Sieg für das BMW Team Völpker NRT48 in der FIM Endurance World Championship.

By   /  June 27, 2017  /  Comments Off on Sieg für das BMW Team Völpker NRT48 in der FIM Endurance World Championship.

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MIL OSI – Source: BMW Group –

Headline: Sieg für das BMW Team Völpker NRT48 in der FIM Endurance World Championship.

München. Die BMW Motorrad Motorsport Familie kann einen Sieg
in der FIM Endurance World Championship (EWC) feiern: Das Team
Völpker NRT48 Schubert-Motors by ERC sicherte sich beim
8-Stunden-Rennen auf dem Slovakia Ring bei Bratislava (SVK) den Sieg
in der Superstock-Klasse. Die BMW Teams wurden vor Ort von den
Spezialisten von BMW Motorrad Motorsport unterstützt. In der Spanish
Championship (CEV) fuhr BMW S 1000 RR Pilot Carmelo Morales (ESP) am
Wochenende in Navarra (ESP) als Dritter auf das Podium und
verteidigte damit die Meisterschaftsführung. In Kanada kehrte Jordan
Szoke (CAN) auf die Siegerstraße zurück: Der BMW Fahrer sicherte
sich in St. Eustache (CAN) seinen insgesamt 61. Sieg in der Canadian
Superbike Championship (CSBK). Die Alpe Adria Road Racing
Championship (AARR) war ebenfalls auf dem Slovakia Ring zu Gast, und
die BMW Racer holten in den Klassen Superbike und Superstock
insgesamt vier Siege.

 

FIM Endurance World Championship auf dem Slovakia Ring, Slowakei.

 
Auf der obersten Stufe des WM-Podiums: Beim 8-Stunden-Rennen auf dem
Slovakia Ring bei Bratislava (SVK) feierte das Team Völpker NRT48
Schubert-Motors by ERC einen fantastischen Sieg in der
Superstock-Klasse der FIM Endurance World Championship (EWC STK). Jan
Bühn (GER), Stefan Kerschbaumer (AUT) und Julian Puffe (GER)
wechselten sich im Sattel der #48 BMW S 1000 RR ab. Nach acht
spannenden Rennstunden brachte Kerschbaumer die RR mit einem Vorsprung
von 15 Sekunden auf seinen nächsten Verfolger in der Klasse ins Ziel.
Im Gesamtklassement des Rennens belegte das Völpker NRT48 Trio im
hochkarätig besetzten Feld der EWC den hervorragenden fünften Platz.
Auch das Team LRP Poland sicherte sich ein starkes Ergebnis: Markus
Reiterberger (GER) und seine tschechischen Teamkollegen Jaroslav Cerny
und Michal Filla wurden Siebte des Gesamtklassements und Fünfte der
Superbike-Klasse (EWC SBK).

Jan Bühn: „Es war ein sehr großer Erfolg für uns. Für
das Team war es der erste Sieg überhaupt in der
Langstrecken-Weltmeisterschaft, und auch für mich als Fahrer. So war
es einfach grandios, nach acht Stunden ganz oben auf dem Podium zu
stehen. Nach dem Start lagen wir auf Platz drei, und durch einen Sturz
eines Teams vor uns sind wir auf Platz zwei vorgerutscht. Von da ab
haben wir uns einen harten Kampf mit der #333 geliefert. Ich habe beim
Boxenstopp einen kleinen Fehler gemacht, der uns eine Minute gekostet
hat. Natürlich hatte ich befürchtet, dass es deshalb nicht zum Sieg
reichen könnte, und ich habe versucht, es auf der Strecke wieder
gutzumachen. Das hat geklappt, ich konnte in meinem letzten Turn die
Führung übernehmen, und Stefan brachte den Sieg dann ins Ziel. Ein
Schlüssel zum Erfolg war neben der tollen Teamleistung der geringe
Benzinverbrauch unserer BMW S 1000 RR. Das ist schon die ganze Saison
über unser großer Vorteil: Wir können viel Leistung auf die Strecke
bringen, unser Motorrad war auf der Gerade unheimlich schnell, und
trotzdem können wir viel Benzin sparen.“

Stefan Kerschbaumer: „Es war ein enger Kampf an der
Spitze. Zum Schluss mussten wir und unsere Konkurrenten auf der #333
noch relativ kurzfristig einen Boxenstopp einlegen. Danach lagen nur
wenige Sekunden zwischen uns, doch es ist mir gelungen, den Vorsprung
noch auf 15 Sekunden auszubauen. Als ich dann auf Platz eins ins Ziel
kam, war ich natürlich sehr happy. Das ganze Team hat wieder toll
gearbeitet, wir drei Fahrer waren konstant und gleich schnell
unterwegs. Unser Neuzugang Julian hat sich bei seinem allerersten
Langstreckenrennen wirklich topp geschlagen. Trotz Schmerzen nach
einem unverschuldeten Sturz im freien Training, als ihn ein anderer
Fahrer vom Motorrad geholt hat, hat er super Zeiten abgeliefert. Dazu
kam der geringe Spritverbrauch unserer BMW S 1000 RR: Wir konnten
wieder die längsten Stints von allen fahren. Das alles in Kombination
hat zum Sieg geführt.”

