NABU unterstützt Eisbären-Buch

By   /  September 30, 2017  /  Comments Off on NABU unterstützt Eisbären-Buch

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MIL OSI – Source: NABU – Naturschutzbund Deutschland –

Headline: NABU unterstützt Eisbären-Buch

Was Urlauber tun können, um Wilderei und illegalen Wildtierhandel einzudämmen

Heute werden jedes Jahr etwa 35.000 Elefanten ihrer Stoßzähne wegen ermordet. Weiterverarbeitet, zum Beispiel zu Schmuck, werden Elfenbein oder andere Wildtier-Produkte Touristen angepriesen. Mehr zu Souvenirs, Essen, Shows & Co. in unseren Urlaubstipps.

Elfenbeinschmuck zum Verkauf auf einem Straßenmarkt in Myanmar – Foto: International Fund for Animal Welfare Animal Rescue Blog

Hunde retten Elefanten

Die Elefanten im Tsavo-Nationalpark sind akut von der Wilderei bedroht! Denn die steigende Nachfrage, vor allem in China, lässt die Gewinne skrupelloser Profitemacher drastisch ansteigen. Mit dem Aufbau von Hundestaffeln können wir die Elefanten vor dem Aussterben bewahren. Helfen Sie uns diesem Ziel näher zu kommen!

Helfen Sie jetzt

Vorher informierenInformieren Sie sich vor Ihrer Abreise über bedrohte Arten und Wilderei im Urlaubsland, beispielsweise bei der International Union for Conservation of Nature (IUCN), die auch die Rote Liste gefährdeter Arten erstellt.Keine gestellten Fotos bitte!Streichel- oder Fototermine mit Wildtieren (Raubkatzen, Affen, Reiten auf Elefanten oder Straußenvögeln) vermeiden, denn dies könnte mit illegalem Handel und Tierquälerei verbunden sein!Keine tödlichen Souvenirs! Kaufen Sie keine lebenden oder toten Wildtiere oder Wildtier-Produkte! Es gibt weniger blutige und somit schönere Souvenirs als solche aus Pflanzen und Tieren. Vermeiden Sie Elfenbein, Korallen, Muscheln, Seepferdchen, Häute, Felle, Korallen und Knochen!Attraktionen im Zirkus-Stil meiden!Vermeiden Sie Veranstaltungen und Attraktionen, bei denen Tiere Touristenattraktionen darstellen oder im Zirkus-Stil gezeigt werden, denn dies ist unnatürlich und nicht artgerecht und trägt weder zur Arterhaltung, noch zur Bildung bei. Außer den gesundheitsschädlichen Einflüssen für die Tiere, können diese „Attraktionen“ auch für Touristen eine Bedrohung darstellen, zum Beispiel durch Unfälle, direkte Attacken und Krankheitsübertragung. Viele in Gefangenschaft lebende Wildtiere werden nicht gemäß Mindeststandards und Leitlinien für die Tierpflege sowie die Sicherheit von Besuchern, die von anerkannten Organisationen wie dem Weltverband für Zoos und Aquarien (WAZA) gesetzt wurden, gehalten. Seien Sie diesbezüglich bitte auch aufmerksam bei den Reiseveranstaltern, Hotelanlagen etc., die solche Veranstaltungen anbieten oder Wildtiere sogar in den Urlaubsanlagen halten. In solchen Fällen äußern Sie bitte Ihre Kritik beim Reiseveranstalter und bewerten Sie diese Missstände auf öffentlichen Plattformen!

Korallenriff im Roten Meer – Foto: Andreas Metz

Keine bedrohten Arten auf der Speisekarte!Nach Safari- oder Walbeobachtungstouren werden oftmals Speisen wie Wal- oder Delfinfleisch, Haifischflossen oder Schildkröten angeboten. Seien Sie sich bewusst, dass Sie und die anderen Touristen die Waljagd und das Aussterben von Tierarten fördern, wenn Sie solche Angebote annehmen!Vorsicht – Medizin!Vermeiden Sie den Kauf und Konsum von traditionellen Arzneimitteln, die aus tierischen Produkten hergestellt wurden. Wählen Sie stattdessen lieber Produkte aus Kräutern- oder Pflanzenderivaten, die mit Respekt für die Umwelt hergestellt werden.Korallen bestaunen – nicht beschädigen!Achten Sie darauf, dass Sie beim Tauchen oder Schnorcheln in Riffen zerbrechliche und sensible Korallen nicht beschädigen. Halten Sie einen großen Sicherheitsabstand, damit Sie mit Ihren Taucherflossen keinen unwiderruflichen Schaden anrichten!

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