BMW Group geht neue Wege für eine nachhaltigere Batteriezellen-Lieferkette. Mehr Transparenz und konkrete Maßnahmen beim Abbau von Kobalt geplant.

By   /  October 28, 2017  /  Comments Off on BMW Group geht neue Wege für eine nachhaltigere Batteriezellen-Lieferkette. Mehr Transparenz und konkrete Maßnahmen beim Abbau von Kobalt geplant.

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MIL OSI – Source: BMW Group –

Headline: BMW Group geht neue Wege für eine nachhaltigere Batteriezellen-Lieferkette. Mehr Transparenz und konkrete Maßnahmen beim Abbau von Kobalt geplant.

Kobalt gilt als Schlüsselkomponente für die Produktion
elektrifizierter Fahrzeuge und ist in größeren Mengen in
Hochvoltspeichern von Elektrofahrzeugen und Plug-In-Hybriden
enthalten. Unternehmen, die mit dem Rohstoff Kobalt arbeiten, sind mit
der Herausforderung konfrontiert, dass beim Abbau von Kobalt
Verletzungen von Umweltstandards und Menschenrechten nicht vollständig
ausgeschlossen werden können.

Von Beginn an – seit mehr als eineinhalb Jahren – engagiert sich die
BMW Group in der Responsible Cobalt Initiative (RCI) – gemeinsam mit
zahlreichen anderen Unternehmen und Organisationen, der Regierung der
Demokratischen Republik Kongo und der Organisation für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Ziel dieser Initiative ist die
Erhöhung von Transparenz und Governance sowie die Umsetzung von
kollektiven Maßnahmen bei der Bewältigung von Sozial- und
Umweltrisiken in der Kobaltlieferkette.

Vor diesem Hintergrund hat die BMW Group beschlossen, weitere
Schritte einzuleiten:

Zum einen wird das Unternehmen bis Jahresende die Transparenz der
eigenen Kobalt-Lieferkette erhöhen. Dazu werden Informationen zu
Schmelzen und Herkunftsländern des Rohstoffs öffentlich zugänglich
gemacht. Bei diesen Schmelzen handelt es sich zwar nicht um direkte
Lieferanten der BMW Group, aber um Unternehmen, die von Lieferanten
der BMW Group als Bezugsquellen benannt werden.

Darüber hinaus prüft die BMW Group derzeit gemeinsam mit einem
unabhängigen Partner im Rahmen einer Machbarkeitsstudie, inwiefern die
soziale und ökologische Situation in Modellminen im artisanalen
Bergbau in der Demokratischen Republik Kongo nachhaltig verbessert
werden kann. Konkret wird untersucht, ob vor Ort Modellprojekte
realisiert werden können, die über das Potenzial für eine spätere
Skalierbarkeit verfügen.

Ursula Mathar, Leiterin Nachhaltigkeit und Umweltschutz bei der BMW
Group: „Die BMW Group selbst bezieht kein Kobalt, sondern erhält
diesen Rohstoff beispielsweise erst durch den Einkauf von
Batteriezellen. Allerdings ist uns bewusst, dass mit der steigenden
Nachfrage nach Elektrofahrzeugen auch eine Verantwortung bei der
Gewinnung von relevanten Rohstoffen wie Kobalt besteht. Als
Premiumhersteller haben wir das Ziel, auch im Sinne unserer Kunden
hier eine transparente und nachhaltige Lieferkette zu etablieren, die
höchste Ansprüche erfüllt.“

Die BMW Group geht nach aktuellem Stand davon aus, dass erste
Schritte zur Prüfung eines Modellprojekts vor Ort zeitgleich mit der
Veröffentlichung von Schmelzen und Herkunftsländern noch im Dezember
2017 erfolgen werden.

Mit ihren Maßnahmen im Bereich der Batteriezellen-Lieferkette
unterstreicht die BMW Group, dass sie Elektromobilität ganzheitlich
angeht und hierbei alle Facetten der Wertschöpfungskette
berücksichtigt, um Lösungen für eine nachhaltige Mobilität voranzutreiben.

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