Poleposition und Podiumsplatz für BMW Pilot Spengler in Moskau – Auch Wittmann und Blomqvist punkten am Sonntag.

By   /  July 24, 2017  /  Comments Off on Poleposition und Podiumsplatz für BMW Pilot Spengler in Moskau – Auch Wittmann und Blomqvist punkten am Sonntag.

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MIL OSI – Source: BMW Group –

Headline: Poleposition und Podiumsplatz für BMW Pilot Spengler in Moskau – Auch Wittmann und Blomqvist punkten am Sonntag.

Moskau. Bruno Spengler (CAN) hat im Sonntagsrennen der DTM auf
dem „Moscow Raceway“ als Dritter einen Podestplatz gefeiert. Nachdem
er im Qualifying die 60. Poleposition für BMW in der DTM-Geschichte
hatte herausfahren können, lieferte er in einem turbulenten Rennen
einen großen Kampf und stand anschließend zum 48. Mal in seiner
DTM-Karriere auf dem Treppchen.

 
Marco Wittmann (GER) profitierte zunächst von der Taktik eines frühen
Boxenstopps und lag nach einer Safety-Car-Phase gut im Rennen.
Allerdings wurde er lange von einem Konkurrenten aufgehalten, der
seinen Stopp noch nicht absolviert hatte. Der amtierende DTM-Champion
lag auf Podiumskurs, wurde dann aber in einem harten Zweikampf von
einem Konkurrenten abgedrängt. Er kam als Sechster ins Ziel. Tom
Blomqvist (GBR) sammelte als Achter ebenfalls Punkte, nachdem er im
Qualifying zunächst die Bestzeit erzielt hatte, dann aber
disqualifiziert worden war.

Das Qualifying:Bruno Spengler fährt in der
20-minütigen Session in seinem BMW Bank M4 DTM die 60. Poleposition
für BMW in der DTM-Geschichte ein. Der BMW Team RBM Pilot erreicht
eine Bestzeit von 1:26,579 Minuten und geht zum 18. Mal in seiner
DTM-Karriere vom ersten Startplatz ins Rennen. Zuletzt ist ihm das
2015 auf dem Norisring gelungen. Großes Pech hat Tom Blomqvist (BMW
Driving Experience M4 DTM). Eigentlich ist ihm die Bestzeit im
Zeittraining gelungen, doch nach der Session weist sein Fahrzeug nicht
die vorgeschriebene Restbenzinmenge auf. Er wird daher disqualifiziert
und startet im Rennen vom Ende des Feldes. Insgesamt erleben die BMW
Fahrer jedoch ein gutes Qualifying. Timo Glock (GER, DEUTSCHE POST BMW
M4 DTM), Marco Wittmann (Red Bull BMW M4 DTM) und Maxime Martin (BEL,
SAMSUNG BMW M4 DTM) belegen die Plätze fünf, sechs und sieben. Augusto
Farfus (BRA, Shell BMW M4 DTM) wird Zwölfter und geht nach der
Strafversetzung von Jamie Green (GBR, Audi) als Elfter ins Rennen.

Das Rennen:
Bruno Spengler kann seine Poleposition am Start verteidigen und führt
das Rennen an. Im Mittelfeld wird Maxime Martin von Loic Duval (FRA,
Audi) getroffen und fällt ans Ende des Feldes zurück. Marco Wittmann
und Tom Blomqvist kommen schon nach einer Runde zum Pflichtboxenstopp.
Nach sechs Umläufen muss Martin seinen SAMSUNG BMW M4 DTM in Folge der
frühen Kollision mit einem Bremsdefekt abstellen, das BMW M4 GTS DTM
Safety Car führt das Feld wieder zusammen. Nach dem Restart behauptet
Spengler zunächst die Führung, muss aber in Runde elf Mattias Ekström
(SWE, Audi) passieren lassen. Wittmann und Blomqvist liegen dank ihrer
frühen Boxenstopps strategisch gut im Rennen. Allerdings werden die
Fahrer, die gleich zu Beginn gestoppt hatten, von Nico Müller (SUI,
Audi) aufgehalten. Der Schweizer absolviert seinen Stopp erst in der
Schlussphase. Entsprechend rückt das Feld gegen Rennende wieder eng
zusammen. Es entbrennt ein harter Kampf um die Podiumsplätze, in dem
sich Spengler Platz drei sichern kann. Wittmann wird nach einigen
harten Zweikämpfen Sechster, Tom Blomqvist Achter. Augusto Farfus und
Timo Glock belegen die Plätze zwölf und 13. Maro Engel (GER, Mercedes)
feiert den ersten Sieg seiner DTM-Karriere.

