BMW Outdoor Botschafter Stefan Glowacz scheitert knapp an der Erstbegehung der „Schwarzen Wand“ im Höllental – vorerst.

By   /  July 11, 2017  /  Comments Off on BMW Outdoor Botschafter Stefan Glowacz scheitert knapp an der Erstbegehung der „Schwarzen Wand“ im Höllental – vorerst.

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MIL OSI – Source: BMW Group –

Headline: BMW Outdoor Botschafter Stefan Glowacz scheitert knapp an der Erstbegehung der „Schwarzen Wand“ im Höllental – vorerst.

Gemeinsam mit Partner Markus Dorfleitner hat sich Stefan
Glowacz die Erstbegehung der vielleicht schwierigsten Route des
Wettersteingebirges vorgenommen.

Ziel ist es, eine neue Route im unteren 11.
Schwierigkeitsgrad an der 300 Meter hohen, überhängenden Nordseite
der
„Schwarzen Wand“
frei zu klettern.

Glowacz und Dorfleitner fehlten nur wenige Zentimeter an der Schlüsselstelle.
München. BMW Outdoor Botschafter Stefan Glowacz ist bekannt
für spektakuläre Expeditionen, die ihn in die entlegensten Gebiete
der Erde führen. Doch auch vor seiner eigenen Haustür wartet eine
Herausforderung, die den 52-jährigen Abenteurer und Extremkletterer
seit Jahren immer wieder beschäftigt: die Schwarze Wand im Höllental
bei Garmisch-Partenkirchen. Sein Ziel lautet, eine neue Route an
dieser 300 Meter hohen überhängenden Nordwand mit insgesamt neun
Seillängen als erster Freikletterer zu bewältigen. Gemeinsam mit
seinem Partner Markus Dorfleitner nahm sich Glowacz Anfang Juli die
„Mission Erstbegehung“ vor. Die Schlüsselstelle der Schwarzen Wand
schien dabei schon bezwungen, als Glowacz an einem feuchten Griff
doch noch abrutschte. Noch in diesem Jahr soll die Route fallen.
Die Schwarze Wand über der Höllentalangerhütte ist eine echte
Herausforderung, und die Erstbegehung von Glowacz und Dorfleitner
könnte mit Abstand die schwierigste Route des Wettersteingebirges
werden. Verantwortlich dafür ist vor allem die vierte Seillänge im
wahrscheinlich unteren 11. Schwierigkeitsgrad. Sie zu bezwingen, reizt
Glowacz mit seinem Partner Dorfleitner schon lange. Vor ungefähr 15
Jahren starteten beide das Projekt u.a. mit dem Setzen von Sicherungshaken.
Die Erstbegehung gilt allerdings erst dann als erfolgreich beendet,
wenn man sie ohne Belastung der Sicherungskette durchsteigt. Nur die
natürliche Struktur der Felsoberfläche darf zur Fortbewegung verwendet
werden. Seil und Bohrhaken dienen lediglich zur Sicherung im Falle
eines Sturzes.
„Die Erstbegehung an der Schwarzen Wand ist für mich das aufwändigste
Projekt, welches ich bisher in den Alpen gemacht habe“, sagte Glowacz.
„Ich bin 1994 ‚Des Kaisers neue Kleider’ geklettert, damals die
schwierigste Route im alpinen Sportklettern. Aber diese Route ist mir
nicht so schwer gefallen wie die Schlüsselstelle an der Schwarzen
Wand.“ Also haben sich Glowacz und Dorfleitner seit Dezember
vergangenen Jahres ganz auf das „Projekt Schwarze Wand“ konzentriert.
„In den vergangenen Jahren haben wir die Schwarze Wand aufgrund von
Expeditionen und anderen Projekten zurückgestellt. Wir haben nie so
wirklich versucht, diese Route ernsthaft zu durchsteigen. Doch ohne
eine intensive Vorbereitung ist eine freie Begehung nicht möglich.
Dieses Jahr steht ganz im Zeichen der Schwarzen Wand, dieses Jahr muss
sie fallen“, erklärte Glowacz optimistisch.
