Klima schützen! Wald retten! Bagger stoppen!

By   /  July 21, 2017  /  Comments Off on Klima schützen! Wald retten! Bagger stoppen!

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MIL OSI – Source: NABU – Naturschutzbund Deutschland –

Headline: Klima schützen! Wald retten! Bagger stoppen!

Rote Linie – Aktion am Tagebau Hambach

Am 26. August 2017 zeigen wir RWE und der Politik die Rote Linie auf: Bis hierhin und nicht weiter ist die Botschaft, wenn wir uns im Gebiet des geplanten Tagebaus mit unserer Menschenkette zwischen die Braunkohlenbagger und den Hambacher Wald stellen.

Braunkohletagebau – Foto: NABU/Henner Kinder

Mit der Roten Linie wollen wir friedlich für einen Stopp der Braunkohlentagebaue werben. Damit wollen wir auch signalisieren, dass der Widerstand gegen die unverantwortliche Gewinnung und Nutzung der Braunkohle von breiten Teilen unserer Gesellschaft getragen wird.

Klimawandel eine reale Gefahr

Wenn die globale Erwärmung deutlich über 1,5 Grad steigt, wird es zunehmend gefährlich für das Leben auf der Erde. Die Welt, wie wir sie kennen, würde sich durch den Klimawandel drastisch verändern. Doch allen internationalen Vereinbarungen zum Trotz kommt der Klimaschutz praktisch nur wenig voran. Auch in Deutschland sinken die Emissionen der klimaschädlichen Treibhausgase seit Jahren nicht mehr. Hauptgrund dafür ist der aus Kohle produzierte Strom.Nicht zuletzt in den Braunkohlerevieren wird sich entscheiden, ob Deutschland seine nationalen und internationalen Verpflichtungen zum Klimaschutz erfüllen kann. Doch wenn es nach der Politik und dem Energiekonzern RWE geht, sollen sich im Rheinland bis zum Jahr 2045 die Braunkohlebagger weiter durch das Land fressen, unersetzliche Natur wie den Hambacher Wald zerstören und Menschen aus ihrer Heimat vertreiben. Milliarden Tonnen Kohlendioxid aus den Kraftwerken sollen das Klima weiter anheizen.

Wir fordern: „Raus aus der Kohle!“

Nur wenn wir schnell aus der klimaschädlichen Kohle aussteigen, werden wir unseren Beitrag zum Klimaschutz leisten können.Bund und Länder haben die Organisation des Ausstiegs und die aktive Gestaltung des Strukturwandels verschleppt und blockiert. Jetzt ist dringend geboten einen planvollen und sozialverträglichen Kohleausstieg auf den Weg zu bringen. Was für uns eine Frage des Lebens- und Wirtschaftsstils ist, ist für andere Menschen bereits eine Frage des Überlebens. Auch die Braunkohlereviere, die Beschäftigten und die vom Kohlebergbau Betroffenen brauchen endlich Klarheit über das Ende der Kohleförderung und -verstromung, damit die Zukunft angepackt und Konflikte sozialgerecht und friedlich gelöst werden.Deshalb braucht es gerade jetzt und vor der Bundestagswahl ein starkes Zeichen des Protestes gegen die heutige Politik, die der Kohle den Vorrang sichert. Energiewendeland und gleichzeitig Kohleland sein – das passt nicht zusammen!

„Mach mit und ziehe mit uns gemeinsam die Rote Linie für die Braunkohle!“

Mit unserer Roten Linie stellen wir uns schützend vor den Hambacher Wald und die betroffenen Dörfer. Unsere Linie ist ein Symbol für die Grenze der gefährlichen Erderwärmung, die nicht überschritten werden darf und zugleich für die Grenze des Abbaus der Kohle. Denn: Drei Viertel der heute noch zum Abbau vorgesehenen Kohle muss im Boden bleiben.

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