Rallye Dakar 2018 – Etappe 7: La Paz – Uyuni

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MIL OSI – Source: BMW Group –

Headline: Rallye Dakar 2018 – Etappe 7: La Paz – Uyuni

Presse-Information
Rallye Dakar 2018
14. Januar 2018

Rallye Dakar 2018

Etappe 7: La Paz – Uyuni

 

Zwei MINI Crews fahren auf der siebten Etappe in die Top-10.

MINI Crew Przygonski / Colsoul landen als Vierte in den Top-6.

Garafulic / Palmeiro kämpfen hart für den neunten Platz auf
der siebten Etappe.
 

München. Mit guter Laune und erholt nach dem offiziellen
Ruhetag im Dakar-Biwak in der bolivianischen Hauptstadt La Paz
gingen alle Teilnehmer in die siebte Etappe. Auf eine Höhe von 3.625
Metern hatte das Biwak in La Paz den Startern spektakuläre
Aussichten und natürlich auch ein bisschen wohlverdienten Schlaf
geboten. Parallel waren die MINI Rennfahrzeuge durchgecheckt und für
die Fortsetzung der Rallye Dakar mit der siebten Etappe vorbereitet worden.

 
Nachdem die Auto-Teilnehmer die Verbindungsstrecke abgeschlossen
hatten und in die Offroad-Sonderprüfung gestartet waren,
beeinträchtigten sofort der Sand und die bolivianischen Dünen die
Fahrt der Crews und den Verlauf des Rennens. Weicher Sand in Bereichen
mit Kamelgras bereitete vielen Teams Schwierigkeiten, darunter auch
den fünf Crews der MINI Familie, die mit ihren Autos oft steckenblieben.

Waren die Sand-Beschaffenheiten nicht schon schwierig genug, sorgte
dann anschließend einsetzender Regen dafür, dass die Bedingungen noch
schlechter wurden. Der matschige Untergrund wurde sehr rutschig und
große Wasserpfützen verdeckten große Felsen, an denen sich weniger
glückliche Teilnehmer direkt ihre Autos beschädigten.

Für Jakub ‚Kuba‘ Przygonski (POL) und Tom Colsoul (BEL) in ihrem MINI
John Cooper Works Rally lief es innerhalb der MINI Familie am besten
und sie waren die erste MINI Crew, die das Ziel der siebten Etappe
erreichte und sich dabei den vierten Platz erkämpfte. Mit diesem
Resultat behauptete das Duo des MINI John Cooper Works Rally mit der
Startnummer 312 seinen sechsten Platz in der Gesamtwertung.

Boris Garafulic (CHI) und Beifahrer Filipe Palmeiro (POR) waren die
zweite MINI Crew, die die 727 Kilometer lange Etappe erfolgreich
beendete. Das Duo im MINI John Cooper Works Rally #317 erreichte das
Ziel in Uyuni als Neunte und schob sich damit im Gesamtklassement auf
Rang 22 vor.

Die übrigen MINI Teams hatten auf der siebten Etappe deutliche
Verspätung. Ob das an den Bedingungen lag oder andere Gründe hatte,
ist nicht ganz klar, weil die Kommunikation in den entlegenen
Bergregionen schwierig ist. Zumindest vermeldete die Rennleitung der
Dakar, dass die MINI John Cooper Works Rally Crew Orlando Terranova
(ARG) und Beifahrer Bernardo Graue (ARG) die Etappe auf Platz 31
abgeschlossen hat.

Sieben Plätze hinter ihnen und mit vier Stunden Rückstand auf den
Tagessieger landeten Mikko Hirvonen (FIN) / Andreas Schulz (DEU) auf
Rang 38. Das Duo Yazeed Al Rajhi (KSA) / Timo Gottschalk (DEU) wurde
dagegen leider nicht im Tagesresultat aufgeführt.

Die siebte Etappe ist zudem der Beginn der Marathon-Etappe. Das
bedeutet, dass die Crews keinerlei Unterstützung von außen erhalten
und im Biwak in Uyuni selbst ihre Fahrzeuge auf die achte Etappe
vorbereiten müssen. Angesichts von heftigen Regenfällen, die für die
Gegend vorhergesagt sind, könnte die achte Etappe eine weitere
schwierige Herausforderung werden.

Stimmen aus der MINI Familie: Etappe 7

Jakub Przygonski
„Es war ein langer und harter Tag mit mehr als 400 Kilometern. Heute
war die Prüfung für uns ein richtiges Rennen, denn wir haben über die
gesamten 400 Kilometer mit einem anderen Teilnehmer gekämpft, fast wie
beim Motocross. Das war spaßig und wir haben die Etappe genossen. Es
gab aber viele Pfützen, Wasserdurchfahrten und wirklich weiche Dünen
zwischen dem Kamelgras, was schrecklich war. Das Auto ist okay, und
das ist auf dieser Marathon-Etappe das wichtigste, weil wir keine
Mechaniker hier haben und die Arbeiten selbst erledigen müssen. Im
Moment sieht es gut aus. Morgen wartet auf uns eine echt lange und
sicher schnelle Etappe. Es hat geregnet und ich denke, der Regen und
die wasserdurchtränkten Oberflächen machen es schwierig, denn bei
solch matschigen Bedingungen ist es nicht leicht zu fahren.“

Boris Garafulic
„Es war heute gut, sehr anspruchsvoll, sehr hart. Ein schwieriger und
harter Tag, und ich bin froh, jetzt hier zu sein. Ich glaube, dass
einige der anderen Jungs Probleme hatten, weil es im weichen Sand sehr
schwierig war. Das Auto ist in Ordnung, und wir auch. Im Moment
erledigen wir ein paar Wartungsarbeiten. Wie es morgen läuft? Ich weiß
es nicht, wir müssen einfach von Tag zu Tag denken.“

Nächste Etappe: Etappe 8, Uyuni – Tupiz. Weitere
Informationen zur Dakar 2018 erhalten Sie auf der Homepage des
Veranstalters:
http://www.dakar.com/fr
.

Rallye Dakar 2018: Positionen nach Etappe 7

 

Pos
Fahrer
Beifahrer
#
MINI
Team
Zeit6Jakub Przygonski(POL)Tom Colsoul(BEL)312MINI John Cooper Works
RallyOrlen
Team024:00:40
+02:19:0220Mikko Hirvonen(FIN)Andreas Schulz(DEU)305MINI John Cooper Works
BuggyX-raid
Team030:20:14
+08:38:3622
Boris
Garafulic(CHI)Filipe Palmeiro(POR)317MINI John Cooper Works RallyX-raid Team026:40:38
+10:24:4632
Orlando
Terranova(ARG)Bernardo Graue(ARG)307MINI John Cooper Works RallyX-raid Team039:29:25
+17:47:47TBA
Yazeed Al
Rajhi(KSA)Timo Gottschalk(DEU)314MINI John Cooper Works BuggyX-raid TeamTBA

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