Pestizide aus dem Handel verbannen

By   /  July 1, 2017  /  Comments Off on Pestizide aus dem Handel verbannen

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MIL OSI – Source: NABU – Naturschutzbund Deutschland –

Headline: Pestizide aus dem Handel verbannen

Helfen Sie uns und melden Sie Händler von Glyphosat und Co.

Noch immer werden zahlreiche Pestizide für den Privatgebrauch im Handel verkauft. Um ökologische Folgen zu vermeiden, wollen wir Händler dazu auffordern, die Produkte aus dem Sortiment zu nehmen. Helfen Sie mit und melden Sie uns die Adressen von Händlern.

Bedenkliche „Helfer“: Pestizide sind in Deutschland viel zu leicht beim Händler zu bekommen. – Foto: Eric Neuling

Wer auf Pestizide im Garten verzichtet, schont die Umwelt und … – Foto: NABU/Sebastian Hennigs

… lässt Hummeln und anderen Nützlingen Raum zum Leben. – Foto: Helge May

In Deutschland werden jährlich über 7.000 Tonnen Pestizide in Haus- und Kleingärten verwendet – obwohl sie nachweislich große ökologische Schäden mit sich bringen. So sind sie zum Beispiel nicht nur schädlich für die „Unkräuter“, die damit bekämpft werden sollen, sondern auch für Bienen und zahlreiche wertvolle Nützlinge im Garten.

Naturgarten und Lebensraum – Foto: Helge May

Das bekannteste Mittel ist Glyphosat: Das Totalherbizid, das seit Jahren Negativschlagzeilen macht wegen seiner enormen Risiken für Mensch und Natur. Für den NABU ist dieser Pestizid-Einsatz im Privatbereich viel zu hoch. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass die Giftstoffe aus dem Handel verschwinden. Viele große Baumärkte haben Produkte, die Glyphosat oder andere bedenkliche Wirkstoffe enthalten, zwar mittlerweile aus dem Sortiment genommen. Doch noch immer können die Produkte problemlos im lokalen oder Online-Handel eingekauft werden. Die übrigen möchten wir mit Ihrer Hilfe aufspüren und mit einem persönlich adressierten Brief zum Umdenken bewegen.

Glyphosat und andere Wirkstoffe

Zurzeit sind 44 plyphosathaltige Pestizid-Produkte, für den Privatgebrauch zugelassen. Außerdem gibt es 51 weitere Produkte, die andere bedenkliche Wirkstoffe enthalten und erhebliche ökologische Risiken bergen. Je nach Wirkstoff dürfen sie nicht in Gewässer gelangen, sind giftig für Fische oder Algen und können Bienen und viele weitere Nutzorganismen schädigen. Mehr über die einzelnen Produkte und die Gefährdungen für die Umwelt erfahren Sie in diesen beiden Dokumenten:

Jetzt mitmachen und Händler melden

Machen Sie bis zum 7. August mit bei unserer Meldeaktion. Nennen Sie uns Händler – lokale Bau- oder Gartenmärkte oder Online-Händler –, die Glyphosat oder ähnliche Mittel verkaufen. So können wir möglichst viele Händler erreichen und sie bitten, die bedenklichen Mittel aus dem Sortiment zu nehmen.

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