Die Reaktionen:

 

BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt: „Es war ein
hartes Rennen, in dem erneut eine Menge passiert ist. Den Fans haben
wir wieder Action satt geboten. Ich bin stolz auf unsere Jungs. Sie
sind großartige Fighter und echte Racer. Das kann man leider heute
nicht von allen im Feld behaupten. Trotzdem haben wir mit Bruno
Spengler einen tollen Podesterfolg erzielt. Er hat das super gemacht
und war fehlerlos unterwegs. Mir tut es leid für Maxime Martin. Loic
Duval hat ihn von der Strecke geschoben, danach war der Kühler
blockiert und die Bremsen haben überhitzt. Als dann das Safety Car auf
die Strecke kam, hatten wir Glück, dass bereits zwei unserer Autos an
der Box gewesen waren. Vor allem für Marco Wittmann war es extrem
frustrierend, nicht zeigen zu können, was möglich gewesen
wäre. Trotzdem Hut ab vor unseren Jungs, die alles gegeben haben, und
Gratulation an Maro Engel zum Sieg. Jetzt gilt unsere volle
Konzentration den nächsten beiden Rennen in Zandvoort.“

Stefan Reinhold (Teamchef, BMW Team RMG): „Nach so
einem Wochenende möchte ich mich zu allererst einmal bei meinem
gesamten Team und bei BMW bedanken. Wir haben zusammen einen guten Job
gemacht. Enttäuscht bin ich natürlich von den zahlreichen
Zwischenfällen – gestern waren es Unfälle, heute taktische Spielchen.“

 

Marco Wittmann (#11, Red Bull BMW M4 DTM – Startplatz: 6.
Platz, Rennergebnis: 6. Platz – 66 Rennen, 8 Siege, 17
Podestplätze, 8 Polepositions, 595 Punkte, 2 Fahrertitel):
„Wir haben am Anfang alles richtig gemacht, auch was die
Strategie angeht. Ich habe einen guten Start erwischt, bin an Timo
Glock vorbeigezogen und planmäßig am Ende der ersten Runde in die Box
gekommen. Nach dem Stopp hatte ich eine gute Pace. Als das Safety Car
kam, wusste ich, dass wir in einer sehr guten Ausgangsposition sein
würden. Aber leider haben wir nicht mit Audi und Nico Müller
gerechnet, die ihre Spielchen gespielt und ihn extrem lange draußen
gelassen haben. Er hat teilweise sehr früh gebremst, auch auf der
Geraden. Er hat uns geblockt, damit Mattias Ekström aufschließen
konnte. Dadurch wurde unser Rennen zerstört. Das war sehr enttäuschend.“

Augusto Farfus (#15, Shell BMW M4 DTM – Startplatz: 11. Platz,
Rennergebnis: 12. Platz – 76 Rennen, 4 Siege, 12 Podestplätze, 5
Polepositions, 351 Punkte): „Das Rennen heute war wieder
ein Roulette-Spiel. Einmal mehr haben die Jungs, die es riskiert
haben, in der ersten Runde zu stoppen, die entsprechenden Ergebnisse
nach Hause gebracht. Wir haben das leider nicht geschafft. Das war
dieses Mal die falsche Entscheidung. Schade.“

Timo Glock (#16, DEUTSCHE POST BMW M4 DTM – Startplatz: 5.
Platz, Rennergebnis: 13. Platz – 66 Rennen, 3 Siege, 7 Podestplätze,
2 Polepositions, 283 Punkte): „Als das Safety Car auf die
Strecke kam, war klar, dass das Rennen für uns gelaufen war. Dann
haben wir beim Boxenstopp auch noch fünf Sekunden verloren. Danach war
nichts mehr zu holen. Eigentlich sind das die Rennen, in denen man
gerne Punkte mitnimmt. Aber leider fahren wir an diesem Sonntag mit
leeren Händen nach Hause.“

 

