BMW Markenbotschafter Alessandro Zanardi erreicht sein nächstes großes Ziel: Langstreckentriathlon in Barcelona in weniger als neun Stunden absolviert.

By   /  October 1, 2017  /  Comments Off on BMW Markenbotschafter Alessandro Zanardi erreicht sein nächstes großes Ziel: Langstreckentriathlon in Barcelona in weniger als neun Stunden absolviert.

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MIL OSI – Source: BMW Group –

Headline: BMW Markenbotschafter Alessandro Zanardi erreicht sein nächstes großes Ziel: Langstreckentriathlon in Barcelona in weniger als neun Stunden absolviert.

Barcelona. Es war sein großes Ziel für diese Triathlon-Saison:
Alessandro Zanardi (ITA) hatte sich fest vorgenommen, bei einem
Langstreckentriathlon unter der Neun-Stunden-Marke zu bleiben. Und
diese Mission hat der BMW Markenbotschafter am Samstag erfüllt.
Zanardi absolvierte den Barcelona-Triathlon in Spanien in einer Zeit
von 8:58,59 Stunden. Damit unterbot er seine im Juli in Klagenfurt
(AUT) aufgestellte Bestzeit um weitere neun Minuten. Am Ende belegte
Zanardi im Feld von fast 3.000 Startern den 45. Gesamtrang.

 
Der Wettbewerb in Katalonien startete am Strand von Calella mit einer
3,8 Kilometer langen Schwimmstrecke im Mittelmeer. Die folgenden 180
Kilometer Radfahren wurden auf einem sehr flachen und schnellen Kurs
ausgetragen. Der Schlussabschnitt, die 42,2 Kilometer lange
Laufstrecke, führte entlang der Mittelmeerküste von Calella nach
Calella-Santa Susanna. Zanardi bewältigte die Distanz allein mit der
Kraft seiner Arme: das Schwimmen, die Radstrecke mit seinem Handbike
und den abschließenden Marathon mit seinem Rennrollstuhl.

„Ich fühle mich wie im siebten Himmel. Ich glaube, ich habe noch gar
nicht realisiert, dass ich unter der Neun-Stunden-Marke geblieben bin.
Ich habe mein Ziel erreicht, und das macht mich überglücklich“, sagte
Zanardi. „Ich denke für jemanden wie mich, der demnächst seinen 51.
Geburtstag feiert, ist das eine fantastische Leistung. Vor allem, da
dieser Wettbewerb aus technischer Sicht alles andere als einfach war.“

„Die Schwimmstrecke war schwierig. Wir sind gemeinsam mit den Frauen
gestartet, und nach einer gewissen Zeit war ich alleine unterwegs. Da
war es problematisch für mich, die perfekte Linie zu finden. Ich
glaube, dass ich nicht 3,8 Kilometer, sondern 4,5 Kilometer
geschwommen bin, da ich einen weiteren Weg genommen habe“, fuhr er mit
einem Augenzwinkern fort. „Der Radabschnitt war dann einfach
herausragend. Ich bin unter fünf Stunden geblieben, und das ist
großartig. Ich glaube, mein Durchschnittstempo lag bei über 38 km/h.
Dies war wirklich der Grundstein für mein gutes Endergebnis, denn der
abschließende Marathon war eine echte Herausforderung für mich. Da ich
ja mit Rädern unterwegs war, war es mehr als schwierig. Denn der Kurs
war sehr eng und voller Athleten. Der Großteil der Strecke führte über
Kies, und selbst die asphaltierten Abschnitte waren extrem uneben.
Wenn man all dies in Betracht zieht, war es eine fantastische
Performance. Ich bin unglaublich stolz auf diese Leistung.“

Der Barcelona-Triathlon war für dieses Jahr Zanardis letzter großer
Wettkampf im Parasport. Er kann erneut auf eine erfolgreiche Saison
zurückblicken, in der er unter anderem im südafrikanischen
Pietermaritzburg zwei weitere Para-Cycling-Weltmeistertitel gewonnen hat.

 

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