Spanish Championship in Navarra, Spanien.

Das dritte Rennwochenende der Spanish Championship 2017 (CEV) wurde
in Navarra (ESP) ausgetragen. Dabei sicherte sich Carmelo Morales
(ESP) auf seiner Graphbikes easyRace SBK Team BMW S 1000 RR eine
weitere Podiumsplatzierung. Er beendete das Rennen auf dem dritten
Rang und verteidigte damit seine Führung in der Meisterschaft. Pedro
Rodriguez (ESP / Castromaroto Racing) kam auf Position sechs ins Ziel.

Carmelo Morales: „Ich habe mich während des Rennens
nicht besonders wohl gefühlt. Wir konnten zwar einige Probleme lösen,
aber es war mir nicht möglich, richtig schnell zu sein. Das Positive
ist, dass wir ins Ziel gekommen und auf das Podium gefahren sind, denn
in den Duellen hatte ich einige haarige Situationen und war ein paar
Mal kurz davor zu stürzen. Wir müssen hart weiterarbeiten, denn uns
Ziel ist zu gewinnen.“

Canadian Superbike Championship in St. Eustache, Kanada.

Der kanadische Rekordmeister Jordan Szoke ist zurück auf der
Siegerstraße: Er dominierte am Wochenende mit seiner BMW S 1000 RR des
Mopar Express Lane BMW Superbike Teams den dritten Lauf der Canadian
Superbike Championship 2017 (CSBK) in St. Eustache (CAN). Szoke hatte
einmal mehr ein perfektes Wochenende. Er sicherte sich die
Poleposition, führte das Rennen vom Start weg an, gewann mit einem
Vorsprung von über sechs Sekunden und fuhr zudem die schnellste
Rennrunde. Es war sein insgesamt 61. Sieg in dieser Serie und sein
zweiter der Saison. Mit diesem Ergebnis baute Szoke auch seine Führung
in der Meisterschaft aus. Ben Young (GBR / Ben Young Racing) verpasste
das Podium nur um 0,065 Sekunden und wurde Vierter.

Jordan Szoke: „Unsere BMW S 1000 RR war das ganze
Wochenende über fantastisch, von der ersten Runde an. Wir hatten für
diesen Kurs eine sehr gute Abstimmung, und dies ist die Strecke, die
mir von allen am besten liegt. Unser Bike arbeitet hervorragend, und
für das Rennen hatten wir es optimal vorbereitet. Ich habe mich ein
bisschen geärgert, als es im Rennen leicht zu regnen begann. Ich bin
zwar ein sehr guter Regenfahrer, aber ich wusste, dass unser Bike vor
allem im Trockenen einfach perfekt war. Trotzdem: Ich freue mich
natürlich riesig über den Sieg.“

Alpe Adria Road Racing Championship auf dem Slovakia Ring, Slowakei.

Neben dem 8-Stunden-Rennen der FIM Endurance World Championship (EWC)
wurde am Wochenende auf dem Slovakia Ring (SVK) auch das zweite
Meeting der 2017 Alpe Adria Road Racing Championship 2017 (AARR)
ausgetragen. Dabei holten die BMW S 1000 RR Fahrer vier Siege und
insgesamt sieben Podiumsplatzierungen.

In der Superbike-Klasse (AARR SBK) schalteten Karel Hanika (CZE / EKO
IVRacing BMW CSEU) und Michal Filla (CZE / BMW Sikora Motorsport)
erfolgreich wieder in den Sprintmodus um, nachdem sie am Samstag im
EWC-Rennen an den Start gegangen waren. Hanika gewann das erste Rennen
der AARR SBK, Filla wurde Zweiter. In Lauf zwei war es genau
andersherum: Diesmal siegte Filla, und Hanika kam auf Platz zwei ins
Ziel. In der Superstock-Klasse sicherte sich der amtierende Champion
Michal Prášek (CZE / Rohac and Fejty motoracing Team) die Siege in
beiden Rennen. Im ersten Lauf stieg Michal Šembera (CZE) als Dritter
ebenfalls auf das Podium.

MotoAmerica AMA/FIM North American Road Racing Championship im
Utah Motorsports Campus
, USA.

Die BMW S 1000 RR Fahrer in den USA waren am Wochenende im Utah
Motorsports Campus im Einsatz, wo die fünfte Runde der MotoAmerica
FIM/AMA North American Road Racing Championship 2017 (AMA) ausgetragen
wurde. Jason DiSalvo (USA / Scheibe Racing / Hayes Brake) beendete die
beiden Rennen auf den Positionen 13 und elf. Matthew Orange (USA /
Maximum Effort Racing) kam beide Male auf Position 15 ins Ziel.

MFJ Superbike All Japan Road Race Championship in Autopolis, Japan.

Die BMW S 1000 RR Racer in der MFJ Superbike All Japan Road Race
Championship (MFJ) gingen am Wochenende in Autopolis (JPN) auf die
Strecke. Daisaku Sakai (JPN / BMW Motorrad 39) beendete das
Regenrennen bei schwierigen Bedingungen als 16., Yuta Kodama (JPN /
Tone RT Syncedge 4113) belegte Platz 24.

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