Die United Nations Alliance of Civilizations und die BMW Group verkünden die Preisträger des Intercultural Innovation Award 2017.

By   /  December 1, 2017  /  Comments Off on Die United Nations Alliance of Civilizations und die BMW Group verkünden die Preisträger des Intercultural Innovation Award 2017.

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MIL OSI – Source: BMW Group –

Headline: Die United Nations Alliance of Civilizations und die BMW Group verkünden die Preisträger des Intercultural Innovation Award 2017.

Mehr als 1.300 Bewerbungen aus 130 Ländern wurden
eingereicht. Die zehn Preisträger stammen aus fünf Kontinenten.
 
Im Rahmen der Verleihung verkünden die BMW Group und die
United Nations Alliance of Civilizations die Verlängerung der
Kooperation um weitere vier Jahre.
 
In diesem Jahr fand die offizielle Verleihung des
Intercultural Innovation Award zum ersten Mal im UN-Hauptquartier
in New York statt. In einer Videobotschaft begrüßte Amina
Mohammed, Stellvertretende Generalsekretärin der Vereinten
Nationen, die Fortführung der Partnerschaft und damit das Ziel
interkulturellen Dialog und Verständnis weltweit auch zukünftig
weiter voranzutreiben.
 

New York – 29. November 2017 — In diesem Jahr fand
die offizielle Verleihung des Intercultural Innovation Award zum
ersten Mal im UN-Hauptquartier in New York statt. Die zehn nominierten
Initiativen wurden unter anderem im Beisein von Botschaftern und
hochrangigen UN-Vertretern ausgezeichnet. 
Amina Mohammed, Stellvertretende Generalsekretärin der Vereinten
Nationen, betonte in einer Videobotschaft “2011 verliehen die United
Nations Alliance of Civilizations und die BMW Group den Intercultural
Innovation Award als Auszeichnung für innovative soziale Projekte zum
ersten Mal.“ Sie begrüßte die Fortführung der Partnerschaft: “Es ist
essentiell, gemeinnützige Organisationen dabei zu unterstützen,
interkulturellen Dialog, Verständnis und gegenseitige Akzeptanz
verschiedener Kulturen, Ethnien und Religionsgruppen weltweit voranzutreiben.” 
„Diese Preisverleihung ist der erste Schritt eines konstruktiven
Prozesses, in dem wir mit der BMW Group zusammenarbeiten, um die
Preisträger bei der Weiterentwicklung ihrer Projekte und der
Erweiterung ihres Wirkungsradius nachhaltig zu unterstützen“, so
Nassir Abdulaziz Al-Nasser, Hoher Repräsentant der UNAOC. „Eines der
Hauptanliegen der UNAOC ist die Unterstützung von Basisinitiativen,
die sich nachhaltig für die Förderung von interkulturellem Dialog und
Verständnis einsetzen. Mit dem Intercultural Innovation Award und
unserer Zusammenarbeit mit der BMW Group unterstützen wir Initiativen,
die sich auf bislang nie dagewesene Art und Weise solcher Themen
annehmen. Wir können mit Stolz auf die positive Entwicklung dieser
Partnerschaft zwischen Privatwirtschaft, Zivilgesellschaften und der
UNAOC zurückblicken und werden auch in Zukunft unverändert an der
Kooperation festhalten, um unser oberstes Ziel, integrative
Gesellschaften aufzubauen, zu erreichen.“ 
Ein Jahr lang erhalten die ausgewählten Projekte umfassende beratende
Unterstützung von der BMW Group und der UNAOC. Zusätzlich zu einem
Preisgeld und einer erhöhten Visibilität haben die Preisträger die
Möglichkeit, an diversen Schulungsaktivitäten teilzunehmen und Teil
des exklusiven Netzwerks der „Intercultural Leaders“ zu werden. Eine
Plattform für den Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen
zivilgesellschaftlichen Organisationen und jungen Führungskräften.
Dieses Kollaborationsmodell zwischen der UNAOC und der
Privatwirtschaft hat weitreichenden Einfluss, da beide Seiten ihr
jeweiliges Fachwissen zur Verfügung stellen, um die nachhaltige
Weiterentwicklung aller Projekte zu gewährleisten.
 „Wir sind in mehr als 140 Ländern aktiv und haben Partner in allen
Teilen der Welt. Interkultureller Dialog ist Kernbestandteil unseres
täglichen Handels und unserer Unternehmensidentität. Der Intercultural
Innovation Award, der Anfang 2011 im Rahmen der Zusammenarbeit der BMW
Group und der UNAOC ins Leben gerufen wurde, ist für uns ein wichtiger
Meilenstein“, betonte Bill McAndrews, Leiter
Konzernkommunikationsstrategie, Unternehmens- und Marktkommunikation
BMW Group. „Sechs Jahre später, mit bislang 51 Preisträgern und
insgesamt mehr als 1,2 Millionen Begünstigten, fühlen wir uns mehr
denn je verpflichtet, soziale Wegbereiter in aller Welt zu
unterstützen. Wir sind stolz, heute verkünden zu können, dass wir
unsere Zusammenarbeit mit der UNAOC um weitere vier Jahre verlängern
werden. Wir freuen uns darauf, diese starke Partnerschaft weiter zu
intensivieren und auch in Zukunft Basisinitiativen gemeinsam bei einer
erfolgreichen Entwicklung zu unterstützen.“
 Mit dem ersten Platz wurde in diesem Jahr die Pakistan Youth
Alliance für ihr Projekt „Peace Rickshaws“ ausgezeichnet.
Autorikschas dienen ihnen dabei als Leinwand, um Botschaften für mehr
Toleranz und religionsübergreifendes Verständnis im Pop-Art-Stil zu
verkünden und die Menschen auf der Straße zu einem friedvollen Dialog
anzuregen. Das Projekt wurde in Karachi, der bevölkerungsreichsten
Stadt Pakistans, erfolgreich umgesetzt und soll nun auch in Lahore
implementiert werden.  
 Alle Finalisten des Intercultural Innovation Award in der
Reihenfolge der Platzierung:

