgebot und einem hoch
motivierten Team wieder gute Voraussetzungen, um vorne mitfahren zu
können. Hoffentlich ist dieses Mal das Glück auf unserer Seite.“

Charly Lamm (Teamchef, BMW Team Schnitzer): „Die 24
Stunden auf dem Nürburgring sind ein besonderes Rennen und gehören
zweifelsohne zu den Highlights der internationalen GT-Saison. Unser
Team hat dort viele denkwürdige Momente erlebt. 2017 kehren wir nun
mit dem BMW M6 GT3 in die ‚Grüne Hölle’ zurück. Die Nordschleife ist
eine enorme Herausforderung. Das gilt für die Strecke, die Renndistanz
und das starke Starterfeld. Das ganze Team muss 24 Stunden voll
konzentriert bleiben. In der Vorbereitung haben wir viele Erfahrungen
gesammelt. Am Wochenende müssen wir diese nun im Rennen umsetzen. Die
ganze Mannschaft freut sich sehr auf die Herausforderung und ist top-motiviert.“

Hans-Peter Naundorf (Teamchef, ROWE Racing): „Wir
haben sicher die intensivste Vorbereitung auf ein 24-Stunden-Rennen
hinter uns, die es jemals bei uns gegeben hat. Das Starterfeld ist so
ausgeglichen und gut besetzt wie nie zuvor. Es sind noch mehr
Hersteller dazugekommen, die das Rennen gewinnen können. Vor allem
aufgrund der Reglementänderungen stehen alle vor vielen offenen
Fragen, und man kann kaum einschätzen, wie die Performance der Autos
ist. Die VLN-Läufe und das Qualifikationsrennen haben da wenig
Klarheit gebracht. Auch wenn wir nicht genau wissen, wo wir stehen,
gehen wir positiv an die Sache heran und freuen uns auf einen großen Kampf.“

Jens Klingmann (#19 BMW M6 GT3, Schubert Motorsport):
„Seitdem ich für BMW als Werksfahrer unterwegs bin, bin ich
für Schubert Motorsport bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring
gestartet. Wir waren inzwischen schon einige Male dicht am Podium und
auch am Sieg dran. Allerdings hat uns bisher meist das nötige
Quäntchen Glück gefehlt. Wir sind mittlerweile ein super eingespieltes
Team, nicht nur wir Fahrer, sondern auch unsere Mechaniker und
Ingenieure. Das macht mich extrem zuversichtlich. Das oberste Ziel bei
einem 24-Stunden-Rennen ist natürlich, erst einmal ins Ziel zu kommen.
Wenn das gelingt, ist das schon die halbe Miete. Trotzdem muss man von
Anfang an pushen und darf nicht den Anschluss verlieren. Ich denke,
dass wir mit unserem Auto eine sehr gute Chance haben.“

Jörg Müller (#19/#20 BMW M6 GT3, Schubert Motorsport):
„Egal, wie oft ich schon an den 24 Stunden auf dem
Nürburgring teilgenommen habe: Dieser Marathon ist jedes Mal aufs Neue
eine ganz besondere Herausforderung, auf die ich mich riesig freue.
Nach meinem Pech im vergangenen Jahr, als ich in Führung liegend
ausgefallen bin, habe ich mit der ‚Grünen Hölle‘ noch eine Rechnung
offen. Ich habe ein großartiges Team und hervorragende Fahrerkollegen
an meiner Seite, mit denen es ganz sicher möglich ist, wieder um die
Spitze zu kämpfen. Mit etwas mehr Rennglück als in den vergangenen
Jahren ist für uns alles drin.“

Augusto Farfus (#42/#43 BMW M6 GT3, BMW Team Schnitzer):
„Dieses Rennen wird definitiv das Highlight des Jahres. Es
ist großartig, wieder für Schnitzer zu fahren. Ich habe so viele gute
Erinnerungen an diese Mannschaft. Außerdem bin ich auf zwei Autos
unterwegs. Das ist einmalig. Der Nürburgring ist eine Wundertüte und
zweifelsohne der anspruchsvollste Kurs der Saison. Aber ich kann es
kaum abwarten, dort wieder unterwegs zu sein.“

 

Timo Scheider (#43 BMW M6 GT3, BMW Team Schnitzer):
„Dieses Rennen ist und bleibt etwas Besonderes. Seit meinem
Gesamtsieg 2003 ist einige Zeit vergangen. Umso größer ist die
Vorfreude auf mein erstes 24-Stunden-Rennen als Teil der BMW
Motorsport Familie und mit dem BMW M6 GT3. Natürlich sind wir
top-motiviert, im Klassement weit nach oben zu kommen. Damit das
klappt, müssen wir sauber durchs Rennen kommen. Ein schnelles Auto
haben wir in jedem Fall. Am Ende wird derjenige gewinnen, der keine
Fehler macht und keine Defekte hat. Ich fühle mich gut vorbereitet.“

