BMW Motorsport startet auf dem Nürburgring ins letzte Drittel der Saison 2017.

By   /  September 5, 2017  /  Comments Off on BMW Motorsport startet auf dem Nürburgring ins letzte Drittel der Saison 2017.

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MIL OSI – Source: BMW Group –

Headline: BMW Motorsport startet auf dem Nürburgring ins letzte Drittel der Saison 2017.

Die Ausgangslage:

BMW Motorsport reist nach zwei starken Rennen in Zandvoort (NED) zum
siebten DTM-Wochenende der Saison an den Nürburgring. Auf dem
Dünenkurs an der Nordsee hatten sich Timo Glock (GER) am Samstag und
Augusto Farfus (BRA) am Sonntag den ersten Startplatz gesichert. Im
Samstagsrennen feierte Glock seinen insgesamt vierten DTM-Sieg, Marco
Wittmann (GER) und Maxime Martin (BEL) komplettierten das reine BMW
Podium. Im Sonntagsrennen kam Wittmann als Sieger ins Ziel, wurde
jedoch später aus der Wertung genommen. Martin, Glock, Farfus und
Spengler sammelten als Sechster, Siebter, Achter und Zehnter weitere
wichtige Punkte. Vor den Läufen auf dem Nürburgring ist Glock
bestplatzierter BMW Pilot in der Fahrerwertung. Er belegt derzeit mit
104 Punkten den vierten Platz, sein Rückstand auf die Spitze beträgt
24 Zähler. Dahinter folgt Martin als Fünfter mit 102 Punkten. In der
Herstellerwertung liegt BMW aktuell mit 405 Zählern auf Rang zwei.
Audi führt die Wertung mit 518 Punkten an.

Die Erwartungen:

 

BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt: „Die
Geschichte von BMW Motorsport ist mit dem Nürburgring stark
verwurzelt, deshalb freuen wir uns darauf, nun auch mit der DTM wieder
dort Station zu machen. Seit unserem Comeback 2012 haben wir in der
Eifel erfolgreiche Wochenenden erlebt, mit Siegen für Bruno Spengler,
Maxime Martin sowie zwei Erfolgen für Marco Wittmann und weiteren
Podiumsplätzen. Daran möchten wir in diesem Jahr natürlich anknüpfen.
Mit den Rennen auf dem Nürburgring beginnt das letzte Drittel einer
durchweg spannenden Saison. Wir dürfen davon ausgehen, dass es auch in
der Eifel wieder äußerst knapp zugehen wird. Die bisherige Saison hat
gezeigt, dass es ganz schwierig ist, Prognosen zu treffen. Noch dazu
ist am Nürburgring das Wetter ein unberechenbarer Faktor, der die
Karten wieder neu mischen kann. Wir freuen uns also auf ein tolles,
spannendes und hoffentlich erfolgreiches Rennwochenende.“

Stefan Reinhold (Teamchef, BMW Team RMG): „Der
Nürburgring ist für unser gesamtes Team das Heimrennen. Man kann
durchaus sagen, dass wir alle den Nürburgring lieben. Dazu kommt, dass
wir auch sehr gute Erinnerungen an die vergangenen Jahre haben.
Deshalb gehen wir mit einer großen Extraportion Motivation in das
Wochenende. Wir haben gesehen, dass wir mit unseren Fahrern auch in
dieser Saison gut im Rennen sind, und wir hoffen, dass wir auf dem
Nürburgring wie in jedem Jahr Top-Platzierungen einfahren können.“

Marco Wittmann (#11, Red Bull BMW M4 DTM – 68 Rennen, 8 Siege,
18 Podestplätze, 8 Polepositions, 616 Punkte, 2
Fahrertitel): „Auf dem Nürburgring war ich bisher immer sehr
erfolgreich, konnte 2014 und 2016 dort gewinnen. Beim Heimrennen für
mein RMG-Team werde ich natürlich wieder voll angreifen. Ich mag die
Strecke sehr, war dort immer schnell. Daher hoffe ich auch am
kommenden Wochenende auf zwei gute Quali- und Rennergebnisse.
Schließlich habe ich nach der Disqualifikation in Zandvoort ein paar
Punkte gutzumachen.“

Augusto Farfus (#15, Shell BMW M4 DTM – 78 Rennen, 4 Siege, 12
Podestplätze, 6 Polepositions, 368 Punkte): „Es ist der
Nürburgring in seiner Gesamtheit, der etwas Besonderes ist. Es ist
einfach ein Tempel des Motorsports, und es ist immer toll, dort zu
sein. Ich liebe den Nürburgring einfach, vor allem die Nordschleife.
Wir befinden uns seit mehreren Rennen in aufsteigender Form, und
unsere Pace in Zandvoort war fantastisch. Wir standen zweimal in der
vordersten Reihe und haben gezeigt, dass wir definitiv einen guten Job
machen können. Diesen Schwung wollen wir mitnehmen und am Nürburgring
weitere wichtige Punkte sammeln.“

