Regeln für den globalen Klimaschutz

By   /  November 6, 2017  /  Comments Off on Regeln für den globalen Klimaschutz

    Print       Email

MIL OSI – Source: CDU CSU –

Headline: Regeln für den globalen Klimaschutz

23. Weltklimakonferenz in Bonn

Auf der Pariser Weltklimakonferenz im Dezember 2015 haben sich 195 Länder erstmals auf ein allgemeines, rechtsverbindliches und weltweites Klimaschutzübereinkommen geeinigt – ein Meilenstein für den globalen Klimaschutz. Jetzt gilt es Regelungen zu entwickeln.

Mai 2016, die Regierung des Südsee-Inselstaates Salomonen meldet, mindestens fünf unbewohnte Inseln sind unwiederbringlich im Meer versunken. Als Grund nennen australische Forscher ein Zusammenspiel von natürlicher Erosion und dem Anstieg des Meeresspiegels. Steigt der weiter, dann wird ein ähnliches Schicksal weiteren Südsee-Inseln drohen – darunter auch die bei Touristen beliebten Fidschi-Inseln.

Pariser Beschlüsse umsetzen

Um den Schaden zu begrenzen, muss die 23. Weltklimakonferenz (COP 23) in Bonn (6. – 17. November 2017) das Pariser Abkommen mit ganz konkreten, für alle Staaten gleichen und verbindlichen Umsetzungsregeln für die nationalen Klimaziele unterfüttern. „Transparenz und Vergleichbarkeit bei der Umsetzung der jeweiligen nationalen Klimaziele sind die Grundlage für den Erfolg aber auch die Akzeptanz globaler Klimapolitik“, sagt die umweltpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Marie-Luise Dött. Die COP 23 müsse die Grundlagen schaffen, damit diese Regelungen, wie geplant, auf der Weltklimakonferenz im nächsten Jahr beschlossen werden können.

Knowhow-Transfer zu Klimaschutzaktivitäten

„Wir sind davon überzeugt, dass gerade das Zusammentreffen von Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft wichtige Impulse für konkrete, klimapolitische Maßnahmen auch auf nationaler Ebene geben wird“, so Dött im Vorfeld des Treffens in Bonn. Da die Klimakonferenz eine Austauschplattform für konkrete Klimaschutzaktivitäten sein soll, sei Deutschland gefordert, die Herausforderungen aufzuzeigen und Lösungen zu entwickeln. Anspruchsvoller Klimaschutz, dynamische Wirtschaftsentwicklung und eine sichere Energieversorgung für Bürger und Unternehmen müssen laut Dött gleichermaßen erreicht werden.

Fidschi mit Präsidentschaft 2017

Rund 25.000 Teilnehmer aus mehr als 190 Ländern werden zu dem Treffen erwartet. Die Präsidentschaft liegt bei den Fidschi-Inseln, einem der am stärksten vom Klimawandel betroffenen Staaten der Welt. Das Pariser Klimaabkommen von 2015 zielt darauf, die Erderwärmung auf 1,5 bis zwei Grad zu begrenzen.

    Print       Email

You might also like...

Exzellenzwettbewerb: Forschungszentrum Jülich gratuliert seinen Partnern

Read More →