Bart Mampaey (Teamchef, BMW Team RBM): „Zunächst muss
ich mich bei Tom Blomqvist für das entschuldigen, was im Qualifying
passiert ist. Das hätte nicht passieren dürfen. Sorry dafür. Bruno
Spengler hatte die Pace, um vorne zu bleiben, doch dann kam das Safety
Car. Es war ein ziemlich spektakuläres Rennen an der Spitze. Bruno hat
heute einen guten Job gemacht und einen Podestplatz erreicht. Auch Tom
war gut unterwegs und konnte noch den achten Platz holen. Am Ende
nehmen wir hier einige Punkte mit.“

Bruno Spengler (#7, BMW Bank BMW M4 DTM – Startplatz: 1.
Platz, Rennergebnis: 3. Platz – 149 Rennen, 15 Siege, 48
Podestplätze, 18 Polepositions, 819 Punkte, 1 Fahrertitel):
„Ich hatte heute schon im Qualifying ein tolles Auto, vielen
Dank dafür an meine Jungs. Das Rennen war hart, und wir hatten kein
Glück mit dem Safety Car. Allerdings hat es uns am Ende gar nicht so
sehr geschadet, wie am Anfang befürchtet. Ich denke, wir hätten das
Rennen auch unter normalen Umständen nicht gewinnen können. In den
letzten Runden war es ein großer Kampf, und ich habe versucht,
irgendwie aufs Podium zu kommen. Das habe ich geschafft.“

Tom Blomqvist (#31, BMW Driving Experience M4 DTM –
Startplatz: 18.
Platz, Rennergebnis: 8. Platz – 46 Rennen, 1 Sieg, 5
Podestplätze, 2 Polepositions, 191 Punkte): „Nach dem
Qualifying waren wir alle enttäuscht. Wir haben einen Fehler gemacht
und die Pole verloren. Im Rennen setzten wir dann auf einen frühen
Stopp und hatten Glück, dass das Safety Car auf die Strecke kam. Aber
ich hatte das gesamte Rennen über mit den Reifen zu kämpfen und nie
das Gefühl, die richtige Pace und den richtigen Grip zu haben.
Letztlich bin ich froh, dass wir noch Punkte gerettet haben.“

Maxime Martin (#36, SAMSUNG BMW M4 DTM – Startplatz: 7. Platz,
Rennergebnis: Ausfall – 56 Rennen, 3 Siege, 9 Podestplätze, 3
Polepositions, 309 Punkte): „Mein Start war in Ordnung.
Dann wurde ich aber von Loic Duval in der ersten Kurve getroffen und
bin ins Kiesbett geraten, so dass ich mich am Ende des Feldes
wiederfand. Die Front meines Autos wurde dabei ziemlich beschädigt,
später haben dann plötzlich die Bremsen nicht mehr richtig reagiert.
Damit war das Rennen für mich vorbei.“

Die Wertungen:

Fahrer: 1. Mattias Ekström (113 Punkte), 2. René Rast
(112), 3. Lucas Auer (97), 4. Jamie Green (87), 5. Mike Rockenfeller
(79), 6. Maxime Martin (78) 7. Marco Wittmann (72), 8. Timo Glock
(70), 9. Bruno Spengler (61), 10. Gary Paffett (61), 11. Robert
Wickens (57), 12. Paul di Resta (53), 13. Edoardo Mortara (40), 14.
Nico Müller (36), 15. Maro Engel (29), 16. Tom Blomqvist (19), 17.
Augusto Farfus (6), 18. Loic Duval (0).

 

Teams: 1. Audi Sport Team Rosberg (199 Punkte), 2.
Audi Sport Team Abt Sportsline (149), 3. BMW Team RBM (139), 4.
Mercedes-AMG Motorsport BWT (137), 5. Mercedes-AMG Motorsport Mercedes
me (118), 6. BMW Team RMR (89), 7. Mercedes-AMG Motorsport SILBERPFEIL
Energy (82), 8. Audi Sport Team Phoenix (79), 9. BMW Team RMG (78).

 

Hersteller: 1. Audi (427 Punkte), 2. Mercedes (337),
3. BMW (306).

 

Der Service:
In der DTM-Saison 2017 bietet BMW Motorsport erstmals einen
innovativen Chatbot-Service für Journalisten an. Direkt über den
WhatsApp-Messenger lassen sich auf dem Smartphone aktuelle
Informationen abrufen, darunter Statistiken zu den Fahrern, Statements
und Bilder. Unter folgendem Link gelangen Sie zur Anmeldung für den
BMW Motorsport Chatbot: http://bit.ly/BMW_Motorsport_Media_Broadcast

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