ROWE Racing beendet die 24 Stunden von Spa-Francorchamps in den Top-10.

By   /  July 31, 2017  /  Comments Off on ROWE Racing beendet die 24 Stunden von Spa-Francorchamps in den Top-10.

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MIL OSI – Source: BMW Group –

Headline: ROWE Racing beendet die 24 Stunden von Spa-Francorchamps in den Top-10.

Bestplatzierter BMW M6 GT3 nach 24 Stunden auf dem „Circuit de
Spa-Francorchamps“ war die Nummer 98 auf Rang zehn. Am Steuer des
Fahrzeugs wechselten sich Bruno Spengler (CAN), Tom Blomqvist (GBR)
und Nick Catsburg (NED) ab. Zeitweilig lag das Trio an der Spitze
des Feldes. Der Sieg nach 546 Runden ging an den Audi mit der Nummer 25.

 
Vom 42. Startplatz kamen Spengler, Blomqvist und Catsburg zunächst
ohne Zwischenfälle durch den Langstreckenmarathon und hatten sich
schon nach wenigen Stunden in die Top-10 vorgearbeitet. In der Nacht,
die von zahlreichen Unfällen, Regen sowie vielen Gelb- und
Safety-Car-Phasen geprägt war, behielt das Trio einen kühlen Kopf und
spielte seine fahrerische Klasse aus. Zudem wählte das Team bei
äußerst schwierigen Bedingungen die perfekte Strategie. In den
Morgenstunden lag Blomqvist bereits auf Top-5-Kurs. In der 365. Runde
konnte der DTM-Pilot erstmals die Führung übernehmen. Im weiteren
Rennverlauf hielt das Trio den #98 BMW M6 GT3 konstant auf
Podiumskurs, ehe Spengler vier Stunden und dreißig Minuten vor Schluss
mit einem technischen Defekt die Box ansteuern musste. Als Konsequenz
fiel die Nummer 98 aus den Top-10. Doch Spengler, Blomqvist und
Catsburg konnten sich zurückkämpfen und beendeten das Rennen
schließlich auf dem zehnten Platz.

Auch die Vorjahressieger Maxime Martin (BEL), Philipp Eng (AUT) und
Alexander Sims (GBR) hatten bei ihrem zweiten gemeinsamen Auftritt in
Spa-Francorchamps Pech. Sie waren von Position elf gestartet und
konnten sich schnell in den Top-10 festsetzen. Kurz nachdem
Startfahrer Martin das Steuer an Sims übergeben hatte, musste dieser
mit gebrochener Radbefestigung die Box für einen Reparaturstopp
ansteuern. Der #99 BMW M6 GT3 verlor wertvolle Zeit. Martin, Eng und
Sims zeigten jedoch Kampfgeist und arbeiteten sich Runde um Runde
wieder nach vorn. Eineinhalb Stunden vor Schluss mussten sie aufgrund
eines weiteren technischen Defekts das Rennen vorzeitig beenden.

Einen starken Auftritt bei seinem Spa-Debüt zeigte BMW Motorsport
Junior Nico Menzel (GER). Er war im #35 BMW M6 GT3 von Walkenhorst
Motorsport schnell und fehlerfrei auf dem anspruchsvollen „Circuit de
Spa-Francorchamps“ unterwegs. Zu Beginn hatte sein Teamkollege Markus
Palttala (FIN) bereits mit einer außergewöhnlichen Aufholjagd für
Aufsehen gesorgt. Er war von Rang 41 gestartet und übergab das Steuer
nach einer Stunde auf Position 21 an Matias Henkola (FIN). Zwar verlor
die Nummer 35 in der Nacht nach einer Berührung mit einem anderen
Fahrzeug, bei der die Front beschädigt wurde, wertvolle Zeit. Menzel,
Palttala, Henkola und Christian Krognes (NOR) konnten das Rennen
jedoch fortsetzen. Sie kamen im Anschluss ohne nennenswerte
Zwischenfälle auf dem 20. Gesamtplatz ins Ziel. Damit verpassten sie
als Fünfte einen Podestplatz im hart umkämpften Pro-Am-Cup knapp.

Den Sprung auf das Treppchen im Am-Cup schaffte dagegen der vierte
BMW M6 GT3. Nach 24 Stunden konnten sich Henry Walkenhorst (GER), Stef
van Campenhoudt (BEL), David Schiwietz (GER) und Ralf Oeverhaus (GER)
über den dritten Platz in ihrer Klasse freuen und das Rennen auf der
26. Gesamtposition erfolgreich beenden.

 

Stimmen nach den 24 Stunden von Spa-Francorchamps:

 

Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor): „Auch in
diesem Jahr waren die 24 Stunden von Spa-Francorchamps wieder ein
echtes Fest des GT-Sports. Die Fans haben erneut ein extrem spannendes
Rennen erlebt – und das von der ersten bis zur letzten Runde. Nach den
beiden Siegen 2015 und 2016 hatten wir dieses Jahr leider Pech. ROWE
Racing hat einmal mehr einen super Job gemacht. Leider verhinderten
technische Probleme ein erneutes Top-Resultat. Sowohl Bruno Spengler,
Tom Blomqvist und Nick Catsburg als auch Maxime Martin, Philipp Eng
und Alexander Sims haben trotz diverser Rückschläge zu keiner Zeit
aufgegeben und bis zuletzt gekämpft. Schade, dass sie dafür nicht
entsprechend belohnt wurden. Dass die Nummer 98 dennoch in die Top-10
gekommen ist, zeigt, aus welchem Holz das Team und unsere Fahrer
geschnitzt sind. Eine tolle Leistung hat auch das gesamte Team von
Walkenhorst Motorsport gezeigt und sich Platz drei im Am-Cup redlich
verdient. Beeindruckt bin ich von der Vorstellung unseres BMW
Motorsport Juniors Nico Menzel im zweiten Walkenhorst-Fahrzeug. Er hat
sich bei seinem Debüt an der Seite von Markus Palttala, Matias Henkola
und Christian Krognes hervorragend geschlagen. Herzlichen Glückwunsch
auch an das Siegertrio von Audi.“

