Zwei Podiumsplätze für BMW: Glock und Spengler dank mutiger Strategie in Ungarn auf den Positionen zwei und drei.

By   /  June 18, 2017  /  Comments Off on Zwei Podiumsplätze für BMW: Glock und Spengler dank mutiger Strategie in Ungarn auf den Positionen zwei und drei.

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MIL OSI – Source: BMW Group –

Headline: Zwei Podiumsplätze für BMW: Glock und Spengler dank mutiger Strategie in Ungarn auf den Positionen zwei und drei.

Hungaroring. Timo Glock (GER) und Bruno Spengler (CAN) sind im
turbulenten Samstagsrennen auf dem Hungaroring (HUN) nach starken
Aufholjagden auf die Plätze zwei und drei gefahren und haben damit
die Podestplätze drei und vier für BMW Motorsport in dieser Saison
erreicht. Beide Fahrer profitierten von einer mutigen Strategie mit
frühen Boxenstopps, die sich in Folge einer Safety-Car-Phase
auszahlte. Marco Wittmann (GER) fuhr als Neunter ebenfalls in die
Punkteränge. Maxime Martin (BEL) und Tom Blomqvist (GBR) mussten
nach einer Kollision das Rennen vorzeitig beenden. Augusto Farfus
(BRA) wurde auf Platz fünf liegend von einem Konkurrenten getroffen
und fiel durch den folgenden Dreher weit zurück.

 

Das Qualifying:Augusto Farfus erzielt im Shell
BMW M4 DTM sein bestes Qualifying-Ergebnis der Saison und geht als
bestplatzierter BMW Fahrer von Position sechs ins Rennen. Seine
persönlich schnellste Runde dreht er in einer Zeit von 1:32,275
Minuten. Tom Blomqvist schafft im BMW Driving Experience M4 DTM als
Zehnter ebenfalls den Sprung in die Top-Ten. Maxime Martin (SAMSUNG
BMW M4 DTM), Timo Glock (DEUTSCHE POST BMW M4 DTM), Marco Wittmann
(Red Bull BMW M4 DTM) und Bruno Spengler (BMW Bank M4 DTM) folgen auf
den Positionen zwölf, 14, 15 und 17.

Das Rennen:
Augusto Farfus erwischt von Position sechs einen guten Start und
schiebt sich um einen Rang nach vorn. In Kurve zwei kollidiert Maxime
Martin mit Tom Blomqvist. Blomqvist dreht sich und fällt zurück. Für
Martin ist wenige Runden später das Rennen zu Ende. Sein SAMSUNG BMW
M4 DTM wurde bei der Startkollision so stark beschädigt, dass er auf
der Strecke stehen bleibt. Dieser Ausfall löst eine Safety-Car-Phase
aus. Spengler und Glock entscheiden sich für frühe Boxenstopps und
kommen dank dieser Strategie nach dem Restart im weiteren Rennverlauf
vom Ende des Feldes bis aufs Podium. Farfus hat dagegen großes Pech,
als er beim Restart des Rennens in Runde elf von einem Konkurrenten
getroffen wird und sich dreht. Er fällt daraufhin weit zurück. In der
27. Runde muss Blomqvist sein nach der Startkollision beschädigtes
Fahrzeug vorzeitig in der Box abstellen. In den letzten Runden
verteidigt Spengler in einem harten und fairen Zweikampf seinen
Podestplatz gegen Mike Rockenfeller (GER, Audi). Marco Wittmann fährt
als Neunter ebenfalls in die Punkteränge. Der Sieg geht an Paul di
Resta (GBR, Mercedes).

