Nächste Station Moscow Raceway: BMW Teams zu Gast in Russland.

By   /  July 18, 2017  /  Comments Off on Nächste Station Moscow Raceway: BMW Teams zu Gast in Russland.

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MIL OSI – Source: BMW Group –

Headline: Nächste Station Moscow Raceway: BMW Teams zu Gast in Russland.

München. Nach dem erfolgreichen Heimspiel auf dem Norisring
(GER) steht für die BMW Teams in der DTM die zweite Auslandsreise
der Saison bevor. Das fünfte DTM-Wochenende des Jahres wird auf dem
Moscow Raceway (RUS) ausgetragen. Die BMW Piloten haben gute
Erinnerungen an den Kurs vor den Toren der russischen Hauptstadt.
2014 feierte Maxime Martin (BEL) dort seinen ersten Sieg in der DTM
überhaupt. Im vergangenen Jahr gewann Marco Wittmann (GER) auf dem
Weg zu seinem zweiten DTM-Titel in Moskau.

Die Ausgangslage:
Am Rennwochenende in Nürnberg (GER) stand an beiden Tagen ein BMW
Fahrer auf der obersten Stufe des Podiums. Im Samstagsrennen holte
Bruno Spengler (CAN) den ersten Norisring-Sieg für BMW seit 25 Jahren
sowie den gleichzeitig 25. Sieg seit dem DTM-Comeback 2012. Maxime
Martin komplettierte den Doppelerfolg als Zweiter. Im Sonntagsrennen
gewann Martin nach einer souveränen Vorstellung. Dies war ein weiterer
Meilenstein: der 75. Sieg von BMW in der Geschichte der DTM. In der
Fahrerwertung liegt Martin als bestplatzierter BMW Pilot mit 78
Punkten auf dem dritten Rang, elf Zähler hinter Spitzenreiter Mattias
Ekström (SWE, Audi). Bei den Herstellern belegt BMW vor den beiden
Rennen in Moskau (RUS) mit bisher 248 gesammelten Punkten die dritte
Position. Audi führt die Wertung mit 326 Zählern an.

Die Erwartungen:

 

BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt: „Das
erfolgreiche Heimspiel auf dem Norisring gibt uns natürlich
zusätzlichen Rückenwind für die kommenden Rennen. Gleichzeitig war der
Moscow Raceway in der Vergangenheit ein gutes Pflaster für uns. Doch
nun werden die Karten neu gemischt, und es gilt, weiter konzentriert
und hart zu arbeiten. Wir haben in den bisherigen acht Rennen dieser
Saison gesehen, wie eng das Feld zusammenliegt. Es gab bereits sechs
verschiedene Sieger, und jede Marke war schon mehrfach auf der
obersten Stufe des Treppchens vertreten. Das macht die Saison ungemein
spannend, für die Fans und für die Fahrer und Teams gleichermaßen. Es
ist deshalb schwierig, eine Prognose für das Moskau-Wochenende zu
treffen. Wir werden alles dafür tun, unseren Aufwärtstrend nach
Budapest und Nürnberg auch auf dem Moscow Raceway fortzusetzen.“

Stefan Reinhold (Teamchef, BMW Team RMG): „Wir haben
schöne Erinnerungen an den Moscow Raceway, an die Siege von Maxime
2014 und von Marco in der vergangenen Saison. In diesem Jahr haben wir
bisher Highlights, aber auch Schwierigkeiten erlebt, und unser Ziel
für Moskau lautet, wieder das Podium anzugreifen. Die Grundlage dafür
ist, bereits in den ersten Trainings eine gute Abstimmung für diesen
Kurs zu erarbeiten, der eine interessante Mischung aus einer langen
Geraden sowie schnellen und langsamen Kurven bietet. Das Feld in der
DTM liegt in diesem Jahr sehr eng zusammen, und wir hoffen, mit dem
nötigen Quäntchen Glück wieder im Kampf um die Spitze mitzumischen.“

 