2. Platz:
Etijah
(Ägypten) – Safarni
 Safarni konzipiert und begleitet „Simulated Travel
Adventures“ für Kinder, die praktisch keinerlei Zugang zu
kultureller Vielfalt haben und gibt ihnen die Möglichkeit, andere
Kulturen kennenzulernen und neue Kontakte zu knüpfen. Diese
 „simulierten Reiseabenteuer“ dauern jeweils acht Wochen; in dieser
Zeit können die Kinder mit Menschen aus aller Welt spielen, tanzen,
essen und interagieren.  

3. Platz:
Community Relations in Schools – Die Pflege
nachbarschaftlicher Beziehungen in Schulen
(Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland) –
Buddy Up!
 ‘Buddy Up!’ („Schließ dich uns an!“) ist ein
generationenübergreifendes, schulisches Friedensförderungsprogramm in
einer der immer noch zutiefst gespaltenen Regionen Nordirlands. Das
Projekt unterstützt eine Partnerschaft zwischen einer protestantischen
und einer katholischen Schule und richtet sich an drei- bis
vierjährige Kinder sowie deren Eltern und Familien.

 

4. Platz: Universidad Regional Amazónica Ikiam (Ecuador) – Awakkuna

 Im Rahmen dieses Projekts werden in den indigenen
Gemeinschaften Strickclubs gegründet, um wissenschaftlich und
kulturell bedeutsame Tiere aus dem Amazonasgebiet als Kuscheltiere
lebendig werden zu lassen. Auf diese Weise werden kulturelles Wissen
und wissenschaftliche Kenntnisse weitergegeben mit dem Ziel, mehr
Verständnis für indigene Gemeinschaften und deren natürlichen
Lebensraum zu wecken.