Timo Glock (#16, DEUTSCHE POST BMW M4 DTM – 68 Rennen, 4
Siege, 8 Podestplätze, 3 Polepositions, 317 Punkte): „Ich
bin gespannt auf die Rennen auf dem Nürburgring. Es ist die
Heimstrecke unseres Teams. Ich hoffe, dass wir dort wieder ein gutes
Wochenende haben und konstant punkten werden, so wie uns das in den
letzten Rennen gelungen ist. Es würde mich freuen, wenn wir dort
erfolgreich sind – vor allem für das Team natürlich. Der Nürburgring
hat für uns in Sachen Wetter auch immer Überraschungen parat, von
daher bin ich gespannt, was auf uns zukommt.“

Bart Mampaey (Teamchef, BMW Team RBM): „Nach
Zandvoort ist auch der Nürburgring eine Art Heimspiel für uns,
schließlich liegt er nicht weit von der belgischen Grenze entfernt.
Wir haben gute Erinnerungen an die vergangenen Jahre und unsere Fahrer
mögen die Strecke: Bruno und Maxime haben dort bereits gewonnen, und
Tom war dort im vergangenen Jahr ganz nah am Sieg dran. Auf dem
Nürburgring warten wieder andere Herausforderungen auf uns als zuletzt
in Zandvoort. Die Strecke hat einige interessante langsame und
schnelle Abschnitte, aber vor allem sollte man den Einfluss des
Wetters nicht unterschätzen. Wichtig ist, bereits vom ersten Training
an eine gute Abstimmung zu erarbeiten, und unsere Ingenieure und
Fahrer arbeiten sehr hart dafür, dies zu erreichen. Dass das Team gut
aufeinander eingespielt und aufgestellt ist, hat sich auch in
Zandvoort bestätigt, wo es den Boxenstopp-Wettbewerb gewonnen hat.
Unser Ziel ist, allen drei Fahrern zu ermöglichen, auf dem Nürburgring
gute Punkte zu holen, und wir hoffen, unserer Saisonbilanz 2017
weitere Podiumsplätze hinzuzufügen.“

Bruno Spengler (#7, BMW Bank BMW M4 DTM – 151 Rennen, 15
Siege, 48 Podestplätze, 18 Polepositions, 820 Punkte, 1
Fahrertitel): „Der Nürburgring ist eine meiner
Lieblingsstrecken. Ich habe dort schon mehrere Male gewonnen, und das
bei allen Bedingungen. Deshalb ist der Nürburgring für mich immer
eines der Saisonhighlights. Die Fans am Nürburgring sind auch etwas
ganz Besonderes. Ich war in diesem Jahr bereits dort, als ich zum
ersten Mal am 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife teilgenommen
habe, und habe wieder die Begeisterung der Fans gesehen. Die DTM-Fans
am Nürburgring sind wirklich toll, und sie freuen sich immer, wenn wir
dort Rennen fahren. Auch wir Fahrer freuen uns auf die Fans.“

Tom Blomqvist (#31, BMW Driving Experience M4 DTM – 48 Rennen,
1 Sieg, 5 Podestplätze, 2 Polepositions, 193 Punkte): „Ich
mag den Nürburgring. Ich hatte in der Vergangenheit gute Ergebnisse
und war immer schnell. Zudem denke ich, dass unser Auto dort gut sein
sollte. Deshalb freue ich mich schon auf den Nürburgring. Hoffentlich
haben wir gutes Wetter, das spielt immer eine Rolle. Das Ziel ist,
dort Punkte zu sammeln.“

Maxime Martin (#36, SAMSUNG BMW M4 DTM – 58 Rennen, 3 Siege,
10 Podestplätze, 3 Polepositions, 333 Punkte): „Der
Nürburgring ist immer etwas ganz Besonderes. Ich habe dort schon jede
Menge Rennen bestritten, vor allem auf der Nordschleife. Und auch wenn
man mit der DTM hinkommt, herrscht am Nürburgring eine besondere
Atmosphäre. Die Fans haben eine große Leidenschaft für den Motorsport,
und dazu kommt die lange Historie der Strecke. Es macht immer Spaß,
dort zu fahren. Die kurze Strecke ist interessant, und das ganze
Umfeld rundherum ist einfach großartig.“

Die Historie:

Der Nürburgring wurde 1927 eröffnet und ist die älteste permanente
Rennstrecke in Deutschland. Berühmt-berüchtigt ist die über 20
Kilometer lange Nordschleife, auf der auch die DTM von 1984 bis 1993
fuhr. In diesen Zeiten der „alten DTM“ feierte BMW auf dem Nürburgring
acht Siege. Heute werden auf der als „Grüne Hölle“ bekannten
Nordschleife noch Langstreckenrennen, darunter das 24-Stunden-Rennen,
ausgetragen. Die DTM gastiert nun auf der Kurzanbindung der
Grand-Prix-Strecke, auf der BMW seit dem Comeback 2012 viermal
gewinnen konnte. Der Rundenrekord auf dem 3,629 Kilometer langen Kurs
datiert vom 17. August 2014 und wird von Wittmann gehalten, der die
Strecke im BMW M4 DTM in einer Zeit von 1:23,175 Minuten umrundete.
Wittmann feierte auf dem Nürburgring bisher zwei Erfolge, 2014 und
2016. Im Jahr 2015 stieg Martin als Sieger auf die oberste Stufe des
Treppchens. 2012 triumphierte Spengler auf seinem Weg zum Fahrertitel.

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