Alexander Sims (#98/#99 BMW M6 GT3, ROWE Racing):
„Ich freue mich wirklich sehr auf den Nürburgring. Es ist das
vierte Mal, dass ich auf der Nordschleife das 24-Stunden-Rennen fahre.
Und jedes Mal ist etwas Neues passiert. Ein normales Rennen ist nicht
zu erwarten, es wird wieder viele Herausforderungen geben. Dass ich
zum ersten Mal in meiner Karriere in zwei Autos fahren werde, ist
sicher ein neuer Aspekt in diesem Rennen und wird sicherlich sehr
interessant. Ich werde auf jeden Fall mein Bestes geben. Das Ziel für
das Rennen muss natürlich sein, es zu gewinnen. Im vergangenen Jahr
waren wir als bestplatzierter BMW Fünfter. Im zweiten Jahr des BMW M6
GT3 können wir uns hoffentlich noch ein wenig steigern.“

 

Maxime Martin (#99 BMW M6 GT3, ROWE Racing): „Das
24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring gehört zu den absoluten
Top-Rennevents des Jahres. Das gilt für BMW insgesamt genauso wie für
uns Fahrer. Mit all dem Verkehr und der extrem langen und
anstrengenden Strecke ist es eine riesige Herausforderung. Es wird
auch dieses Jahr wieder hart, aber ich freue mich riesig darauf. Wir
waren so oft so nah dran am 20. Sieg für BMW. Es wäre toll, wenn es
diesmal klappt. Ich hoffe natürlich aufgrund der Nähe zu Belgien auch
wieder auf viele Fans aus meiner Heimat. Das gibt immer einen
Extraschub Motivation – auch wenn das auf der Nordschleife eigentlich
gar nicht nötig ist. Dort ist man immer top-motiviert.“

Nico Menzel (#100 BMW M6 GT3, Walkenhorst Motorsport):
„Es ist mein erstes 24-Stunden-Rennen überhaupt – und das
direkt auf der Nordschleife im BMW M6 GT3. Auch das Fahren in der
Nacht wird interessant. Am wichtigsten ist uns natürlich, dass wir
nach 24 Stunden das Ziel erreichen. Sofern wir keine allzu großen
Probleme bekommen, könnte eine Top-10-Platzierung für uns drin sein.
Ich freue mich sehr, dass ich für Walkenhorst starten darf, und bin
dankbar für das Vertrauen, dass das Team in mich setzt. Es ist absolut
keine Selbstverständlichkeit, einem Junior solch eine Chance zu geben.“

Dirk Adorf (#40 BMW M4 GT4, Securtal Sorg Rennsport):
„Das 24-Stunden-Rennen ist die perfekte Bühne, um den BMW M4
GT4 zu seinem Verkaufsstart im BMW Motorsport Design der
Öffentlichkeit und potenziellen Kunden vorzustellen. In die
Entwicklung des neuesten Kundensport-Fahrzeugs von BMW sind sehr viel
Arbeit und Leidenschaft geflossen. Alle Fahrer, die den BMW M4 GT4
getestet haben, egal ob DTM- oder GT-Fahrer, waren von der Performance
beeindruckt. Wir verstehen das Fahrzeug dank unserer umfassenden
Testarbeit schon sehr gut und sind deshalb sicher, den Kunden ein
hervorragendes Produkt liefern zu können, bei dem neben der reinen
Performance vor allem die Sicherheit und der Komfort der Privatfahrer
im Vordergrund stehen.“

 

Die Fahrerbesetzungen der BMW M6 GT3 im Überblick:

 

#19 BMW M6 GT3, Schubert Motorsport
Jens Klingmann (GER), Jörg Müller (GER), John Edwards (USA), Tom
Onslow-Cole (GBR)

#20 BMW M6 GT3, Schubert Motorsport
Jesse Krohn (FIN), Jörg Müller (GER), Bruno Spengler (CAN), Kuno
Wittmer (CAN)

#42, BMW M6 GT3, BMW Team Schnitzer
Marco Wittmann (GER), Tom Blomqvist (GBR), Martin Tomczyk (GER),
Augusto Farfus (BRA)

#43, BMW M6 GT3, BMW Team Schnitzer
Augusto Farfus (BRA), Alexander Lynn (GBR), António Félix da Costa
(POR), Timo Scheider (GER)

#98 BMW M6 GT3, ROWE Racing
Markus Palttala (FIN), Nick Catsburg (NED), Alexander Sims (GBR),
Richard Westbrook (GBR)

#99 BMW M6 GT3, ROWE Racing
Philipp Eng (AUT), Alexander Sims (GBR), Maxime Martin (BEL), Marc
Basseng (GER)

#33 BMW M6 GT3, Falken Motorsports
Peter Dumbreck (GBR), Alexandre Imperatori (SUI), Stef Dusseldorp
(NED), Marco Seefried (GER)

#100 BMW M6 GT3, Walkenhorst Motorsport
Christian Krognes (NOR), Michele di Martino (GER), Matias Henkola
(FIN), Nico Menzel (GER)

#101 BMW M6 GT3, Walkenhorst Motorsport
Henry Walkenhorst (GER), Jordan Tresson (FRA)

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