Mehrheit der Landwirte für das digitale Zeitalter gewappnet

By   /  November 11, 2017  /  Comments Off on Mehrheit der Landwirte für das digitale Zeitalter gewappnet

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MIL OSI – Source: Deutscher Bauernverband –

Headline: Mehrheit der Landwirte für das digitale Zeitalter gewappnet

Hightech-Mähdrescher,
Melkroboter und Sensoren in der Tierhaltung: Der Landwirt muss Tag für Tag
Digitalkompetenz beweisen, in der Unternehmensführung, im Umgang mit Tier,
Maschine oder auf dem Feld. Dafür fühlt sich die breite Mehrheit der Landwirte
gewappnet. Das zeigt eine repräsentative Befragung im Auftrag des Deutschen
Bauernverbandes (DBV) unterstützt vom Digitalverband Bitkom unter 850
landwirtschaftlichen Betriebsleitern.
 
Zwei Drittel der
Landwirte (67 Prozent) geben an, sehr gute bis befriedigende Digitalkompetenzen
zu haben. Weitere 16 Prozent halten ihre Kompetenzen immerhin noch für
ausreichend. Nur 16 Prozent sehen sich ungenügend oder mangelhaft auf das
digitale Zeitalter vorbereitet. Allerdings gibt es deutliche Unterschiede
zwischen den Altersgruppen. Je jünger der landwirtschaftliche Betriebsleiter
ist, desto besser wird die eigene Digitalkompetenz eingeschätzt.
 
„Auf dem Bauernhof
funktioniert heute ohne Digitalisierung fast nichts mehr. Prozesse und Abläufe
werden nicht nur zunehmend digital gesteuert, sondern auch immer stärker
integriert und miteinander vernetzt. Umso wichtiger wird die Digitalkompetenz“,
sagte DBV-Generalsekretär Bernhard Krüsken. Wegen der vielen Technik im Betrieb
seien Landwirte ohnehin bereits in hohem Maße technikaffin. „Landwirte sind in
Sachen Digitalisierung schon weiter als mancher Industriebetrieb.
Digitalisierung bringt uns vor allem dann weiter, wenn sie nicht nur als
Landtechnik, sondern als integraler Teil der Unternehmensführung verstanden und
umgesetzt wird.“
 
Ähnlich wie die eigene
Digitalkompetenz schätzen die landwirtschaftlichen Betriebsleiter die ihrer
Mitarbeiter ein, einschließlich der mithelfenden Familienangehörigen. Auch hier
gibt es deutliche Unterschiede unter den Altersgruppen. Unter den Mitarbeitern
bis 35 Jahre gelten 92 Prozent als mehr oder minder fit und bekommen mindestens
die Schulnote befriedigend; bei den Mitarbeitern ab 50 Jahren sind es dagegen
nur 37 Prozent. Einem guten Drittel der Gruppe der Älteren (35 Prozent) wird
sogar eine mangelhafte oder ungenügende Digitalkompetenz attestiert.

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