Das MINI John Cooper Works GP Concept: Rennsport ohne Kompromisse. MINI präsentiert Designstudie auf der IAA 2017.

By   /  September 6, 2017  /  Comments Off on Das MINI John Cooper Works GP Concept: Rennsport ohne Kompromisse. MINI präsentiert Designstudie auf der IAA 2017.

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MIL OSI – Source: BMW Group –

Headline: Das MINI John Cooper Works GP Concept: Rennsport ohne Kompromisse. MINI präsentiert Designstudie auf der IAA 2017.

München. Die BMW Group zeigt auf der diesjährigen
Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt a. M. mit dem
MINI John Cooper Works GP Concept die moderne Rennsportessenz eines
MINI. Inspiriert von den legendären Motorsporterfolgen bei der Rallye
Monte Carlo vor genau 50 Jahren, verkörpert die Designstudie
kompromisslose Dynamik sowie ultimativen Fahrspaß auf und neben der
Rennstrecke. Das Konzeptfahrzeug knüpft an die streng limitierten
Modelle MINI John Cooper Works GP von 2012 und MINI Cooper S mit John
Cooper Works GP Kit von 2006 an. Diese loteten das zu ihrer Zeit
mögliche Performance-Maximum aus und wurden jeweils nur 2.000-mal produziert.
„Das MINI John Cooper Works GP Concept steht für ungefiltertes
Fahrgefühl und Performance wie im Motorsport. Das ist Fahrspaß pur!“,
erklärt Peter Schwarzenbauer, Mitglied des Vorstands der BMW AG,
zuständig für MINI, Rolls-Royce und BMW Motorrad.

Das Design – kompakte Proportionen und agile Sportlichkeit.
Das Design des MINI John Cooper Works GP Concept ist puristisch und
emotional. Deutlich breiter als der aktuelle MINI vermittelt die
Designstudie Dynamik und Kraft. Groß dimensionierte Front- und
Heckschürzen, Seitenschweller sowie ein markanter Dachspoiler sorgen
für einen selbstbewussten Auftritt. Der Einsatz von
Leichtbaumaterialien wie Carbon optimiert das Leistungsgewicht,
während die ausgewogene Achslastverteilung MINI typisches
Gokart-Feeling verspricht.
„Wer MINI kennt, weiß um die lange und erfolgreiche
Motorsporttradition der Marke. Das MINI John Cooper Works GP Concept
vereint in sich sämtliche stilprägende MINI Designmerkmale und
interpretiert sie in ihrer sportlichsten und aufregendsten Form –
kurz: maximale Performance, maximal MINI“, erklärt Adrian van
Hooydonk, Leiter BMW Group Design.

Die Front.
Große Luftöffnungen und exakt geformte Luftleitflächen dominieren die
niedrig wirkende Front. Präzise geschnittene Anbauteile fassen die
weiche MINI Silhouette ein und zeigen die Rennsportausrichtung des
MINI John Cooper Works GP Concept in der Front. Zusätzliche Präsenz
verleiht der Abstand zwischen Fahrzeugkörper und Luftleitflächen. Den
bei John Cooper Works üblichen Farbkontrast bildet die Außenfarbe
„Black Jack Anthracite“, die zwischen Grau und Schwarz changiert, in
Kombination mit der Akzentfarbe Curbside Red metallic – einem matten
Rot. Curbside Red metallic interpretiert das klassische John Cooper
Works Rot neu und hebt die konsequent optimierte Geometrie der
Performance- und Anbauteile optisch hervor.
Im Zentrum der Front sorgen ikonische MINI Designelemente wie die
elliptischen Scheinwerfer und der hexagonale Kühlergrill für Identität
und hohen Wiedererkennungswert. Gleichzeitig unterstreichen Elemente
wie der Powerdome in der Motorhaube mit deutlich ausgestelltem
Lufteinlass und das hexagonale Wabengitter in Kühlergrill und
Lufteinlässen der Frontschürze das sportliche Erscheinungsbild.
Weitere farbliche Akzente in Highspeed Orange heben Scheinwerfer und
Lufteinlass optisch hervor.
Die große Frontschürze endet knapp über der Straße und scheint die
Front optisch an die Fahrbahn zu saugen. Die breite Spur mit weit
ausgestellten Radhäusern verspricht bestes Handling und hohe
Kurvengeschwindigkeiten. Als technisches Highlight ist die
Frontschürze komplett aus Carbon gefertigt und reduziert so das
Fahrzeuggewicht. Das hier verwendete Carbon-Gelege ist erstmals direkt
sichtbar und durch eine hochglänzende Lackierung mit roter
Hexagon-Grafik inszeniert.

Die Seite.
Typisch MINI, zeichnet das Zusammenspiel von schmaler werdender
Fensterfläche und ansteigender Brüstungslinie eine Keilform in die
Seite und beschleunigt das Fahrzeug optisch bereits im Stand. Darunter
formen voluminöse Flächen einen kraftvollen Fahrzeugkörper und
verleihen der Seite Agilität und Dynamik. Die Startnummer des
Fahrzeugs 0059 bezieht sich auf das Geburtsjahr des classic Mini: 1959.
Der Carbon-Schweller schließt die Karosserie zur Straße hin ab.
19“-Racetrack-Leichtbaufelgen im klassischen Vielspeichendesign
unterstreichen den Performance-Anspruch der Designstudie. Kontraste in
Curbside Red metallic in Kombination mit Highspeed Orange auf der
Felgeninnenseite sowie das GP Logo beleben das Raddesign. Curbside Red
metallic im Spiegelfuß und Highspeed Orange in den Türgriffen setzen
gezielt Highlights.