5. Platz:
Interfaith Mediation Center
– Konfessionsübergreifendes Vermittlungszentrum
(Nigeria) – Schlichtung des Konflikts zwischen Nomaden und
Bauern in Nigeria
 Der Konflikt zwischen Nomaden und Bauern hat mittlerweile starke
ethnoreligiöse Ausmaße angenommen, die eine Einbindung von
muslimischen und christlichen Glaubensführern erforderlich machen, um
den interkulturellen Dialog anzustoßen und zu begleiten. Das Projekt
schafft eine positive Grundlage, die durch die interkulturelle
Zusammenarbeit nicht nur zu einer besseren Lebensgrundlage sondern
auch zur Stärkung der ländlichen Wirtschaft beiträgt. 

 Alle weiteren Preisträger, die mit einer „Honorable Mention“
ausgezeichnet wurden, werden nachfolgend in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet:

 

Encontrarse en la
Diversidad (Argentinien) – Encontrarse en la
Diversidad (Treffen in Vielfalt)
 Encontrarse en la Diversidad wurde als Reaktion auf das
mangelnde Bewusstsein für Diskriminierung in Argentinien ins Leben
gerufen. Ziel ist es, Strukturen aufzubauen, die eine effektive
Aufklärung über diese Themen erreichen. Dazu werden vor allem Teenager
und junge Erwachsene mithilfe von Methoden eingebunden, die ihre
persönlichen Empfindungen ansprechen.   

 

Games for Peace – Spiele für den Frieden
(Israel) – Play2Talk
 Play2Talk hat sich den Abbau von Klischees und den Aufbau von
Toleranz bei Kindern in Israel mittels Online-Videospielen zum Ziel
gesetzt. Zu diesem Zweck werden auf wöchentlicher Basis
vertrauensbildende virtuelle Begegnungen unter Einsatz des
Multiplayer-Videospiels Minecraft organisiert. Im Laufe des
Projekts stehen sich die Teilnehmer dann auch bei einer persönlichen
Begegnung von Angesicht zu Angesicht gegenüber.

Media Focus on Africa Uganda – Im Medienfokus: Afrika / Uganda
(Uganda) – Yat Madit: Das Crossroads Project
 Das Crossroads Project fördert alternative Wege der
Konfliktlösung zwischen Gemeinden im Norden und Nordosten Ugandas. Die
TV- und Hörspielserie Yat Madit wurde von der Organisation
konzipiert und produziert und basiert auf  wahren Begebenheiten aus
der Region. Im Anschluss an die landesweite Ausstrahlung der Serie
finden kulturübergreifende Gesprächsrunden statt.

 

Te Kaihau Education
Trust (Neuseeland) – Global Enterprise Experience

 Die Global Enterprise Experience sieht die
Motivation für ihr Projekt darin, zukünftige globale Führungskräfte
hervorzubringen, die qualifiziert sind, ihre Aufgaben über kulturelle
und nationale Grenzen hinweg wahrzunehmen – trotz oftmals diverser
Weltanschauungen. Im Rahmen des Projekts werden multinationale Teams
gebildet, die sich aus jeweils acht Studenten zusammensetzen. Die
Studenten arbeiten online zusammen und entwickeln gemeinsam
Geschäftskonzepte für profitable Produkte und Dienstleistungen, die
zur Stärkung des sozialen Wohlergehens beitragen.

 

Young Leaders
Entrepreneurs – Junge Führungskräfte und Unternehmer
(Tunesien) – The Tunisia Venture Bus

 Der Tunisia
Venture Bus ist eine spezielle Anfertigung, die kreuz und
quer durch das Land fährt. Ziel ist es, benachteiligten Jugendlichen
aus entlegenen Landesteilen Friedenserziehung und Unternehmergeist
näherzubringen. Der Bus bietet gerade für Jugendliche, die einen Hang
zum Extremismus haben, eine Chance, indem er ihnen Möglichkeiten
aufzeigt, selbst unternehmerisch tätig zu werden und eigene Projekte
zu starten.

 

Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen an:

Milena Pighi, Sprecherin Gesellschaftliches Engagement, BMW Group
Telefon: +49-89-382-66563, Milena.PA.Pighi@bmw.de

Sabrina Artmann, Gesellschaftliches Engagement, BMW Group
Telefon: +49-89-382-21248, Sabrina.Artmann@bmw.de

 

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