Rallye Dakar 2018 – Etappe 2: Pisco – Pisco

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MIL OSI – Source: BMW Group –

Headline: Rallye Dakar 2018 – Etappe 2: Pisco – Pisco

Presse-Information
Rallye Dakar 2018
7. Januar 2018

Rallye Dakar 2018

Etappe 2: Pisco – Pisco

 

Mächtige Dünen und weicher Sand stellen die Teilnehmer auf
der zweiten Etappe vor Probleme.

Orlando Terranova beendet die zweite Etappe auf Rang fünf,
Hirvonen belegt Platz sieben.

Drei MINI Crews in der Gesamtwertung in den Top-10.

Bryce Menzies / Pete Mortensen müssen bei ihrer ersten Dakar aufgeben.
 

München. Die zweite Etappe der Rallye Dakar 2018 brachte
gemischte Gefühle für die MINI Familie. Das Duo Orlando
Terranova (ARG) und Bernardo Graue (ARG) setzte in einem MINI
John Cooper Works Rally mit seinem fünften Platz ein Highlight. Auf
dem siebten Rang folgte der MINI John Cooper Works Buggy von Mikko
Hirvonen (FIN) und Beifahrer Andreas Schulz (DEU).

 
Trotz dieses hart erkämpften Ergebnisses auf der zweiten Etappe und
dem jetzt sechsten Rang in der Gesamtwertung war Terranova nicht
komplett damit zufrieden, wie der Tag abgelaufen war: „Es war ein
guter Start in diesen echten Renntag. Wir haben versucht, eine saubere
Etappe zu fahren, aber dann haben wir 20 Kilometer vor dem Ende der
Prüfung einen kleinen Fehler gemacht und einige Minuten verloren. Ich
bin nicht glücklich darüber, aber okay, es ist eben ein Rennen. Das
Auto ist perfekt, auf den physisch harten Teilen der Etappe hatten wir
ein sehr gutes Gefühl.“

Mikko Hirvonen musste ebenfalls den Preis für einen kleinen
Navigationsfehler zahlen, wodurch er auf der zweiten Etappe ein wenig,
aber wertvolle Zeit verlor. Dennoch sorgte seine umsichtige Fahrweise
auf den bisherigen zwei Prüfungen dafür, dass Hirvonen nach zwei
Rallye-Tagen auf Rang sieben der Gesamtwertung liegt.

Hirvonen: „Es war ein schwieriger Start in die
Rallye, aber ich bin zufrieden, wie es bislang gelaufen ist. Ich bin
keine verrückten Risiken eingegangen, weil wir ein neues Auto und
einen anderen Typ von Dünen haben. Das Auto ist wirklich gut gelaufen.
Wir haben dann einen Wegpunkt verpasst, und dann dauerte es drei oder
vier Minuten, bis wir den steilen Anstieg zu diesem Punkt geschafft
hatten. Alles andere war nicht so schlecht.“

Joan ‚Nani‘ Roma (ESP) und sein Beifahrer Alex Haro (ESP) erlebten
eine sehr schwierige zweite Etappe, in der sie auf weichen Sand und
hohe Dünen trafen. „Wir hatten erwartet, dass es hart würde, aber
nicht auf diesem Level“, sagte Roma. „Ich habe hart attackiert und wir
haben fast die Motorhaube verloren. Wir mussten deshalb anhalten und
das reparieren. Das ist Teil des Spiels. Wenn man an einem solchen
Rennen teilnimmt, kann es schwierig werden, und man muss wirklich
vorsichtig sein, da es auch gefährlich werden kann. Es ist schade,
dass wir Bryce schon nach so wenigen Kilometern verloren haben. Das
ist hart, aber so ist dieses Rennen!“

Jakub ‚Kuba‘ Przygonski (POL) und Tom Colsoul (BEL) beendeten die
zweite Etappe auf dem 16. Platz – ein gutes Ergebnis, da Beifahrer
Colsoul heftig erkrankt war. Das machte eine vorsichtige und besonnene
Fahrt von Przygonski nötig, um das Ziel zu erreichen.

