Sonderpostwertzeichen aus der Serie „Für die Jugend“

By   /  August 11, 2017  /  Comments Off on Sonderpostwertzeichen aus der Serie „Für die Jugend“

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MIL OSI – Source: Bundesministerium der Finanzen –

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Nach Gründung des Marionettentheaters „Puppenschrein“ 1943 durch Walter Oehmichen und seiner Frau eröffnete 1948 die Augsburger Puppenkiste mit dem Märchen „Der gestiefelte Kater“. In den nachfolgenden Jahrzehnten wurden Charaktere zum Leben erweckt, die dem Theater seine Einzigartigkeit verliehen haben: Der Kasperl, Jim Knopf und Lukas, das Urmel, Bill Bo und das Sams, um nur einige zu nennen. Der Wechsel vom Buch zum Theaterstück und zum Film mit unterschiedlich ästhetischen Mitteln trug zur weiten Verbreitung der Werke bei, ebenso wie die durchaus anspruchsvolle, aber auch Kindern zugängliche Sprache. So sind die Insel Titiwu mit ihren Bewohnern und deren charmanten Sprachfehlern, das Urmel als Vorgänger des Dinosaurierkults, der sprechende Kater Mikesch und Kleiner König Kalle Wirsch durch das Fernsehen in das kulturelle Gedächtnis eingegangen und machte sie bei Kindern und Erwachsenen gleichermaßen beliebt und berühmt.

Manfred Krupp, Intendant des Hessischen Rundfunks, unterstrich in seiner Rede den Zauber der Puppenkiste, denn die Figuren vermögen Kinder heute noch genauso zu begeistern wie vor 70 Jahren. Staatssekretär Dr. Ralf Kleindiek (BMFSFJ) erläuterte die Bedeutung der Serie „Für die Jugend“ anhand zahlreicher Jugendprojekte, die mit Hilfe der Markenerlöse erfolgreich umgesetzt werden konnten.

Staatssekretär Werner Gatzer dankte den anwesenden Grafikern Prof. Anna Berkenbusch und Christian Gralingen aus Berlin für die überzeugende Gestaltung der Marken und rief alle Anwesenden dazu auf: „Erinnern wir uns an die Freude, die uns die Puppenkiste gebracht hat und denken wir an die Freude, die wir mit diesen Briefmarken bringen können.“

Die Marken sind in den drei Portostufen von 70, 85 und 145 Cent mit einem „Plus“ in Höhe von jeweils 30, 40 und 55 Cent seit dem 10. August 2017 in einer Auflagenhöhe von insgesamt 5,4 Millionen Stück in den Verkaufsstellen der Deutschen Post AG erhältlich. Mit den „Plus“-Erlösen der Jugendmarken werden seit 1962 „Maßnahmen zum Wohle junger Menschen“ gefördert.
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