BMW Team RLL beendet die Michelin GT Challenge auf dem VIR auf den Plätzen vier und neun.

By   /  August 28, 2017  /  Comments Off on BMW Team RLL beendet die Michelin GT Challenge auf dem VIR auf den Plätzen vier und neun.

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MIL OSI – Source: BMW Group –

Headline: BMW Team RLL beendet die Michelin GT Challenge auf dem VIR auf den Plätzen vier und neun.

München. Dass das BMW Team RLL die Michelin GT Challenge der
IMSA WeatherTech SportsCar Championship (IWSC) auf dem Virginia
International Raceway (USA) nur auf den Plätzen vier und neun
beenden würde, war nach 85 von 93 Runden noch nicht abzusehen. Doch
acht Runden vor dem Ziel zwang ein Reifenschaden den #25 BMW M6 GTLM
von Bill Auberlen (USA) und Alexander Sims (GBR), die das Rennen
zuvor an der Spitze kontrolliert hatten, zu einem zusätzlichen
Boxenstopp. Dieser warf sie auf Platz vier zurück. Nach einer
starken Anfangsphase stoppten technische Probleme den #24 BMW M6
GTLM von John Edwards (USA) und Martin Tomczyk (GER). Sie konnten
lediglich 72 Rennrunden absolvieren und wurden Neunte in der GTLM-Klasse.

Sims machte aus seiner zweiten Startposition das Beste und übernahm
schon kurz nach der Freigabe des Rennens die Führung. Bis zu seinem
Boxenstopp und dem Fahrerwechsel auf Auberlen in Runde 29 fuhr er mit
einer hervorragenden Pace einen komfortablen Vorsprung heraus. Edwards
hielt im Fahrzeug mit der Nummer 24 zunächst den dritten Platz, den er
am Start inne gehabt hatte. Doch in der zwölften Runde zwang ihn ein
Problem mit der Lenkung an die Box. Das Team konnte den Schaden zwar
reparieren, doch es dauerte leider elf Runden, bis Edwards das Rennen
wieder aufnehmen konnte.

Zur Halbzeit des 2:40 Stunden langen Rennens hatte Auberlen 48 Runden
absolviert und einen Vorsprung von 23 Sekunden herausgefahren. Tomczyk
übernahm das Steuer der Nummer 24 in Runde 43, konnte aber nur noch 29
weitere Umläufe absolvieren, bevor er das Rennen in Runde 72 vorzeitig
beenden musste. Unterdessen holte das Team den #25 BMW M6 GTLM in
Runde 56 an die Box, als zum ersten Mal ein Reifen plötzlich Luft
verlor. Sims kontrollierte danach das Rennen weiterhin, doch in Runde
85 zwang ihn ein weiterer Reifenschaden erneut an die Box. Nach dem
Wechsel des linken Vorderreifens war die Siegchance dahin und am Ende
stand der vierte Platz zu Buche.

In der GTD-Klasse zeigten Jesse Krohn (FIN) und Jens Klingmann (GER)
im #96 BMW M6 GT3 von Turner Motorsport eine starke Leistung und
fuhren als Zweite aufs Podium. Klingmann kämpfte in den letzten Runden
sogar noch um den Sieg, fand aber keinen Weg am erstplatzierten
Lamborghini vorbei.

Bobby Rahal (Teamchef, BMW Team RLL): „Ein Rennen so
sicher im Griff zu haben und es dann aufgrund eines Reifenschadens zu
verlieren, ist extrem enttäuschend. Mehr kann man dazu leider nicht sagen.“

Bill Auberlen (#25 BMW M6 GTLM, Platz 4): „Ich fahre
schon seit sehr vielen Jahren Rennen, aber mit so einer Niederlage
fertig zu werden, ist nie einfach. Die Situation in der Meisterschaft
hat sich zu unseren Ungunsten gedreht, aber aufgeben kommt für uns
nicht in Frage.“

Alexander Sims (#25 BMW M6 GTLM, Platz 4): „Was für
eine Enttäuschung zum Ende des Rennens. Wir hatten eine großartige
Pace – so gut wie im ersten Stint war das Auto in dieser Saison noch
nie – aber der zweite Reifenschaden hat alles zunichte gemacht.“

John Edwards (#24 BMW M6 GTLM, Platz 9): „Nach dem
Problem mit der Lenkung war für unseren #24 BMW M6 GTLM jede Chance
auf ein gutes Ergebnis dahin. Und dann verlieren unsere Teamkollegen
durch zwei Reifenschäden den sicheren Sieg. Das ist ganz sicher ein
sehr enttäuschender Tag für uns, aber das Positive ist, dass wir das
Potenzial gezeigt haben, dieses Rennen zu gewinnen.“

Martin Tomczyk (#24 BMW M6 GTLM, Platz 9): „Das
technische Problem hat uns um ein weiteres gutes Ergebnis gebracht,
aber wir haben in dieser Saison noch zwei Rennen und werden ganz
sicher aufs Podium zurückkehren.“

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