Augusto Farfus feiert mit dem 18. BMW Art Car Platz zwei im Samstagsrennen von Macau – Chaz Mostert wird Fünfter.

By   /  November 18, 2017  /  Comments Off on Augusto Farfus feiert mit dem 18. BMW Art Car Platz zwei im Samstagsrennen von Macau – Chaz Mostert wird Fünfter.

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MIL OSI – Source: BMW Group –

Headline: Augusto Farfus feiert mit dem 18. BMW Art Car Platz zwei im Samstagsrennen von Macau – Chaz Mostert wird Fünfter.

Macau. In einem turbulenten Qualifikationsrennen beim FIA GT
World Cup in Macau (CHN) hat Augusto Farfus (BRA) vom BMW Team
Schnitzer als Zweiter einen Podestplatz gefeiert. Am Steuer des von
der chinesischen Künstlerin Cao Fei gestalteten 18. BMW Art Cars kam
der Brasilianer hinter Sieger Edoardo Mortara (ITA, Mercedes) ins
Ziel. Chaz Mostert (AUS) vom FIST – Team AAI erreichte im BMW M6 GT3
mit der Startnummer 90 den fünften Rang.

 
Nach einer chaotischen ersten Runde auf dem „Guia Circuit“ machten
lediglich acht Fahrer den Sieg unter sich aus. Insgesamt zwölf Autos
waren bei einer Massenkollision so schwer beschädigt worden, dass sie
nach dem Re-Start nicht mehr antreten konnten, dazu zählten auch Marco
Wittmann (GER, FIST – Team AAI) und Tom Blomqvist (GBR, ROWE Racing).
Zum Zeitpunkt des Abbruchs hatte sich Farfus bereits vom sechsten
Startplatz auf Rang drei vorgearbeitet. Im zweiten Teil des Rennens
machte er dann eine weitere Position gut.

Am Sonntag steht um 12.10 Uhr Ortszeit (5.10 Uhr MEZ) das Hauptrennen
beim FIA GT World Cup auf dem Programm.

Reaktionen auf das Qualifikationsrennen:

Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor): „Platz zwei
für unser 18. BMW Art Car – das ist eine Top-Ausgangsposition für das
Rennen morgen hier in Macau. Augusto Farfus und das BMW Team Schnitzer
haben das ganze bisherige Wochenende über einen super Job gemacht und
waren konstant vorne dabei. Im Qualifikationsrennen heute hatte
Augusto auch das nötige Glück, nicht in den Massenunfall verwickelt
gewesen zu sein. Den Grundstein dafür hat er mit seinem tollen Start
gelegt, auch nach dem Re-Start blieb er fehlerlos. Dasselbe gilt für
Chaz Mostert, der sein erstes Rennen in Macau auf dem starken fünften
Rang beenden konnte. Schade ist es natürlich für Marco Wittmann und
Tom Blomqvist, die unverschuldet in der ersten Runde ausschieden. Wir
müssen uns jetzt ansehen, wie stark ihre Autos beschädigt sind.“

Augusto Farfus (#18 BMW M6 GT3, BMW Team Schnitzer, Platz 2):
„Macau ist ein besonderer Ort, die Streckenbegrenzung ist so extrem
nah. Es war daher sehr wichtig, gut zu starten. Als ich sah, dass die
drei Mercedes nebeneinander auf Mandarin zufuhren, sagte ich mir: ‚Das
ist meine Chance’. So konnte ich am Ende der Geraden beim Anbremsen
von Lisboa auf Platz drei fahren. Was dann passiert ist, hat jeder
gesehen. Das ist Macau. In jeder Kurve kann alles passieren. Es ist
großartig, auf Platz zwei zu sein. Das hätten wir nicht unbedingt
erwartet. Ich habe bei meinem letzten Start hier mit Schnitzer in der
Tourenwagen-WM gewonnen. Jetzt sind wir zurück – und haben morgen eine
gute Chance im Hauptrennen.“

Chaz Mostert (#90 BMW M6 GT3, FIST – Team AAI, Platz 5):
„Natürlich waren viele Autos in den Crash verwickelt und sind
ausgeschieden. Ich hatte viel Glück, dass ich mich aus diesem Drama
heraushalten konnte. Es ist gut, dass wir dann auch noch ein paar
Rennrunden hatten. Ich spüre, dass ich mich in jeder Runde verbessere.
Insgesamt bin ich super zufrieden. Sagen zu können, man ist in Macau
auf Platz fünf gefahren, ist fantastisch.“

Marco Wittmann (#91 BMW M6 GT3, FIST – Team AAI, Ausfall):
„Der Start und die erste Runde waren sehr gut. Ich gewann gleich vier
Plätze. Dann kamen wir zu Kurve sieben oder acht, und ich war
mittendrin in der Kollision. Es ist sehr enttäuschend, wenn das Rennen
so zu Ende geht. Das Auto ist recht heftig beschädigt. Der Aufprall
war für uns alle ziemlich hart, glücklicherweise sind wir alle in
Ordnung. Natürlich ist es frustrierend, in einem GT World Cup fünf,
sechs, sieben oder acht Autos zu verlieren.“

Tom Blomqvist (#99 BMW M6 GT3, ROWE Racing, Ausfall):
„Zuerst einmal hatte ich nicht einen so guten Start wie erhofft und
verlor dadurch ein paar Plätze. Bei der Anfahrt zur Police Corner kam
ich um die Ecke – und dann standen da schon die anderen Autos. Ich
denke, dass die Marshalls leider nicht die Zeit hatten, zu reagieren.
So sind jetzt viele Autos beschädigt und meiner Meinung nach werden
auch viele Autos morgen nicht fahren. Das ist wirklich bitter. Wir
müssen noch abwarten, bis wir ein komplettes Bild von den Schäden an
unserem Fahrzeug haben.“

 

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