Wir sorgen für gesunde Lebensmittel ohne Gift und Tierquälerei

By   /  June 29, 2017  /  Comments Off on Wir sorgen für gesunde Lebensmittel ohne Gift und Tierquälerei

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MIL OSI – Source: Bundestag – BÜNDNIS DIE GRÜNEN BUNDESPARTEI –

Headline: Wir sorgen für gesunde Lebensmittel ohne Gift und Tierquälerei

Das haben wir vor: Für eine grünere LandwirtschaftRaus aus der industriellen Massentierhaltung: Wir wollen die industrielle Massentierhaltung in den nächsten 20 Jahren beenden. Mit schärferen Gesetzen sorgen wir für eine artgerechte Tierhaltung, so dass Tiere mehr Platz, Auslauf, Licht und Beschäftigung bekommen. Wir beenden Kükentöten, Amputationen und Qualzucht. Schweine dürfen ihren Ringelschwanz behalten. Puten dürfen nicht mehr so gezüchtet werden, dass sie unter ihrem eigenen Gewicht zusammenbrechen. Mehr Geld für Grüne Landwirtschaft: Wir wollen die Fördergelder für die Landwirtschaft umschichten. Öffentliches Geld nur noch für gesellschaftliche Leistungen. Statt agrarindustriellen Fleischfabriken fördern wir eine bäuerlich-ökologische Landwirtschaft ohne Ackergifte, Tierleid und Gentechnik. 1 Mrd. € jährlich könnte man schon heute schnell umleiten. Kein Gift und keine Gentechnik in der Landwirtschaft: Glyphosat ist ein Ackergift, mit dem heute Unkraut bekämpft wird. Es ist gesundheitsgefährdend und es ist heute einer der größten Killer der Artenvielfalt im ländlichen Raum. Neonicotinoide sind Insektengifte, mit denen Schädlinge bekämpft werden. Sie verursachen massenhaftes Bienensterben. Solche Stoffe wollen wir abschaffen. Für alle Pestizide brauchen wir striktere Zulassungsverfahren. Nur für Mensch und Natur wirklich unbedenkliche Stoffe dürfen eingesetzt werden. Wir wollen den Einsatz von Pestiziden (Insekten und Ackergifte) eindämmen, fordern eine Abgabe auf Pestizide und fördern die Forschung zu einer pestizidarmen Landwirtschaft. Wir werden ein Gentechnikgesetz auflegen, das unsere Äcker und unsere Teller frei von Gentechnik hält, auch wenn sie sich als „neu“ tarnt. Lebensmittel für die Verbraucherinnen und Verbraucher besser kennzeichnen: Wir kennzeichnen tierische Produkte (Fleisch, Wurst, Milch, Käse) so, dass die Bürgerinnen und Bürger wissen, was sie kaufen. Wir tun das klar und verlässlich – so wie es bei Eiern schon erfolgreich ist. Künftig muss daher auf der Packung gut sichtbar sein, wo und wie die Tiere gehalten wurden: „0“ für ökologische Tierhaltung, „1“ für mehr Platz und Zugang ins Freie, „2“ für mehr Platz und höhere Anforderungen an den Stall, „3“ für die gesetzlichen Mindeststandards. Bilanz der Großen Koalition Die Bilanz nach vier Jahren Agrarpolitik von Union und SPD: ungebremstes massenhaftes Tierleid, ungebremste Wasser- und Umweltverschmutzung, ungebremstes Sterben von Bauernhöfen.
Schwarz-Rot setzt weiter auf unwirksame, freiwillige Absprachen statt mehr Tierschutz endlich gesetzlich zu verankern. So kündigte Landwirtschaftsminister Christian Schmidt 2014 eine „Tierwohl-Offensive“ an, die aber nur Gesprächsrunden und unverbindliche Absprachen brachte. Auch das freiwillige „Tierwohllabel“ ist ein Flop: Es gibt zwar ein Werbebudget aber keine Kriterien. Ob das Label kommt, steht in den Sternen. Auch werden trotz anderslautender Versprechen von Minister Schmidt noch immer jährlich 45 Millionen Küken geschreddert.
Gab es 2006 deutschlandweit noch rund 105.000 Milchviehbetriebe, waren es 2016 nur noch rund 70.000. Das Höfesterben geht weiter. Noch immer werden im Stall massenhaft Reserveantibiotika eingesetzt, die für Menschen überlebenswichtig sind. So werden Keime resistent und bisher lebensrettende Medikamente versagen im Notfall beim Menschen.
Noch immer ist die Nitratbelastung unseres Wassers durch zu viel Stickstoffdünger viel zu hoch. Doch die Reform des Düngerechts wurde von der Bundesregierung zunächst immer wieder verschleppt und danach weichgespült. Unser Grundwasser ist nicht wirksam geschützt. Die EU-Kommission klagt deswegen gegen Deutschland. Und die Zulassung von Glyphosat oder Genmais in Brüssel ließ die große Koalition unwidersprochen passieren.
FAQ: Häufig gestellte Fragen

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