 

Bruno Spengler (
#98 BMW M6 GT3, ROWE Racing): „Das war bis heute
Morgen ein echt genialer Kampf. Das Auto ist vor allem in der Nacht
und frühmorgens super gelaufen, das Team hat auch mit der Strategie
einen Mega-Job gemacht. Dadurch sind wir auch so weit nach vorne
gekommen. Ein Podium wäre heute mit unserer Performance drin gewesen.
Und das von Startplatz 42 – wer hätte das gestern schon gedacht?
Leider ist dann alles anders gekommen. Ein Schaden hat uns viel Zeit
gekostet. Das ist ein bisschen traurig, weil alle so hart gekämpft haben.“

 

Tom Blomqvist (
#98 BMW M6 GT3, ROWE Racing): „Wir müssen uns nach
diesem Rennen, glaube ich, erst einmal schütteln. Denn die Pace war
da, um aufs Podium zu kommen. Wir haben uns aus allem herausgehalten,
haben keine Strafen kassiert und sind eigentlich gut durch das Rennen
gekommen. Es ist natürlich sehr ärgerlich, dass wir dann durch einen
Defekt so viel Zeit verloren haben. Ich bin mit meiner Performance
zufrieden, und habe meine ersten 24 Stunden von Spa sehr genossen. Ich
würde gerne im nächsten Jahr hierher zurückkommen und um den Sieg kämpfen.“

 

Nick Catsburg (
#98 BMW M6 GT3, ROWE Racing): „Das Team hat alles
richtig gemacht, sowohl strategisch als auch bei der Wahl der Reifen.
Ich war mitten in der Nacht auf Slicks im Nassen unterwegs. Eine
ungewöhnliche Entscheidung, doch dadurch haben wir viel Zeit gewonnen
und am Morgen um Platz eins gekämpft. Leider hatten wir dann ein
technisches Problem, wodurch wir einige Runden verloren haben. Das
passiert, aber natürlich sind wir enttäuscht.“

Maxime Martin (
#99 BMW M6 GT3, ROWE Racing): „Wenn du in der ersten
Stunde des Rennens einen Defekt hast und so viele Runden verlierst wie
wir, werden die restlichen 23 Stunden ziemlich lang. Aber wir haben
nie aufgegeben und versucht, so nahe wie möglich zur Spitze
aufzuschließen. Wir waren eines der schnellsten Autos im Feld, und
hätten sicher eine gute Chance gehabt, um den Sieg zu kämpfen. Dann
sind wir leider ausgefallen. Aber so ist der Rennsport: Mal geht alles
gut, mal nicht.“

 

Hans-Peter Naundorf (Teamchef ROWE Racing):
„Natürlich ist ein bisschen Enttäuschung da, weil wir die
Leistungsfähigkeit hatten, aber nicht umsetzen konnten. Wir konnten
unser Potenzial nicht in vollem Umfang zeigen. Dies ist bei so einem
Event aber nötig, um am Ende ganz oben zu stehen. Unsere Fahrer haben
fehlerfrei, mit viel Ehrgeiz, großer Motivation und außerordentlicher
Willensstärke die nicht einfache Aufgabe umgesetzt, die wir ihnen
gestellt haben. Ein ganz spezielles Lob und Dankeschön möchte ich an
alle Beteiligten in unserem Team richten, an die Mechaniker und
Ingenieure von ROWE Racing, aber auch an die Jungs von BMW, die uns
nach Kräften unterstützt haben, und nicht zuletzt an unsere
erstklassigen Fahrer. Es macht Spaß, mit dieser Truppe zu arbeiten,
die in den letzten beiden Jahren sehr gut zusammengewachsen ist.“

 

Nico Menzel (
#35 BMW M6 GT3, Walkenhorst Motorsport): „Das Rennen
in Spa war eine interessante Erfahrung für mich. Es hat großen Spaß
gemacht, hier im BMW M6 GT3 zu fahren. Wir hatten in der Nacht Pech
bei einem unverschuldeten Kontakt mit einem anderen Fahrzeug, der uns
entscheidende Zeit gekostet hat. Ansonsten wäre vielleicht sogar ein
Podestplatz drin gewesen. Ich habe bei meinem ersten Auftritt hier in
Spa viel gelernt, konnte meinen ersten richtigen Nachstint fahren –
und den Doppelstint in den Morgen hinein, einen der schönsten
überhaupt. Das war ein echtes Privileg. Danke an das gesamte Team.
Unser Speed war gut. Daher bin ich richtig happy mit meinem Spa-Debüt.
Glückwunsch an meine Teamkollegen zum Podium im Am-Cup.“

Henry Walkenhorst (Teamchef Walkenhorst Motorsport):
„Es ist einfach sensationell. Dass wir gerade im Am-Cup so
ein Traumergebnis mit dem Podestplatz eingefahren haben, darauf bin
ich sehr stolz. Das war eine tolle Teamleistung. Wir haben keinen
Fehler gemacht, sind klasse gefahren. Mit dem Pro-Am-Auto hatten wir
in der Nacht einen kleinen Unfall, der unverschuldet war. Aber auch
das haben wir gemeistert. Wir sind sehr zufrieden. Danke an BMW
Motorsport für die Unterstützung. Auch der Junior in unserem Team,
Nico Menzel, ist fehlerfrei gefahren. Er hat viel Talent und sich toll
in das Team integriert.“

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