Zur großen Faszination des Extremkletterns gehört es, dass Berg und
Witterung selbst bei perfekter Vorbereitung das letzte Wort haben
können – und dies gilt besonders für die Schlüsselstelle an der
Schwarzen Wand, wo die Kletterer nur die wenigen Griffe nehmen können,
die es dort überhaupt gibt. Alternativen zur Feinjustierung gibt es
nicht. Glowacz beschreibt diese Stelle, an der er sich unzählige Male
versucht hat, so: „Die Wand hängt alleine im oberen Teil an der
Schlüsselstelle zwei, drei Meter über. Die Griffe sind dort so klein,
dass man nur noch eine halbe Fingerkuppe auflegen kann. In dem Moment,
in dem man versucht, sich hochzuziehen, spürt man, wie die Hand von
diesem enorm flachen Reibungsgriff langsam abgleitet. Doch man muss
diesen Griff fast bis zur Brust durchziehen, um dann ganz diffizil mit
den Füßen auf dem Tritt stehend auch den nächsten schlechten Griff zu
erreichen. Und das ist genau diese Bewegung, die uns immer wieder
abwirft – obwohl wir immer wieder versucht haben, einen besseren
Bewegungsablauf zu finden.“
Nahezu unmöglich ist es, wenn die Wand, wie Anfang Juli, feucht ist.
Dennoch nehmen Glowacz und Dorfleitner die Erstbegehung bei jeder
Gelegenheit in Angriff – und wieder fehlten nur wenige Zentimeter zum
Gelingen der Mission. „Es war ein bisschen zu nass. Die Nordwand
braucht lange, um auszutrocknen. Wenn es ein paar Tage hintereinander
regnet, dann drückt das Wasser von innen aus den Löchern raus. Der
entscheidende Griff vor der Schlüsselstelle ist zwar meistens feucht,
heute aber war er richtig nass“, sagt Glowacz. „Das geht einfach dann
nicht. Die Griffe sind so klein, dass man sofort runterschmiert. Und
das ist heute auch wieder das Problem gewesen.“
Es wird nicht der letzte Versuch gewesen sein. „Wir kämpfen weiter,
es geht nur noch um ein paar Bewegungsabläufe“, ist sich Glowacz
sicher und erklärt auch seine große Motivation für das Projekt: „Die
Schwarze Wand ist gewissermaßen eine Wand der Unvollendeten, weil
eigentlich noch keine der schwierigeren Routen frei geklettert wurde.
Was wir möchten, ist eine für uns ästhetische Linie durch die Wand zu
ziehen. Das ist letztendlich die große Faszination: eine solche Linie
auch durch die schwerste Route an der Schwarzen Wand zu klettern.“
Ästhetik hat für Glowacz generell einen hohen Stellenwert und ist
einer der Gründe, warum er sich mit seiner Rolle als BMW Outdoor
Botschafter sehr gut identifizieren kann – auch wenn die Verbindung
auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheint. „Extremkletterer haben
einen Sinn für Ästhetik – und einen Hang dazu, schnell Auto zu fahren.
Ein guter Klettertag fängt für mich deshalb in der Garage an: wenn ich
mit einem Lächeln im Gesicht in den BMW i8 steige“, meint Glowacz.
„Natürlich sind wir Kletterer alle sehr umwelt- und naturbewusst.
Gleichzeitig nehmen vor uns das Recht heraus, sehr mobil zu sein. Dank
BMW habe ich mit den Hybrid- und Elektroantrieben die Möglichkeit,
dies alles unter einen Hut zu bringen. Es ist mir sehr wichtig, mit
einem Unternehmen zusammenzuarbeiten, mit dem ich mich identifizieren
kann. Ich bin ein totaler Autofan, ich liebe es auch, schnell zu
fahren. Und wenn ich das mit einer entsprechenden Naturverträglichkeit
kombinieren kann, dann ist das für mich perfekt.“

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