Marco Wittmann und Timo Glock fahren am Sonntag in Spielberg für BMW in die Top-10.

By   /  September 25, 2017  /  Comments Off on Marco Wittmann und Timo Glock fahren am Sonntag in Spielberg für BMW in die Top-10.

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MIL OSI – Source: BMW Group –

Headline: Marco Wittmann und Timo Glock fahren am Sonntag in Spielberg für BMW in die Top-10.

In der Fahrerwertung belegt Wittmann vor dem Finale in Hockenheim
(GER) mit 134 Punkten den fünften Rang. Mit 38 Zählern Rückstand auf
Spitzenreiter Mattias Ekström (SWE, Audi) hat er im Titelkampf
zumindest noch rechnerische Chancen. Der Sieg am Sonntag ging an
Audi-Pilot René Rast (GER).

 

Das Qualifying:Im zweiten Qualifying in
Spielberg ist es erneut Marco Wittmann, der im Red Bull BMW M4 DTM in
den Kampf um die Spitzenplätze eingreifen kann. Seine persönliche
Bestzeit von 1:22,156 Minuten bringt den amtierenden Champion auf Rang
drei – 0,201 Sekunden hinter Jamie Green (Audi, GBR), der die
Poleposition erringt. In Timo Glock (DEUTSCHE POST BMW M4 DTM), Tom
Blomqvist (BMW Driving Experience M4 DTM) und Bruno Spengler (BMW Bank
M4 DTM) gelingt drei weiteren BMW Fahrern auf den Positionen sieben,
neun und zehn der Sprung in die Top-10. Maxime Martin (SAMSUNG BMW M4
DTM) und Augusto Farfus (Shell BMW M4 DTM) belegen direkt dahinter die
Plätze zwölf und 13.

Das Rennen:
Am Start behauptet Wittmann den dritten Platz, Blomqvist verbessert
sich auf Rang sieben, dahinter folgen Glock und Spengler. Farfus (am
Ende der ersten Runde) und Blomqvist (nach Runde drei) legen frühe
Boxenstopps ein. Im neunten Umlauf büßt Wittmann eine Position ein,
kommt aber sofort danach zum Reifenwechsel. Als er mit kalten Reifen
auf die Strecke zurückkehrt, verteidigt er seine Position gegen die
Angriffe von Ekström. Das nächste Duell folgt ab Runde 21 mit dessen
Markenkollegen Nico Müller (SUI), den Wittmann schließlich nicht mehr
hinter sich halten kann. Nach 24 Umläufen ist Glock der letzte BMW
Fahrer, der die Box ansteuert. In der 29. Runde kommt das BMW M4 GTS
DTM Safety Car auf die Strecke, nachdem Lucas Auer (Mercedes, AUT) im
Anschluss an eine Berührung mit Spengler in die Streckenbegrenzung
eingeschlagen war. Der BMW Pilot erhielt dafür eine Durchfahrtsstrafe.
Die folgende Safety-Car-Phase führt das Feld wieder zusammen. Beim
Restart kommt es zu einigen Rempeleien im Feld, Wittmann fällt um
mehrere Positionen zurück. Allerdings entscheidet die Rennleitung kurz
darauf, dass Ekström Wittmann wieder passieren lassen muss, da er ihn
beim Restart zu weit von der Strecke gedrängt hatte. Nach turbulenten
Schlussminuten erreicht Wittmann schließlich als Sechster das Ziel,
direkt hinter ihm folgt Glock als Siebter. Martin, Farfus und
Blomqvist belegen die Positionen elf, zwölf und 13. Spengler kommt als
16. ins Ziel.

Die Reaktionen:

 

BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt: „Hinter uns
liegt insgesamt ein schwieriges Wochenende in Spielberg. Am Samstag
waren die Podestplätze außer Reichweite, zumindest drei unserer Fahrer
konnten Punkte sammeln. Das Rennen am Sonntag war dann ebenfalls ein
hartes Stück Arbeit. Marco Wittmann wurde mehrere Male eingebremst und
hat sich dabei die Reifen ruiniert. So war am Ende nicht mehr drin als
Platz sechs. Trotzdem ein großes Kompliment an Marco, der die Nerven
behalten und die acht Punkte mitgenommen hat. Auch die anderen Jungs
haben um jeden Zähler gekämpft. Insgesamt kann ich nicht verstehen,
warum die Konkurrenz jetzt immer noch zu unnötigen Taktikspielchen
greift, obwohl sie von der Performance her klar die Nase vorn hat. Die
Situation in den Gesamtwertungen mag nun relativ eindeutig aussehen.
Dennoch freuen wir uns auf das große Finale in Hockenheim. Dort werden
wir versuchen, die Saison noch einmal mit einem guten Ergebnis zu
beenden und den vielen BMW Fans eine tolle Show zu bieten.“

Stefan Reinhold (Teamchef, BMW Team RMG): „Wir haben
uns heute im Vergleich zum Samstag im Qualifying etwas verbessert.
Leider konnten wir diese Ausgangsposition nicht in ein gutes
Rennresultat ummünzen. Wir haben beim Restart mit Marco wertvolle
Plätze verloren. Er wurde zunächst abgedrängt, dafür gab es eine
Strafe. Aber wenn die Reifen schmutzig sind, hat man einen klaren
Performance-Nachteil, den man nicht aufholen kann. Das Team hat den
bestmöglichen Job an diesem Wochenende gemacht.“

 