Marco Wittmann (#11, Red Bull BMW M4 DTM – 64 Rennen, 8 Siege,
16 Podestplätze, 8 Polepositions, 569 Punkte, 2 Fahrertitel):
„Moskau lag mir in den vergangenen Jahren immer sehr gut. Im
vergangenen Jahr konnte ich dort gewinnen, vor zwei Jahren bin ich auf
den zweiten Platz gefahren. Ich mag die Strecke, denn sie bietet von
allem etwas. Sie hat langsame Kurven, schnelle Kurven und eine lange
Gerade, die schon eine gewisse Herausforderung ist. Es ist eine schöne
Rennstrecke, und ich hoffe, dass ich dort gute Ergebnisse einfahren
kann. Nach der Verwarnung werde ich am Samstag in der Startaufstellung
um fünf Plätze zurückversetzt, doch das ist für mich eher ein Ansporn
zu versuchen, mich im Qualifying noch weiter vorn zu positionieren. Am
Norisring hatten wir unser bisher bestes Rennwochenende der Saison und
haben einige Punkte geholt. Nun hoffe ich, dass das eine Art
Trendwende war und es in dieser Richtung weitergeht.“

 

Augusto Farfus (#15, Shell BMW M4 DTM – 74 Rennen, 4 Siege, 12
Podestplätze, 5 Polepositions, 351 Punkte): „Moskau ist ein
sehr schöner Kurs. Der Belag ist eben, und auch von der
Streckencharakteristik her sind die Anforderungen anders als zuletzt
am Norisring. Ich mag den Moscow Raceway, und nachdem wir in Nürnberg
endlich wieder in die Punkte gefahren sind, möchten wir das in Moskau fortsetzen.“

Timo Glock (#16, DEUTSCHE POST BMW M4 DTM – 64 Rennen, 3
Siege, 7 Podestplätze, 2 Polepositions, 273 Punkte):
„Moskau ist immer die weiteste Anreise im DTM-Kalender. Wir
sind gespannt darauf, ob wir uns dort stärker präsentieren können als
in Budapest. Der Norisring ist aufgrund seiner Charakteristik eine
Besonderheit im Rennkalender – und nicht wirklich repräsentativ für
die anderen Kurse. Dennoch war es natürlich schön, dass wir dort so
gut zurückschlagen konnten. Wir wollen den Schwung vom Norisring auf
jeden Fall mitnehmen. Deshalb hoffe ich auf ein gutes Wochenende in Russland.“

Bart Mampaey (Teamchef, BMW Team RBM): „Wir hatten
auf dem Norisring ein herausragendes Wochenende, doch auf diesen
Lorbeeren können wir uns nicht ausruhen. In Moskau wartet nun eine
neue Herausforderung auf uns. Wir werden vom ersten Training an hart
arbeiten, um bestens vorbereitet in die Qualifyings und Rennen zu
gehen. Unsere Fahrer mögen den Moscow Raceway, und alle drei standen
dort bereits auf dem Podium, darunter Maxime, der dort seinen ersten
DTM-Sieg gefeiert hat. Wir als Team werden alles dafür tun, um ihnen
in diesem Jahr die Voraussetzungen für weitere Erfolge zu bieten.“

 

Bruno Spengler (#7, BMW Bank BMW M4 DTM – 147 Rennen, 15
Siege, 47 Podestplätze, 17 Polepositions, 801 Punkte, 1
Fahrertitel): „Auf Moskau freue ich mich riesig. Der Moscow
Raceway ist ein sehr technischer und anspruchsvoller Kurs, auf dem man
gut überholen kann. Ich mag die Strecke sehr und habe dort bisher
immer sehr gute Ergebnisse erzielt. Seit 2014 stand ich dort bereits
vier Mal  auf dem Podium. Hoffentlich können wir die gute Performance
vom Norisring nach Moskau mitnehmen.“

 

