Auf der Suche nach den entscheidenden Hundertsteln: BMW Windkanal gibt Skeletonis wertvolles Feedback zu Material und Fahrlage.

By   /  October 18, 2017  /  Comments Off on Auf der Suche nach den entscheidenden Hundertsteln: BMW Windkanal gibt Skeletonis wertvolles Feedback zu Material und Fahrlage.

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MIL OSI – Source: BMW Group –

Headline: Auf der Suche nach den entscheidenden Hundertsteln: BMW Windkanal gibt Skeletonis wertvolles Feedback zu Material und Fahrlage.

Aerodynamik ist der Schlüssel zum Erfolg: Im Windkanal der
BMW Group holen sich die Skeletonis den Feinschliff für Olympia.

Technologiepartner BMW ermöglicht den BSD-Sportlern,
Sportgeräte, Rennbekleidung und Fahrlage zu optimieren.
 

München. Wenn sich die Skeletonis kopfüber in den Eiskanal
stürzen, sind das nicht nur spektakuläre Bilder, die Liegeposition
mit dem Kopf voraus ist auch eine aerodynamische Herausforderung.
Der Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD) nutzt den
modernen Windkanal der BMW Group, um das Material und die Fahrlage
zu optimieren und vor der Olympiasaison die möglicherweise
entscheidenden Sekundenbruchteile herauszuholen.
Am vergangenen Wochenende waren Weltmeisterin Jacqueline Lölling,
Gesamtweltcup-Siegerin 2015/16 Tina Hermann und Skeleton-Bundestrainer
Jens Müller einmal mehr zu Gast im Aerodynamischen Versuchszentrum der
BMW Group. Es war ein wichtiger Termin im Hinblick auf die Olympischen
Spielen im Februar 2018 in Pyeongchang (KOR), denn der Windkanal von
Technologiepartner BMW spielt eine bedeutende Rolle bei der
Entwicklung der Sportgeräte und der Optimierung der Fahrlage.
Müller beschreibt diesen intensiven Prozess, der die Arbeit der
vergangenen Monate geprägt hat: „Schon im Laufe einer Saison und in
der unmittelbaren Zeit danach entwickeln wir Ideen und setzen diese
um. Dann folgt der erste Test im Windkanal, um zu überprüfen, ob die
Richtung der Weiterentwicklung stimmt. Im Zeitraum zum nächsten Test
im Windkanal überarbeiten wir bestimmte Dinge noch einmal. Dieses
Arbeitsprinzip können wir nur dank der Möglichkeiten, die uns BMW
bietet, umsetzen.“
Woran und wie im Detail gearbeitet wird, bleibt ein Geheimnis,
schließlich möchte man der Konkurrenz keine Anhaltspunkte geben. Aber
zur Optimierung der Aerodynamik kommt alles auf den Prüfstand.
Jacqueline Lölling sagt: „Wir testen Veränderungen am Material und
wollen zudem die Fahrlage optimieren. Vor der Olympiasaison ist es
wichtig, ein Feedback zu bekommen, woran wir arbeiten können und was
uns noch das eine oder andere Hundertstel nach vorne bringen kann. Wir
sind BMW enorm dankbar, dass wir hier testen können. Das ist ein sehr
wichtiger Teil in unserem Sport, in dem es auf jedes Hundertstel ankommt.“
Dies gilt für Tina Hermann vielleicht sogar noch mehr, denn die
fünfmalige Weltcup-Siegerin gehört zu den leichteren Skeletonis,
wodurch sie im Vergleich weniger beschleunigt. „Ich muss in Sachen
Aerodynamik das Maximum rausholen, um das mangelnde Gewicht zu
kompensieren“, sagt Hermann. „Ich bin also immer sehr gespannt auf die
Ergebnisse von so einem Test im BMW Windkanal. Erst dann zeigt sich,
ob es sich gelohnt hat, gewisse Einstellungen oder Details zu
verändern. Es geht dabei um den Feinschliff und darum, das letzte
Hundertstel rauszuholen.“
Die gemeinsame Arbeit im Windkanal unterstreicht, dass die
langjährige Technologie-Partnerschaft von BMW und BSD weit mehr ist
als ein Sportsponsoring. BMW bringt seine Expertise in die Mission
Gold ein, in enger Zusammenarbeit wird an jedem Detail gefeilt.
„Natürlich sind wir wie ein Team“, bestätigt Hermann. „Im Laufe der
Jahre haben wir uns immer besser kennengelernt. Jeder weiß, was der
andere will. Die BMW Ingenieure besuchen uns auch mit ihren Familien
an der Bahn und geben uns sogar zwischen den einzelnen Läufen noch
Tipps zur Fahrlage. Das hat schon was Familiäres.“

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