Marco Wittmann (#11, Red Bull BMW M4 DTM – Startplatz: 3.
Platz, Rennergebnis: 6. Platz – 72 Rennen, 8 Siege, 19
Podestplätze, 9 Polepositions, 657 Punkte, 2 Fahrertitel):
„Ich bin enttäuscht und sauer. Audi hat nach dem
Gewichtsausgleich nun ganz klar das Auto mit der besten Rennpace im
Feld. Wenn man dann die Konkurrenz noch einbremsen muss, dann ist das
nicht in Ordnung. Ich bin der Typ Rennfahrer, der harte und faire
Rennen sehen will. Das war leider heute nicht so.“

Augusto Farfus (#15, Shell BMW M4 DTM – Startplatz: 12. Platz,
Rennergebnis: 12. Platz – 82 Rennen, 4 Siege, 12 Podestplätze, 6
Polepositions, 374 Punkte): „Unser früher Stopp hat sich
nicht ausgezahlt. Die Reifen haben zu schnell abgebaut. Wir haben in
der Safety-Car-Phase noch einmal gestoppt. Das war taktisch klug. Aber
wir konnten beim Restart daraus kein Kapital schlagen. Jetzt
konzentrieren wir uns auf Hockenheim.“

Timo Glock (#16, DEUTSCHE POST BMW M4 DTM – Startplatz: 7.
Platz, Rennergebnis: 7. Platz – 72 Rennen, 4 Siege, 8 Podestplätze,
3 Polepositions, 328 Punkte): „Es war generell ein
schwieriges Rennen. Ich habe mich in Sachen Strategie voll auf das
Team verlassen, beim Boxenstopp hat es dann leider ein bisschen
geklemmt. Nach der Safety-Car-Phase lag ich dann hinter Marco und bin
schließlich als Siebter ins Ziel gekommen.“

Bart Mampaey (Teamchef, BMW Team RBM): „Das ist ein
enttäuschender Tag für uns. Maxime Martin hatte mit Rückenproblemen zu
kämpfen, deshalb war es kein einfaches Rennen für ihn. Unsere
Strategie hat eigentlich ganz gut funktioniert. Maxime war auf dem Weg
in die Punkte. Auch für Bruno Spengler und Tom Blomqvist lagen sie in
Reichweite. Aber der Indy-Car-Restart wurde zur Lotterie. Die Reifen
aller unserer Autos hatten ziemlich viel Pick-up aufgesammelt, und wir
konnten unsere Positionen nicht verteidigen. Wir werden versuchen, es
in Hockenheim besser zu machen.“

Bruno Spengler (#7, BMW Bank BMW M4 DTM – Startplatz: 10.
Platz, Rennergebnis: 16. Platz – 155 Rennen, 15 Siege, 48
Podestplätze, 18 Polepositions, 832 Punkte, 1 Fahrertitel):
„Leider hatte ich eine unglückliche Situation im Rennen. Ich
habe Paul di Resta ausgebremst, in dem Moment war Lucas Auer in der
Kurve da. Ich habe ihn am Eck getroffen, er hat sich gedreht. Das war
unglücklich, und ich habe eine Durchfahrtsstrafe bekommen. Punkte
wären sicher heute möglich gewesen.“

Tom Blomqvist (#31, BMW Driving Experience M4 DTM –
Startplatz: 9.
Platz, Rennergebnis: 13. Platz – 52 Rennen, 1 Sieg, 5
Podestplätze, 2 Polepositions, 194 Punkte): „Ich hatte
einen guten Start, bin aber dann recht früh in die Box gekommen. Das
hat sich nicht ausgezahlt. Ab einem gewissen Punkt waren meine Reifen
kaputt. Dann bin ich zurückgefallen wie ein Stein. Auch der Restart
war okay, die dritte und vierte Kurve jedoch nicht. Der Rest und das
Endergebnis waren dann eine Enttäuschung.“

Maxime Martin (#36, SAMSUNG BMW M4 DTM – Startplatz: 11.
Platz, Rennergebnis: 11. Platz – 61 Rennen, 3 Siege, 10
Podestplätze, 3 Polepositions, 341 Punkte): „Es war ein
hartes Rennen. Ein paar Punkte hatte ich eigentlich schon so gut wie
sicher, doch dann verlor ich beim Restart Plätze. Ich wurde in Kurve
eins abgedrängt. Aber egal, ich bin dennoch happy. Seit gestern hatte
ich mit Rückenschmerzen zu kämpfen, aber ich konnte das Rennen dennoch
zu Ende bringen. Auf Platz elf habe ich die Punkteränge knapp
verpasst. Es war in jedem Fall ein harter Fight.“

Die Wertungen:

Fahrer: 1. Mattias Ekström (172 Punkte), 2. René Rast
(151), 3. Jamie Green (137), 4. Mike Rockenfeller (134), 5. Marco
Wittmann (134), 6. Lucas Auer (131), 7. Timo Glock (115), 8. Robert
Wickens (113), 9. Maxime Martin (110), 10. Paul di Resta (99), 11.
Gary Paffett (88), 12. Nico Müller (81), 13. Bruno Spengler (74), 14.
Maro Engel (51), 15. Edoardo Mortara (49), 16. Augusto Farfus (29),
17. Loic Duval (22), 18. Tom Blomqvist (22).

 

Teams: 1. Audi Sport Team Rosberg (288 Punkte), 2.
Audi Sport Team Abt Sportsline (253), 3. Mercedes-AMG Motorsport
Mercedes me (201), 4. BMW Team RBM (184), 5. Mercedes-AMG Motorsport
BWT (180), 6. BMW Team RMG (163), 8. Audi Sport Team Phoenix (156), 8.
Mercedes-AMG Motorsport SILBERPFEIL Energy (150), 9. BMW Team RMR (137).

 

Hersteller: 1. Audi (697 Punkte), 2. Mercedes (531),
3. BMW (484).

 

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