Rallye Dakar 2018 – Etappe 3: Pisco – San Juan de Marcona

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MIL OSI – Source: BMW Group –

Headline: Rallye Dakar 2018 – Etappe 3: Pisco – San Juan de Marcona

Presse-Information
Rallye Dakar 2018
9. Januar 2018

Rallye Dakar 2018

Etappe 3: Pisco – San Juan de Marcona

 

Etappe 3 in der Ica-Wüste erweist sich als weiterer
herausfordernder Tag für alle Dakar-Teilnehmer.

Jakub „Kuba“ Przygonski
beendet die dritte Etappe auf Patz neun
.

Garafulic mit Platz 13 wieder zurück im Geschehen.
 

 

München. An Tag drei der Dakar 2018 erwartete die Teilnehmer
erneut eine schwierige und harte Etappe, und weitere Dramen blieben
nicht aus. Etappe 3 bestand aus 208 Verbindungskilometern und einer
296 Kilometer langen Prüfung quer durch die Ica-Wüste, die für
einige Turbulenzen und Schwierigkeiten sorgte.

Jakub „Kuba“ Przygonski (POL) und Tom Colsoul (BEL) waren die erste
MINI Crew, die das Ziel der dritten Etappe erreichte. Sich der Tücken
des Wüstensands und der Dünen bewusst, und mit dem Hintergrund, dass
Colsoul immer noch nicht wieder ganz gesund ist, gingen Przygonski und
sein Beifahrer mit der nötigen Umsicht aus Attacke und Vorsicht zu
Werke. So belegten sie einen guten neunten Platz im Tagesklassement.
In der Gesamtwertung liegt das Duo nun auf Position elf.

Przygonski: „Es war ein ziemlich harter Tag. Das
Navigieren war nicht gerade einfach. Stellenweise konnte man die Dünen
kaum sehen, weil die Sonne senkrecht über ihnen stand und es rauf und
runter ging. Wir müssen weiter voll konzentriert bleiben, denn das
Terrain wechselt nun von Sand auf Stein. Wir hatten einen
Reifenschaden, den wir aber schnell behoben hatten.“

Boris Garafulic (CHI) und Beifahrer Filipe Palmeiro (POR) gingen nach
dem für sie recht turbulenten Vortag mit großer Entschlossenheit in
die dritte Etappe. Sie hatten viel an Boden verloren und waren erst
sehr spät, mit einem Rückstand von elf Stunden auf die Führenden, ins
Biwak zurückgekehrt. Doch nun meldete sich die MINI John Cooper Works
Rally Crew mit Platz 13 auf der dritten Etappe zurück.

Garafulic: „Es war eine gute Etappe für uns. Wir
hatten keinerlei Probleme, auch wenn es mit der blendenden Sonne in
den Augen recht schwierig war zu fahren.“

Orlando Terranova (ARG) und Bernardo Graue (ARG) kamen auf dem 16.
Platz der Tageswertung ins Ziel. Zwar hatte das Duo Schwierigkeiten
mit der Navigation und einen Reifenschaden, doch am Ende behaupteten
sie sich in den Top-10 des Gesamtklassements. Nach der dritten Etappe
belegen sie den achten Rang.

 
Yazeed Al Rajhi (KSA) und Beifahrer Timo Gottschalk (DEU) waren auf
der zweiten Etappe ebenfalls Opfer eines Unfalls geworden. Sie gaben
alles, um die sieben Stunden, die sie in den Dünen verloren haben,
wieder Stück für Stück aufzuholen. Mit Platz 30 auf der dritten Etappe
machte das Duo Positionen gut: In der Gesmatwertung liegen die beiden
nun auf Rang 49.

Al Rajhi: „Es war ein guter Tag, obwohl wir später
gestartet sind. Dadurch war es sehr staubig, und wir haben es etwas
ruhiger angehen lassen. Als wir Mikko in den Dünen feststecken sahen,
hielten wir an, um ihm zu helfen, und beendeten die Etappe schließlich zusammen.“

Pech hatte auch die Crew von Mikko Hirvonen (FIN) und Andreas Schulz
(DEU). Hirvonen hatte zunächst hart gepusht, und ein weiteres
hervorragendes Top-10-Resultat schien in greifbarer Nähe. Doch mitten
in der Wertungsprüfung geriet Hirvonen in tiefen Sand und blieb
stecken. Letztlich beendete er die Etappe als 39.

 

Hirvonen: „Wir rutschten seitwärts in eine Düne und
blieben im Sand stecken. Wir kamen weder vorwärts, rückwärts noch
seitwärts voran und mussten graben, um die Reserveräder unter das Auto
zu bekommen. Dadurch haben wir viel Zeit verloren. Es ist sehr schade,
aber leider nicht zu ändern.“

Für das spanische Duo Joan „Nani“ Roma und Beifahrer Alex Haro schien
eine Top-5-Platzierung auf der dritten Etappe durchaus wahrscheinlich.
Einen Kilometer vor der Offroad-Wertungsprüfung hatte die
angriffslustige Crew jedoch Pech und sie überschlugen sich in ihrem
MINI John Cooper Works Rally. Obwohl es dem Duo gelang, die
Sonderprüfung zu beenden, wurde Roma vor Abschluss der
Verbindungsetappe zur vorsorglichen medizinischen Kontrolle ins
Krankenhaus gebracht. Für die Crew ist die Dakar 2018 damit vorzeitig beendet.

Auf der vierten Etappe werden die Teilnehmer eine Schleife mit Start-
und Zielpunkt San Juan de Marcona absolvieren. Weitere Informationen
zur Dakar 2018 erhalten Sie auf der Homepage des Veranstalters: http://www.dakar.com.

 

 

Rallye Dakar 2018: Positionen nach Etappe 3

Pos
Fahrer
Beifahrer
#
MINI
Team
Zeit
8Orlando
Terranova(ARG)Bernardo Graue(ARG)307MINI John Cooper Works RallyX-raid Team007:10:17
+00:35:19

11Jakub
Przygonski(POL)Tom Colsoul(BEL)312MINI John Cooper Works RallyOrlen Team007:19:11
+00:44:13
20Mikko
Hirvonen(FIN)Andreas Schulz(DEU)305MINI John Cooper Works BuggyX-raid Team008:43:20
+02:08:2249
Yazeed Al
Rajhi(KSA)Timo Gottschalk(DEU)314MINI John Cooper Works BuggyX-raid Team015:04:08
+08:29:1055
Boris
Garafulic(CHI)Filipe Palmeiro(POR)317MINI John Cooper Works RallyX-raid Team018:41:55
+12:06:57

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