BMW Motorrad GS Trophy Qualifier Germany 2017: Finale mit Überraschungseffekt.

By   /  October 10, 2017  /  Comments Off on BMW Motorrad GS Trophy Qualifier Germany 2017: Finale mit Überraschungseffekt.

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MIL OSI – Source: BMW Group –

Headline: BMW Motorrad GS Trophy Qualifier Germany 2017: Finale mit Überraschungseffekt.

München. Was gibt es Schöneres, als sich mit einer
BMW GS bei Kaiserwetter vor grandioser Landschaftskulisse auf einem
Enduro-Abenteuerspielplatz zu vergnügen? In die Mongolei zu fahren!
Dieser Traum geht für Martin Kern (44) aus Berlin, Valentin Müller
(33, Karlsfeld) und Michael Hänsel (32, Benshausen / Thüringen) in
Erfüllung. Beim „finalen Finale“ des BMW Motorrad GS Trophy Qualifiers
Germany 2017 im Offroadpark „Ultraterrain“ haben sie ihr Ticket für
die BMW Motorrad International GS Trophy 2018 in der Mongolei gelöst.
„Es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht. Man darf die Sache zwar
nicht zu verbissen angehen, doch die Mongolei ist schon ein absolutes
Traumziel“, strahlte der Erstplatzierte Martin Kern. Der
Geschäftsführer eines Start-Up-Unternehmens ist seit seinem 16.
Lebensjahr auf zwei Rädern unterwegs, nahm zum zweiten Mal an der GS
Trophy teil und fährt privat eine BMW R 1200 GS.
Bis zur Entscheidung, welche drei GS-Fahrer als Team Germany nach
Zentralasien reisen, war in diesem Jahr etwas Geduld nötig: Beim BMW
Motorrad GS Trophy Qualifier Germany 2017 im Juni hatten technische
Probleme bei der Auswertung dazu geführt, dass die Ergebnisse
annulliert und aus Gründen der sportlichen Fairness neu ausgezählt
wurden. Die Neuauflage des Finales fand am 7. Oktober in einer
Location statt, die jedes Endurofahrerherz höher schlagen lässt: dem
Offroadpark „Ultraterrain“ im baden-württembergischen Geisingen.
Der weitläufige Steinbruch auf 900 Metern Höhe vereint alle nur
denkbaren Herausforderungen: groben Schotter, große Steine, lange
Sandpassagen, Steilhänge, Wasserdurchfahrten und enge Singletrails im
Wald. Bei gutem Wetter wie am vergangenen Samstag reicht die Fernsicht
bis zu den Alpen. Doch die elf GS-Fahrer, die sich der entscheidenden
Prüfung stellten, waren nicht gekommen, um die Ausblicke zu genießen.
Ihr klares Ziel hieß Mongolei.
Wer dorthin wollte, hatte jedoch einen steinigen und fahrtechnisch
anspruchsvollen Weg vor sich. Der sportliche Leiter Tomm Wolf,
Parcourschef Thomas Ringler und die Malelobo-Instruktoren hatten 14
Sektionen vorbereitet, die den Fahrern trotz des kühlen Herbstwinds
die Schweißperlen auf die Stirn trieben. Hinzu kam der
Überraschungseffekt: Wer davon ausgegangen war, dass das „Finale 2.0“
wieder mit einer BMW R 1200 GS zu bewältigen sein würde und sich damit
auch vorbereitet hatte, musste erst einmal schlucken: BMW Motorrad
hatte stattdessen die F 800 GS Adventure als Finalbike bereitgestellt.
Die Teilnehmer mussten sich einen gewundenen Parcours aus
Steinplatten entlang schlängeln, ohne die Strecke zu verlassen
(„Snake“), acht Mal eine Acht mit 16 Richtungsänderungen bei vollem
Lenkanschlag sowie einen versetzten Slalom fahren. Vom mächtigen
„Feldherrenhügel“ ging es in die „Steinwüste“, durch den „Canyon“ und
auf die Sandpiste der „Sahara“. Dazwischen wartete beim
„Krokodiltümpel“ ein schwieriges Ausweichmanöver im Steilhang.
Geschicklichkeit und Ballgefühl waren hingegen bei den Sektionen
„Roger Federer“ und „Treffsicher“ gefragt.
Während in der Sektion „Ruts“ Spurrinnen und Wellen zu meistern waren
und beim „Brückenschlag“ ein Betonwinkel zu überqueren war, forderte
der enge Singletrail im „Buchenwäldle“ höchste Konzentration. Hier kam
es auf eine saubere, flüssige Fahrweise an, bevor die abschließende
„Gratwanderung“ ins Ziel führte.
Die beste Vorstellung im Finalparcours zeigte Martin Kern, der sich
damit den Sieg sicherte. Um die Leistungen zu honorieren, welche die
Fahrer während des zweitägigen BMW Motorrad GS Trophy Qualifiers
Germany 2017 in Niedereschach erzielt hatten, flossen die dabei
erzielten Punkte in die Wertung mit ein.
„Die Saison 2017 war schon gigantisch. Nun zu wissen, dass 2018 mit
der Teilnahme an der internationalen BMW Motorrad GS Trophy noch
besser wird, ist ein Traum“, schwärmte der zweitplatzierte Valentin
Müller. „Valle“, der als Motorradreiseveranstalter und YouTuber
bekannt ist und von seinem Fanclub lautstark unterstützt wurde, saß
mit zwölf Jahren zum ersten Mal auf einer kleinen Crossmaschine und
ist seit 2012 mit dem GS-Virus infiziert. Mit seiner zweiten
Trophy-Teilnahme hat er es nun ins Team Germany geschafft.
Dritter im Bunde ist Michael Hänsel. Dem Thüringer, der im Vertrieb
und Service im Maschinenbau arbeitet, ist ein „Riesenstein vom Herzen“
gefallen. Er hatte sich im Juni bereits für das Team Germany
qualifiziert und konnte seine souveräne Fahrzeugbeherrschung im Finale
2.0 erneut unter Beweis stellen. „Es war schon eine Achterbahn der
Gefühle, aber diese Veranstaltung hat alles wettgemacht: Tolle
Location, grandioser Parcours und jede Menge Spaß.“
Mario Rubel, Projektleiter der GS Trophy Germany bei BMW Motorrad,
pflichtete dem bei – schließlich stehe das Kürzel „GS“ im weitesten
Sinne auch für „gemeinsam Spaß haben.“ Die Finalisten hätten durchweg
starke Leistungen gezeigt und lägen eng beieinander.
„Jetzt muss das Team noch zusammenwachsen“, richtete der sportliche
Leiter Tomm Wolf nach der rundum gelungenen Veranstaltung den Blick
nach vorn. Die Zeit der Vorbereitung auf die „Olympiade der GS-Fahrer“
in der Mongolei sei für das deutsche Team relativ kurz, die
Mannschaften mancher Länder hätten da einen deutlichen Vorsprung.

