Marco Wittmann fährt in Moskau für BMW als Dritter auf das Podest – Auch Glock sammelt als Fünfter Punkte.

By   /  July 23, 2017  /  Comments Off on Marco Wittmann fährt in Moskau für BMW als Dritter auf das Podest – Auch Glock sammelt als Fünfter Punkte.

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MIL OSI – Source: BMW Group –

Headline: Marco Wittmann fährt in Moskau für BMW als Dritter auf das Podest – Auch Glock sammelt als Fünfter Punkte.

Moskau. Marco Wittmann (GER) ist im neunten Rennen der
DTM-Saison auf dem „Moscow Raceway“ (RUS) als Dritter auf das Podium
gefahren. Ein Jahr nach seinem Sieg an gleicher Stelle erreichte er
den insgesamt zehnten Podestplatz für BMW auf dem Kurs vor den Toren
der russischen Hauptstadt. Wittmann hatte im Qualifying die Bestzeit
erreicht und dafür drei Punkte in der Fahrerwertung erhalten.
Allerdings startete er in Folge einer Strafversetzung nach dem
Norisring-Wochenende vom sechsten Rang. Timo Glock (GER) holte als
Fünfter ebenfalls wichtige Punkte und ist nun vor Wittmann Siebter
im Gesamtklassement. Die weiteren BMW Fahrer verpassten die
Punkteränge, der Sieg ging an René Rast (GER, Audi).

Das Qualifying:Marco Wittmann fährt in seinem
Red Bull BMW M4 DTM in 1:27,035 Minuten die Bestzeit der Session und
wird dafür mit drei Punkten in der Fahrerwertung belohnt. Allerdings
startet er nicht von der Poleposition, da er nach seiner dritten
Verwarnung der Saison auf dem Norisring (GER) für das Samstagsrennen
in Moskau um fünf Positionen strafversetzt wird. Somit rückt Augusto
Farfus (BRA) im Shell BMW M4 DTM nach der viertschnellsten Zeit im
Qualifying um einen Platz auf und ist als Dritter der bestplatzierte
BMW Pilot. Direkt hinter ihm startet Timo Glock im DEUTSCHE POST BMW
M4 DTM als Vierter. Tom Blomqvist (GBR, BMW Driving Experience M4 DTM)
belegt den achten Rang. Bruno Spengler (CAN, BMW Bank M4 DTM) und
Maxime Martin (BEL, SAMSUNG BMW M4 DTM) qualifizieren sich als 11. und
15., rücken aber nach einer Strafversetzung für Loic Duval (FRA, Audi)
ebenfalls um eine Position auf.

Das Rennen:
In einer turbulenten Startphase reihen sich Augusto Farfus, Marco
Wittmann und Timo Glock auf den Plätzen drei, vier und fünf ein. Glock
hat dabei einen engen Zweikampf mit Mattias Ekström (SWE, Audi), für
den er eine Verwarnung erhält. In Runde drei wird Farfus beim Versuch,
Platz zwei zu übernehmen, von Mike Rockenfeller (GER, Audi) berührt
und von der Strecke gedrängt. Der Shell BMW M4 DTM erleidet einen
Reifenschaden, Farfus fällt nach dem frühen Boxenstopp ans Ende des
Feldes zurück. Auch Maxime Martin und Tom Blomqvist müssen sich nach
ihren frühen Stopps weit hinten einreihen. Am Ende der elften Runde
überholt Glock Wittmann im Kampf um Platz drei, der amtierende
Champion holt sich diese Position nach den Boxenstopps von seinem BMW
Markenkollegen zurück. Im Anschluss liefert sich Wittmann ein enges
Duell mit Robert Wickens (CAN, Mercedes). Er muss den Kanadier
zunächst passieren lassen, erkämpft sich in der Schlussphase des
Rennens den Podestplatz jedoch zurück. Glock wird Fünfter, Spengler
verpasst als Zwölfter ebenso die Punkteränge wie Martin auf Rang 16.
Farfus und Blomqvist stellen ihre beschädigten Fahrzeuge vorzeitig in
der Box ab. Der Sieg geht an René Rast.