Das Heck.
Die Heckpartie setzt die markante Formensprache aus Front und Seite
des MINI John Cooper Works GP Concept fort. Auch hier werden
großzügige Flächen von präzise geformten Luftleitelementen eingefasst.
Die Position der weit außen liegenden LED-Heckleuchten unterstreicht
die dynamische Ausrichtung. Die raffinierte Umsetzung in Form je eines
halben Union Jacks ist eine Reminiszenz an die britische Herkunft des
Konzeptfahrzeugs und setzt gleichzeitig einen sportlich-technischen
Akzent. Der ausdrucksstarke Dachspoiler ist ein optisches Statement
und fügt sich perfekt in die Geometrie der Seitenteile ein.
Der untere Fahrzeugbereich ist analog zu Front und Seite sehr präzise
und dynamisch gestaltet. Luftauslässe und Luftleitflächen aus Carbon
sind optimal platziert. Die zwei ausgelagerten Rainlights sorgen bei
schlechtem Wetter für mehr Sichtbarkeit auf der Rennstrecke, während
im Zentrum des unteren Heckbereichs das klassische Doppelendrohr die
John Cooper Works DNA prominent verkörpert.

Das Interieur – konsequent reduziert und in Racing-Optik.
Der Innenraum des MINI John Cooper Works GP Concept ist auf das
Wesentliche reduziert. Neben dem Überrollkäfig finden sich lediglich
zwei tiefe Schalensitze mit 5-Punkt-Gurten sowie eine puristische
Instrumententafel. Geschaltet wird über Paddles am Lenkrad.
Sämtliche Elemente sind konsequent auf den Fahrer ausgerichtet. Das
Anzeigebedienkonzept mit digitalem Kombiinstrument und Head-Up-Display
bringt die relevanten Informationen situativ in das Blickfeld des
Fahrers und ermöglicht dadurch den absoluten Fokus auf die Straße. Die
verbleibende Interaktion zwischen Fahrer und Fahrzeug, wie
beispielsweise Einstellungen am Fahrwerk, gestaltet sich digital: per
Touch-Eingabe über das Display in dem für MINI typischen
Zentralinstrument, das im Zuge der Digitalisierung mit großem Display
aufwartet. Lediglich ein großer Not-Aus-Knopf sowie die klassischen
MINI Toggles mit Start-/Stopp-Knopf schlagen die Brücke zwischen
digitaler und analoger Welt.
Auf Rücksitzbank, Dachhimmel oder konventionelle Türspiegel wurde
zugunsten eines möglichst geringen Gewichts bewusst verzichtet.
Stattdessen kleiden leichte, detailliert texturierte Panele mit
Hexagonmuster die Zwischenräume des Überrollkäfigs wie auch den
hinteren Innenraum aus und schaffen so einen Übergang vom rohen Fond
in den gestalteten Frontbereich. Griffmulden mit Textilband
ermöglichen die Türöffnung. Jedoch gilt es – wie bei einem Rennwagen
üblich –, beim Aussteigen durch den Überrollkäfig zu klettern.
Das Interieur kombiniert reduzierte Sportlichkeit in den Formen mit
expressiven Elementen und kraftvollen Farbakzenten. So entsteht ein
Spannungsfeld zwischen der ungewohnten Ästhetik der im Rennsport
üblichen Rohkarosserie und der Exklusivität hochwertiger
Serienumfänge. Über dem weißen Grundraum kontrastiert schwarzes,
patiniertes Glattleder auf den Kopfstützen und Sitzwangen harmonisch
mit dem schwarz-weißen Stricktextil auf der Mittelbahn. Eine neue
3D-Srick-Technik sorgt für eine hochwertige und moderne Anmutung, rote
Akzente setzen ein visuelles Statement. Auch der helle, aus Aluminium
gefertigte Überrollkäfig setzt sich klar von den schwarzen
3D-Druck-Bauteilen in Tür und Instrumententafel ab. Ein Dekor mit
Hexagongrafik und leichter Struktur verstärkt den sportlich modernen
Look. Curbside Red metallic setzt an ausgewählten funktionalen
Bauteilen Akzente, während der Farbton Highspeed Orange in Details wie
Gurtband, Beschriftungen sowie Nähten in Lenkrad und Sitz das Rot als
zweite Akzentfarbe ergänzt. Mit 3D-Druck wie auch 3D-Strick verwendet
MINI im Interieur des Konzeptfahrzeugs Technologien, die zukünftig
sowohl eine werkzeuglose Produktion als auch einfache
Individualisierung ermöglichen.

MINI + High Performance + Racetrack Feeling = John Cooper
Works.
Der Charakter des MINI John Cooper Works GP Concept ist geprägt von
einer inzwischen mehr als fünf Jahrzehnte währenden
Rennsporttradition. Schon der classic Mini wurde in den Händen des
legendären Sportwagenkonstrukteurs John Cooper zum Inbegriff für
Fahrspaß auf der Straße und zu einem außergewöhnlich erfolgreichen
Wettbewerbsfahrzeug, dessen Motorsportkarriere vor genau 50 Jahren
begann und im Laufe der Jahre von drei Gesamtsiegen bei der Rallye
Monte Carlo gekrönt wurde. Heute steht der Name John Cooper Works für
Produkte und Modelle, deren Qualität auf fundiertem
Motorsport-Know-how und einer traditionsreichen Verbindung mit dem
britischen Premium-Kleinwagen beruht – und die Motorsport auch im
Alltag erfahrbar machen.

 

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