Das Finalergebnis:
Martin Kern, Berlin, 3635 Punkte.
Valentin Müller, Karlsfeld, 3600 Punkte.
Michael Hänsel, Benshausen, 3440 Punkte.
Stefan Preuss, Offenburg, 3400 Punkte.
Edward Graf-Eckinger, Dietersburg, 3390 Punkte.
Markus Haag, Schorndorf, 3365 Punkte.
Rico Kriete, Berlin, 3310 Punkte.
Harald Koch, Ungershausen, 3100 Punkte.
Markus Fichtner, Ölbronn, 3035 Punkte
Silas Schilling, Mühlheim-Stetten, 2995 Punkte.
Michael Schneider, Ostfildern, 2980 Punkte.

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Liane Drews, Kommunikation BMW Motorrad
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e-mail: Liane.Drews@bmw.de

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Die BMW Group
Die BMW Group ist mit ihren Marken BMW, MINI, Rolls-Royce und BMW
Motorrad der weltweit führende Premium-Hersteller von Automobilen und
Motorrädern und Anbieter von Premium-Finanz- und
Mobilitätsdienstleistungen. Als internationaler Konzern betreibt das
Unternehmen 31 Produktions- und Montagestätten in 14 Ländern sowie ein
globales Vertriebsnetzwerk mit Vertretungen in über 140 Ländern.
Im Jahr 2016 erzielte die BMW Group einen weltweiten Absatz von rund
2,367 Millionen Automobilen und 145.000 Motorrädern. Das Ergebnis vor
Steuern belief sich auf rund 9,67 Mrd. €, der Umsatz auf 94,16 Mrd. €.
Zum 31. Dezember 2016 beschäftigte das Unternehmen weltweit 124.729
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Seit jeher sind langfristiges Denken und verantwortungsvolles Handeln
die Grundlage des wirtschaftlichen Erfolges der BMW Group. Das
Unternehmen hat ökologische und soziale Nachhaltigkeit entlang der
gesamten Wertschöpfungskette, umfassende Produktverantwortung sowie
ein klares Bekenntnis zur Schonung von Ressourcen fest in seiner
Strategie verankert.

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