Die Reaktionen:

 

BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt: „Für Marco
Wittmann ist heute nach hartem Kampf doch noch ein Podium
herausgekommen. Das ist ein super Ergebnis, nachdem er im Qualifying
die schnellste Runde gefahren war und dann aufgrund der Strafe vom
Norisring als Sechster ins Rennen gehen musste. Timo Glock konnte als
Fünfter ebenfalls Punkte sammeln. Insgesamt wäre für uns heute jedoch
mehr drin gewesen. Aber die harten Manöver, die von der Konkurrenz
teilweise gefahren wurden, haben das verhindert. Die Aktion von Mike
Rockenfeller gegen Augusto Farfus war alles andere als sportlich. Sie
hat Augusto das Rennen kaputtgemacht. Wir nehmen die Punkte heute
trotzdem gerne mit und greifen morgen richtig an.“

Stefan Reinhold (Teamchef, BMW Team RMG): „Nach dem
tollen Teamergebnis im Qualifying bin ich natürlich glücklich, dass
wir im Rennen mit Marco Wittmann einen Podesterfolg erringen konnten.
Auch Timo Glock hat auf dem fünften Platz Punkte gesammelt. Mir tut es
unheimlich leid für Augusto Farfus. Er war von der ersten Sekunde an
diesem Wochenende super unterwegs, ist von Rang drei gestartet. Was
mit ihm im Rennen dann passiert ist – ich meine das Manöver mit Mike
Rockenfeller – macht mich sprachlos. Das war sehr gefährlich. Wir
werden uns das noch einmal genau ansehen.“

 

Marco Wittmann (#11, Red Bull BMW M4 DTM – Startplatz: 6.
Platz, Rennergebnis: 3. Platz – 65 Rennen, 8 Siege, 17 Podestplätze,
8 Polepositions, 587 Punkte, 2 Fahrertitel): „Vom sechsten
Startplatz ist das Rennen für mich insgesamt gut gelaufen, ein Podium
ist immer schön. Der Start war gut, danach hatte ich ein paar schöne
Zweikämpfe mit Timo Glock und Robert Wickens. Robert hatte mich
zwischenzeitlich überholt und konnte einen Vorsprung herausfahren.
Gegen Ende des Rennens wurde meine Pace immer besser, ich hatte mir
die Reifen gut einteilen können. So kam ich wieder heran – und konnte
Platz drei noch zurückerobern. Ohne die Strafe in der Startaufstellung
wäre noch mehr möglich gewesen, aber egal. Auf dem Ergebnis von heute
können wir aufbauen.“

Augusto Farfus (#15, Shell BMW M4 DTM – Startplatz: 3. Platz,
Rennergebnis: Ausfall – 75 Rennen, 4 Siege, 12 Podestplätze, 5
Polepositions, 351 Punkte): „Ich bin sehr enttäuscht. Wir
hatten eine gute Chance, heute viele Punkte mitzunehmen. Ich war im
Zweikampf mit Mike Rockenfeller. Aus meiner Sicht hat er auf meinen
Angriff etwas zu übermütig reagiert. Ich war ganz klar auf der
Innenseite, dann hat er mich geblockt und abgedrängt. Das habe ich als
ziemlich unfair empfunden. Daher bin ich überrascht, dass er mit einer
Verwarnung davongekommen ist. Mein Rennen war danach jedenfalls gelaufen.“

 

Timo Glock (#16, DEUTSCHE POST BMW M4 DTM – Startplatz: 4.
Platz, Rennergebnis: 5. Platz – 65 Rennen, 3 Siege, 7 Podestplätze,
2 Polepositions, 283 Punkte): „Es war ein hartes Rennen,
und scheinbar werden Mattias Ekström und ich in Moskau keine Freunde
mehr. Der Zweikampf mit ihm Richtung Kurve drei war schon sehr
schwierig. Er ist immer wieder von außen nach innen gezogen. Wir haben
uns zwei, drei Mal berührt. Nach dem Duell hatte ich im ersten Stint
eine gute Pace. Auf dem zweiten Satz Reifen musste ich allerdings
kämpfen. Ich weiß nicht, woran es gelegen hat, vielleicht daran, dass
mein Auto vorne rechts beschädigt war. Ich hatte extrem viel
Untersteuern, der vordere rechte Reifen hatte Vibrationen. Zum Glück
konnte ich noch Platz fünf nach Hause fahren. Mehr war nicht drin.
Schön, dass Marco Wittmann noch auf das Podest gefahren ist. Damit war
es ein einigermaßen zufriedenstellender Rennsamstag für uns.“

 