 

Die Reaktionen:

 

BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt: „Unter diesen
Voraussetzungen zwei Podiumsplätze herauszufahren, ist ein
Wahnsinns-Ergebnis. Wir haben uns bei Timo Glock und Bruno Spengler
für eine Strategie mit frühen Boxenstopps entschieden. Zunächst sah
nach dem Zwischenfall mit Maxime Martin und Tom Blomqvist alles nach
einem sehr schwierigen Rennen für uns aus. Doch dann hatten wir
natürlich Glück mit der Safety-Car-Phase, durch die sich die mutigen
Strategien von Timo und Bruno letztlich ausgezahlt haben. Gratulation
an beide Fahrer und die Teams zu einer großartigen Leistung. Diese
Punkte nehmen wir gerne mit, auch wenn wir wissen, dass wir mit Blick
auf morgen an unserer Performance im Qualifying und an der Konstanz im
Rennen arbeiten müssen. Sehr leid tut es mir für Augusto Farfus, der
sehr gut im Rennen lag, dann aber von einem Konkurrenten heftig
getroffen und umgedreht wurde. Glückwunsch an Mercedes und Paul di
Resta zum Sieg.“

Stefan Reinhold (Teamchef, BMW Team RMG): „Heute saß
der Stratege im Auto. Timo kam nicht an Di Resta vorbei, und deshalb
war es absolut richtig von ihm, in die Box zu kommen. Daran konnte man
gut sehen, wie viel Erfahrung er hat. Der Stopp lief gut und das
anschließende Safety Car hat unser Rennen gerettet. Marco hätten wir
vielleicht noch früher reinholen können, aber das ist nun mal
Motorsport und kein Lotteriespiel.“

 

Marco Wittmann (#11, Red Bull BMW M4 DTM – Startplatz: 15.
Platz, Rennergebnis: 9. Platz – 61 Rennen, 8 Siege, 16 Podestplätze,
8 Polepositions, 543 Punkte, 2 Fahrertitel): „An sich lief
das Rennen ganz gut. Ich konnte sechs Plätze gut machen und zwei
Punkte holen. Andererseits wäre mit etwas Glück vielleicht noch etwas
mehr drin gewesen, wie man bei Timo und Bruno sehen konnte. Ich bin
ein wenig zu lange draußen geblieben, und dann kam das Safety Car,
aber insgesamt kann ich mit den zwei Punkten recht zufrieden sein.“

 

Augusto Farfus (#15, Shell BMW M4 DTM – Startplatz: 6. Platz,
Rennergebnis: 12. Platz – 71 Rennen, 4 Siege, 12 Podestplätze, 5
Polepositions, 345 Punkte): „Das Wochenende hat sehr gut
begonnen. Dann kam zunächst das Safety Car, und beim Restart wurde ich
umgedreht. Insgesamt hatten wir eine gute Pace im Rennen und das Auto
lief gut. Es hätte auch ein gutes Ergebnis werden können. Das gibt uns
Hoffnung für morgen. Ich muss jetzt einfach nach vorne blicken.“

 

Timo Glock (#16, DEUTSCHE POST BMW M4 DTM – Startplatz: 14.
Platz, Rennergebnis: 2. Platz – 61 Rennen, 3 Siege, 7 Podestplätze,
2 Polepositions, 256 Punkte): „Von Platz 14 auf Rang zwei
vorzufahren, damit hätten wir heute wirklich nicht gerechnet. Unter
normalen Umständen wäre das sicherlich auch schwierig gewesen. Ich kam
am Anfang nicht an Marco vorbei, wusste aber, dass ich den Speed
mitgehen kann. Deshalb habe ich entschieden zu stoppen, denn zu
verlieren hatte ich nichts. Ich hatte das Glück, dass zwei Runden
später das Safety Car rauskam, und als dann klar wurde, dass nur Paul,
Bruno und ich gestoppt hatten, erschien es wahrscheinlich, dass es ein
Kampf ums Podium werden könnte. Ich bin echt happy mit Platz zwei,
aber uns ist natürlich klar, dass wir uns im Hinblick auf die
Geschwindigkeit im zweiten Rennen noch einmal steigern müssen.“

 

Bart Mampaey (Teamchef, BMW Team RBM): „Im Bezug auf
Bruno denke ich, dass das Auto im Qualifying mehr Potenzial gehabt
hätte, als wir gezeigt haben. Unsere Strategie im Rennen war genau
richtig. Bruno hat das super gemacht und sich sehr gut gegen
Rockenfeller verteidigt. Ich freue mich sehr für das gesamte Team. Bei
den beiden anderen Autos gab es Zwischenfälle, die wir uns im
Nachhinein noch einmal genau anschauen müssen, um morgen
zurückschlagen zu können. Mit einem Auto konnten wir heute wichtige
Punkte holen. Morgen wollen wir uns weiter steigern.“

