Schmidt: “Nutztierhaltung hat Zukunft in Deutschland”

By   /  July 3, 2017  /  Comments Off on Schmidt: “Nutztierhaltung hat Zukunft in Deutschland”

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MIL OSI – Source: Bundesministerium fur Ernährung und Landwirtschaft –

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Staatssekretär Bleser reist nach Armenien und Georgien

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Peter Bleser, reist gemeinsam mit einer Wirtschaftsdelegation vom 3. bis 7. Juli 2017 nach Armenien und Georgien, um dort politische Gespräche mit den Landwirtschaftsministerien zu führen und die bilateralen Wirtschaftskontakte zu stärken.

Dazu erklärt Bleser: “In Armenien und Georgien spielt der Agrarbereich eine besonders wichtige Rolle. Die Regierungen haben die Entwicklung und Modernisierung des Sektors zur Priorität erhoben. Deutsche Unternehmen können insbesondere mit ihrem Know-how und ihren internationalen Erfahrungen weiter zur Modernisierung des Sektors beitragen. Mit Armenien hat die EU ein neues Partnerschafts- und Kooperationsabkommen ausgehandelt, das die Beziehungen auf eine neue, erweiterte Grundlage stellen wird. Georgien ist über das geltende Assoziierungs- und Freihandelsabkommen mit der EU direkt an die europäischen Märkte angeschlossen. Die politischen Beziehungen zu beiden Ländern sind sehr gut. Unser Ziel ist es, nun auch die die Wirtschaftskontakte Deutschlands mit dem Südkaukasus im Agrarbereich zu stärken. Ich freue mich, dass mich Vertreter aus Unternehmen, Verbänden und einer Hochschule begleiten und hoffe, dass sie wertvolle Kontakte knüpfen können.”
Hintergrund:

Die Landwirtschaft ist in Armenien mit einem Anteil am Bruttoinlandsprodukt in Höhe von 16 Prozent (2016) und mehr als einem Drittel aller Beschäftigten der bedeutendste Wirtschaftssektor. Zwischen 2011 und 2015 verbuchte sie im Schnitt ein jährliches Wachstum von 9,9 Prozent. Armenien exportiert insbesondere alkoholische Getränke. Die Verhandlungen über ein umfassendes Partnerschafts- und Kooperationsabkommen zwischen der EU und ihren Mitgliedsstaaten einerseits und Armenien andererseits wurden im Februar 2017 erfolgreich abgeschlossen. Es sieht eine vertiefte politische Zusammenarbeit und verstärkte Kooperation in der Wirtschaft vor, unter anderem auf den Gebieten Landwirtschaft und ländliche Entwicklung.

In Georgiens Landwirtschaft ist etwa die Hälfte der Bevölkerung beschäftigt, viele in Subsistenzwirtschaft. Sie trägt ca. 9 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt bei. Die Regierung ist durch Reformanstrengungen und gezielte Fördermaßnahmen bemüht, die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Hauptexportprodukt Georgiens in die EU sind Nüsse. Auch der Weinbau hat eine herausgehobene Bedeutung. Das Assoziierungs- und Freihandelsabkommen mit der EU und ihren Mitgliedsstaaten ist seit dem 01.07.2016 endgültig in Kraft getreten. Es verpflichtet Georgien zur Anpassung an eine Reihe von EU-Standards und bietet zollfreien Zugang zum EU-Markt. Die am 28.07.2017 in Kraft getretene Visaliberalisierung erleichtert für georgische Staatsbürger das Reisen in den Schengen-Raum.

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