Bart Mampaey (Teamchef, BMW Team RBM): „Wir haben es
bei Maxime Martin mit einer alternativen Strategie versucht, hatten
dann allerdings nicht den besten Boxenstopp. Dadurch ist er
zurückgefallen. Die Pace war in Ordnung. Die Reifen haben 37 Runden
lang gehalten, was für Moskau wirklich gut ist. Tom hatte am Start
einen Kontakt, bei dem das Auto beschädigt wurde. Brunos Pace war
okay, nach dem Stopp kam er jedoch mitten in einer Gruppe anderer
Autos heraus. Wir wussten, dass es eng werden würde. Er hat gekämpft,
wurde dann aber von Müller überholt und verlor auf kalten Reifen
einige Positionen. Das ist sehr schade, aber so ist das im Motorsport.“

Bruno Spengler (#7, BMW Bank BMW M4 DTM – Startplatz: 10.
Platz, Rennergebnis: 13. Platz – 148 Rennen, 15 Siege, 47
Podestplätze, 17 Polepositions, 801 Punkte, 1 Fahrertitel):
„Das war heute kein wirklich guter Tag für mich. Schon im
Qualifying hatten wir Pech mit dem zweiten Reifensatz, ein besseres
Ergebnis wäre möglich gewesen. Im ersten Stint des Rennens war ich
dann auf Position zehn unterwegs, das Auto hat sich gut angefühlt.
Nach dem Stopp konnte ich die Konkurrenz auf den warmen Reifen nicht
hinter mir halten. Ich hing lange hinter Nico Müller fest – und dann
bauten meine Reifen ab. Mehr war dann nicht drin.“

Tom Blomqvist (#31, BMW Driving Experience M4 DTM –
Startplatz: 8. Platz, Rennergebnis: Ausfall – 44 Rennen, 1 Sieg, 5
Podestplätze, 2 Polepositiones, 187 Punkte): „Mein Start
war nicht gut, entsprechend wurde ich zu Beginn von einigen anderen
Fahrern unter Druck gesetzt. Bei einer Berührung im Getümmel wurde
mein Auto beschädigt, so konnte ich das Rennen nicht beenden.“

Maxime Martin (#36, SAMSUNG BMW M4 DTM – Startplatz: 14.
Platz, Rennergebnis: 16. Platz – 55 Rennen, 3 Siege, 9 Podestplätze,
3 Polepositions, 309 Punkte): „Wir hatten uns entschieden,
schon nach der ersten Runde Reifen zu wechseln, nachdem wir von so
weit hinten ins Rennen gehen mussten. Leider hatten wir ein Problem
beim Boxenstopp und haben dadurch Zeit verloren. Danach hing ich
hinter Edoardo Mortara fest. Platz 16 ist kein gutes Ergebnis, aber
morgen ist ein neuer Tag.“

Die Wertungen:

Fahrer: 1. René Rast (99 Punkte), 2. Lucas Auer (95),
3. Mattias Ekström (93), 4. Maxime Martin (78), 5. Jamie Green (77),
6. Mike Rockenfeller (73), 7. Timo Glock (70), 8. Marco Wittmann (64),
9. Gary Paffett (61), 10. Robert Wickens (56), 11. Paul di Resta (53),
12. Bruno Spengler (43), 13. Edoardo Mortara (40), 14. Nico Müller
(36), 15. Tom Blomqvist (15), 16. Augusto Farfus (6), 17. Maro Engel
(3), 18. Loic Duval (0).

 

Teams: 1. Audi Sport Team Rosberg (176 Punkte), 2.
Mercedes-AMG Motorsport BWT (135), 3. Audi Sport Team Abt Sportsline
(129), 4. BMW Team RBM (121), 5. Mercedes-AMG Motorsport Mercedes me
(117), 6. BMW Team RMR (85), 7. Audi Sport Team Phoenix (73), 8. BMW
Team RMG (70), 9. Mercedes-AMG Motorsport SILBERPFEIL Energy (57).

 

Hersteller: 1. Audi (378 Punkte), 2. Mercedes (309),
3. BMW (276).

 

Der Service:
In der DTM-Saison 2017 bietet BMW Motorsport erstmals einen
innovativen Chatbot-Service für Journalisten an. Direkt über den
WhatsApp-Messenger lassen sich auf dem Smartphone aktuelle
Informationen abrufen, darunter Statistiken zu den Fahrern, Statements
und Bilder. Unter folgendem Link gelangen Sie zur Anmeldung für den
BMW Motorsport Chatbot: http://bit.ly/BMW_Motorsport_Media_Broadcast

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