Tom Blomqvist (#31, BMW Driving Experience M4 DTM – 44 Rennen,
1 Sieg, 5 Podestplätze, 2 Polepositions, 187 Punkte): „Ich
freue mich schon sehr auf Moskau. Auf dieser Strecke war ich in der
Vergangenheit recht gut unterwegs und stand dort im vergangenen Jahr
auf dem Podium. Zuletzt hatten wir eine gute Rennpace, nun gilt es,
diese in die entsprechenden Resultate umzusetzen. Und genau das habe
ich mir für Moskau vorgenommen.“

Maxime Martin (#36, SAMSUNG BMW M4 DTM – 54 Rennen, 3 Siege, 9
Podestplätze, 3 Polepositions, 309 Punkte): „Ich bin
zuletzt drei Mal in Folge auf das Podium gefahren, unter anderem beim
Sieg am Sonntag am Norisring. Derzeit läuft es also sehr gut für mich.
Moskau hatte für mich immer schon einen besonderen Stellenwert, weil
ich dort meinen ersten DTM-Sieg geholt habe. Von daher freue ich mich
schon sehr auf das Wochenende, und ich hoffe, dass wir dort so
weitermachen können wie in Budapest und am Norisring. Es wird
allerdings nicht einfach. Der Norisring ist eine spezielle Strecke,
auf der sich die Gesamtperformance der Autos nur schwierig
abzuschätzen lässt, deshalb kann man daraus keine Rückschlüsse ziehen.
Doch ich freue mich auf Moskau und werde versuchen, wieder ganz vorne mitzumischen.“

Die Historie:
Die DTM gastiert seit 2013 auf dem Moscow Raceway, der etwa 80
Kilometer westlich der russischen Hauptstadt Moskau liegt. Sechs
Rennen wurden dort bisher absolviert, und dabei holten die BMW Fahrer
insgesamt neun Podiumsplatzierungen. Bei der Premiere 2013 stand
Augusto Farfus als Dritter auf dem Treppchen. 2014 feierte Maxime
Martin in Moskau seinen ersten Sieg in der DTM, Bruno Spengler wurde
Zweiter. Im Jahr 2015 fuhr Spengler als Dritter am Samstag und Zweiter
am Sonntag in beiden Rennen wieder auf das Podium. Zudem sicherte sich
Marco Wittmann im Samstagsrennen den zweiten Rang. Im vergangenen Jahr
gewann Wittmann das Rennen am Sonntag, seine BMW Kollegen Tom
Blomqvist und Spengler feierten mit ihm auf dem Podest. Die Strecke
ist 3,931 Kilometer lang und wurde 2012 eröffnet.

Der Media-Zeitplan:

 

Freitag, 21. Juli
14.00-14.30 Uhr, ITR-Pressekonferenz mit Marco Wittmann, Media Center

Samstag, 22. Juli
17.30-17.40 Uhr, Mixed Zone mit allen BMW Fahrern, Media Center

Sonntag, 23. Juli
9.00-9.30 Uhr, Interviewrunde mit BMW Motorsport Direktor Jens
Marquardt, BMW Motorsport Hospitality
16.30-16.40 Uhr, Mixed Zone mit allen BMW Fahrern, Media Center

Der Service:
In der DTM-Saison 2017 bietet BMW Motorsport erstmals einen
innovativen Chatbot-Service für Journalisten an. Direkt über den
WhatsApp-Messenger lassen sich auf dem Smartphone aktuelle
Informationen abrufen, darunter Statistiken zu den Fahrern, Statements
und Bilder. Unter folgendem Link gelangen Sie zur Anmeldung für den
BMW Motorsport Chatbot: http://bit.ly/BMW_Motorsport_Media_Broadcast

Die TV-Zeiten:
DTM-Qualifying Samstag, 11.35 Uhr, live auf ONE
DTM-Rennen Samstag, 14.30 Uhr, live im Ersten
DTM-Qualifying Sonntag, 10.25 Uhr, live auf ONE
DTM-Rennen Sonntag, 13:30 Uhr, live im Ersten

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