Schwieriger Sonntag für das BMW Team RLL in Road America – Sieg für Turner Motorsport in der GTD-Klasse.

By   /  August 7, 2017  /  Comments Off on Schwieriger Sonntag für das BMW Team RLL in Road America – Sieg für Turner Motorsport in der GTD-Klasse.

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MIL OSI – Source: BMW Group –

Headline: Schwieriger Sonntag für das BMW Team RLL in Road America – Sieg für Turner Motorsport in der GTD-Klasse.

München. Im neunten Lauf der IMSA WeatherTech SportsCar
Championship (IWSC) in Road America (USA) lagen Freude und
Enttäuschung bei den BMW Teams nah beieinander. Während das BMW Team
RLL in der GTLM-Klasse einen schwierigen Sonntag erlebte, feierte
Turner Motorsport in der GTD-Klasse einen souveränen Sieg.

 
Die beiden BMW M6 GTLM des BMW Team RLL beendeten das Rennen auf den
Plätzen sechs und sieben in der GTLM-Klasse. Alexander Sims (GBR) und
Bill Auberlen (USA) waren im Fahrzeug mit der Nummer 25 von Startplatz
drei ins Rennen gegangen. Sims übernahm schnell den zweiten Rang. Ein
Problem mit der Aufhängung an ihrem BMW M6 GTLM warf das Duo jedoch
zurück. Zwei Gelbphasen und eine kämpferische Aufholjagd sorgten
dafür, dass die Startnummer 25 sich wieder nach vorn arbeiten konnte.
In der letzten Runde wurde das Fahrzeug allerdings bei einem Kontakt
mit einer Corvette beschädigt, Sims kam schließlich als Sechster ins Ziel.

Martin Tomczyk (GER) und John Edwards (USA) waren im Qualifying im
Schwesterauto mit der Nummer 24 die fünftschnellste Zeit gefahren.
Aufgrund eines vorsorglichen Motorwechsels wurden sie jedoch ans Ende
der Startaufstellung zurückversetzt. Tomczyk arbeitete sich aber mit
einer starken Aufholjagd schnell durch das Feld nach vorn und steuerte
in Runde 19 die Box an, um an Edwards zu übergeben. Die letzte
Gelbphase des Rennens wurde von der Startnummer 24 verursacht. Das
Team hatte mit einer risikoreichen Strategie versucht, den Tankinhalt
maximal auszunutzen. Am Eingang der Boxengasse ging Edwards jedoch das
Benzin aus. Das Fahrzeug wurde zurück zur Box geschleppt und betankt,
aber in den letzten Minuten des Rennens war es unmöglich, die zwei
verlorenen Runden wieder aufzuholen.

In der GTD-Klasse gingen Jens Klingmann (GER) und Jesse Krohn (FIN)
im #96 BMW M6 GT3 von Turner Motorsport von Startplatz zwei ins
Rennen. Krohn übernahm die Führung in der Klasse und zog seinen
Verfolgern davon. Klingmann baute dann den Vorsprung auf zeitweise
über 16 Sekunden aus. Zwar ließen mehrere Gelbphasen das Feld wieder
näher zusammenrücken, doch Klingmann kontrollierte das Geschehen an
der Spitze und kam als Klassensieger ins Ziel.

Bill Auberlen (#25 BMW M6 GTLM): „Dieses Rennen war
eine echte Achterbahnfahrt. Wir waren vorne, dann hinten, dann wieder
vorne, und in der letzten Runde ging es dann wieder nach hinten für uns.“

Alexander Sims (#25 BMW M6 GTLM): „Das Ende des
Rennens war sehr spannend. Der BMW M6 GTLM war sehr gut unterwegs, und
beim Bremsen war ich in einigen Kurven besser als die Corvette. In der
Schlussphase kam er schlecht aus einer Kurve, ich war direkt dahinter.
Zwischen Turn eins und drei hatte ich das Gefühl, dass ich nah genug
dran war, um ein Manöver zu starten. Aber als wir in die Kurve
einbogen, war kein Platz mehr da. Die Konsequenz war ein
enttäuschendes Ergebnis.“

John Edwards (#24 BMW M6 GTLM): „Angesichts unseres
Startplatzes wussten wir, dass wir uns in Sachen Strategie etwas
einfallen lassen müssen. Wir haben gepokert, aber es hat sich nicht ausgezahlt.“

Martin Tomczyk (#24 BMW M6 GTLM): „Nachdem wir im
freien Training gezeigt haben, wie konkurrenzfähig wir sind, ist das
Rennergebnis sehr enttäuschend. Es hätte ein guter Tag werden können,
aber eine Fehlkalkulation hat das verhindert.“

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