Przygonski: „Das war heute eine wirklich harte Etappe
mit langen und schwer zu fahrenden Dünen. Das größte Problem war aber,
dass Tom krank war, wirklich heftig krank. Im Auto ging es ihm nicht
so gut, weil wir ihn nicht richtig behandeln konnten. Wir mussten in
den Dünen anhalten und haben ein bisschen Zeit verloren. Das
Wichtigste ist jetzt, dass sich Tom wieder erholt und es ihm wieder
besser geht. Das Auto war wirklich gut und hat keine Probleme gemacht.
Es war keine allzu gute Etappe, aber wir sind jetzt im Ziel und das
Auto ist okay.“

Der größte Schock des Tages war die Aufgabe der Dakar-Debütanten
Bryce Menzies (USA) und Peter Mortensen (USA). Nach einem
hervorragenden vierten Platz nach dem ersten Tag hatte die Crew des
brandneuen MINI John Cooper Works Buggy heute leider Pech und wurde in
einen Unfall verwickelt.

Menzies: „Ich bin in Ordnung. Ich hatte aber mehr
Angst um meinen Beifahrer, und er hat sich letztlich den Knöchel
gebrochen. Wir sind auf einer zerfurchten Piste in den Tag gestartet,
als Pete mir eine doppelte Warnung ansagte. Ich schaute und sah die
Stelle, dachte aber, dass es eine kleinere Welle sei als es wirklich
war. Wir haben sie dann getroffen, das Heck hat abgehoben und wir sind
mit der Front aufgeschlagen. Ich denke, wir haben uns danach sechs
oder sieben Mal überschlagen. Das ist nicht die Art, wie ich meine
erste Dakar bestreiten wollte. Ich fühle mich echt schlecht für das
gesamte Team, denn sie alle hatten so viel Arbeit in dieses Auto
gesteckt und standen hinter mir. Alles, was ich jetzt noch tun kann,
ist so hart wie möglich zu arbeiten, um im nächsten Jahr
wiederzukommen – und stark wiederzukommen.“

Insgesamt gab es auf der zweiten Etappe viele Zwischenfälle, und die
MINI Crews Boris Garafulic (CHI) / Filipe Palmeiro (POR) sowie Yazeed
Al Rajhi (KSA) und Timo Gottschalk (DEU) waren zwei der Opfer.
Zumindest sind alle Crew-Mitglieder dabei offenbar unverletzt
geblieben und werden voraussichtlich morgen für die dritte Etappe
wieder an den Start gehen können.

Die morgige dritte Etappe der Rallye Dakar 2018 führt über 504
Kilometer von Pisco nach San Juan de Marcona. Weitere Informationen
zur Dakar 2018 erhalten Sie auf der Homepage des Veranstalters: http://www.dakar.com.

Rallye Dakar 2018: Positionen nach Etappe 2

Pos
Fahrer
Beifahrer
#
MINI
Team
Zeit
6Orlando
Terranova(ARG)Bernardo Graue(ARG)307MINI John Cooper Works RallyX-raid Team003:34:08
+00:12:50
7Mikko
Hirvonen(FIN)Andreas Schulz(DEU)305MINI John Cooper Works BuggyX-raid Team003:34:08
+00:12:50
10Joan ‘Nani’
Roma(ESP)Alex Haro(ESP)302MINI John Cooper Works RallyX-raid Team003:42:06
+00:20:48
13Jakub
Przygonski(POL)Tom Colsoul(BEL)312MINI John Cooper Works RallyOrlen Team003:47:21
+00:26:03
TBCYazeed Al
Rajhi(KSA)Timo Gottschalk(DEU)314MINI John Cooper Works BuggyX-raid Team
TBCBoris
Garafulic(CHI)Filipe Palmeiro(POR)317MINI John Cooper Works RallyX-raid Team

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