Bruno Spengler (#7, BMW Bank BMW M4 DTM – Startplatz: 17.
Platz, Rennergebnis: 3. Platz – 144 Rennen, 14 Siege, 46
Podestplätze, 17 Polepositions, 775 Punkte, 1 Fahrertitel):
„Das war ein hartes Rennen, in dem wir natürlich auch eine
Portion Glück hatten. Aber wir hatten eine super Strategie. Das war
eine klasse Leistung von meinem Team, das Risiko einzugehen und in der
Safety-Car-Phase ein zweites Mal zu stoppen. Es war aber auch
notwendig, weil ich schon in der ersten Runde gestoppt habe, und das
Rennen auf einem Satz Reifen zu Ende zu fahren, wäre sehr schwierig
geworden. Ein riesiges Dankeschön an das Team für seinen Mut und die
guten Boxenstopps. Am Ende war es ganz schön hart, sich gegen Mike
Rockenfeller zu verteidigen. Er hat viel Druck gemacht, aber ich habe
alles gegeben, um den Podestplatz für das ganze Team nach Hause zu bringen.“

Tom Blomqvist (#31, BMW Driving Experience M4 DTM –
Startplatz: 10. Platz, Rennergebnis: Ausfall – 41 Rennen, 1 Sieg, 5
Podestplätze, 1 Poleposition, 174 Punkte): „Ich wurde
gleich nach dem Start getroffen und fiel weit zurück, damit war das
Rennen für mich gelaufen. Ich bin sehr enttäuscht, dass mir das schon
wieder passiert ist. In den bisherigen fünf Rennen der Saison bin ich
dreimal umgedreht worden. Ich bin dann in die Box gekommen, denn es
hätte keinen Sinn mehr gemacht weiterzufahren. Das Auto war recht
beschädigt und hatte überhaupt kein Handling mehr.“

 

Maxime Martin (#36, SAMSUNG BMW M4 DTM – Startplatz: 12.
Platz, Rennergebnis: Ausfall – 51 Rennen, 2 Siege, 6 Podestplätze, 2
Polepositions, 248 Punkte): „Ich hatte in Kurve zwei einen
Kontakt mit Tom, was mein Fehler war. Dadurch wurde das Auto an der
Front beschädigt. Wahrscheinlich in Folge dieses Schadens haben später
meine Bremsen blockiert. Danach ließ sich nichts mehr machen. Es ist
wirklich schade, aber der Fehler lag bei mir.“

Die Wertungen:

 

Fahrer: 1. Lucas Auer (69 Punkte), 2. Jamie Green
(61), 3. Mike Rockenfeller (53), 4. Gary Paffett (50), 5. Timo
Glock (43), 6. Mattias Ekström (43), 7. René Rast (42), 8.
Robert Wickens (38), 9. Paul di Resta (37), 10. Marco Wittmann
(20), 11. Edoardo Mortara (20), 12. Nico Müller (20),
13. Bruno Spengler (17), 14. Maxime Martin (17),
15. Maro Engel (3), 16. Tom Blomqvist (2), 17. Augusto Farfus
(0), 18. Loic Duval (0).

 

Teams: 1. Audi Sport Team Rosberg (103 Punkte), 2.
Mercedes-AMG Motorsport BWT (89), 3. Mercedes-AMG Motorsport Mercedes
me (88), 4. Audi Sport Team Abt Sportsline (63), 5. Audi Sport Team
Phoenix (53), 6. BMW Team RMR (45), 7. Mercedes-AMG
Motorsport SILBERPFEIL Energy (40), 8. BMW Team RBM (34), 9.
BMW Team RMG (20).

 

Hersteller: 1. Audi (219 Punkte), 2. Mercedes (217),
3. BMW (99).

 

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