Conservation Heroes’ Day in Kenia

By   /  December 21, 2017  /  Comments Off on Conservation Heroes’ Day in Kenia

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MIL OSI – Source: NABU – Naturschutzbund Deutschland –

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NABU International Stiftungsvorsitzender Thomas Tennhardt gedachte gefallenen Rangern

Der Conservation Heroes’ Day in Kenia findet zu Ehren der gefallenen Park-Ranger statt. NABU International Stiftungsvorsitzender Thomas Tennhardt reiste nach Afrika, um mit einer Rede den Rangern zu gedenken und ihren Familien sein Beileid auszusprechen.

Stiftungsvorsitzender Thomas Tennhardt sprach zu Ehren der Ranger beim Conservation Heroes Day – Foto: NABU

Der Conservation Heroes’ Day in Kenia findet zu Ehren der gefallenen Park-Ranger statt, die während ihres Einsatzes für den Naturschutz getötet wurden. NABU International Stiftungsvorsitzender Thomas Tennhardt reiste nach Afrika, um mit einer Rede den Rangern zu gedenken und ihren Familien sein Beileid auszusprechen. Die Stiftung NABU International unterstützt seit drei Jahren die Familien getöteter Ranger mit der Finanzierung der Schul- und Berufsbildung ihrer Kinder. Bisher wurden 105 Kinder aus 42 Familien unterstützt.

Um sich vor den Wilderern zu schützen, tragen die Ranger Waffen – Foto: Werner Schröder

Leider wurden auch 2017 wieder drei Ranger von skrupellosen Wilderern getötet, insgesamt kamen 69 in den letzten zwanzig Jahren bei ihrem Dienst für das weltweite Naturerbe ums Leben. Der Verlust jedes einzelnen erfüllt uns mit Trauer. Unser Beileid gilt besonders ihren Familien. Die Wildhüter in afrikanischen Schutzgebieten sind Mittler zwischen Mensch und Natur: Sie schützen bedrohte Wildtiere, übernehmen Pflegearbeiten, unterstützen die einheimische Bevölkerung, beteiligen sich an Forschungsprojekten und vieles mehr. Doch ihre Arbeit wird zunehmend gefährlich: Seit einigen Jahren nimmt die Wilderei in afrikanischen Nationalparks wieder dramatisch zu. Die Wilderer und Schmuggler von Elfenbein und Nashorn sind keine armen Landbewohner, sondern skrupellose Killer und Geschäftemacher. Im Kampf gegen diese hochgerüstete „Elfenbein-Mafia“ werden über 40 Wildhüter pro Jahr schwer verletzt oder verlieren dabei in Afrika ihr Leben.

Die Familien erhalten eine Zuwendung, um ihren Kindern eine gute Bildung zu ermöglichen – Foto: Werner Schröder

Wenn ein Ranger getötet wird, verlieren seine Angehörigen nicht nur einen geliebten Menschen, sondern meist auch das Haupteinkommen für die ganze Familie. Seit dem Jahr 2011 übermittelt die die staatliche Naturschutzverwaltung „Ethiopian Wildlife Conservation Authority“ in Äthiopien die Zahl der betroffenen Familien an NABU International. Auf dieser Grundlage wird festgelegt, welche Familien besonders dringend Hilfe benötigen. Dank unserer Spender konnten wir den Fonds im Jahr 2013 bereits auf Kenia ausweiten. Dort stellt der Kenya Wildlife Service mit Ihrer Spende sicher, dass die Kinder der Ranger eine weiterführende Schule oder Universität besuchen können.

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